Bischöfe üben Selbstkritik in Sachen Sexuallehre
Eine Umfrage unter Katholiken zu Ehe und Familie hat viele Probleme offenbart. Nun suchen die Bistümer nach Lösungen. Kardinal Lehmann will eine „offensive Strategie“.
Eine Umfrage unter Katholiken zu Ehe und Familie hat viele Probleme offenbart. Nun suchen die Bistümer nach Lösungen. Kardinal Lehmann will eine „offensive Strategie“.
Der Spagat zwischen der Bewahrung kirchlicher Lehre und nötigen Änderungen in der Sexual- und Familienlehre wird nicht leicht sein. Dass die Bischöfe Lehmann und Algermissen Selbstkritik üben, zeigt aber, dass sie das Problem erkannt haben.
Daressalam lernt man am besten auf den drei Rädern eines Bajaji kennen. Im knatternden Taxi des kleinen Mannes wird die Fahrt durch die größte Stadt Tansanias zum Abenteuer.
Das Ergebnis der vom Vatikan angeordneten Mitgliederbefragung aus den deutschsprachigen Ländern zeigt: Die „Verbotsmoral“ hat ausgedient. Doch was danach kommt, ist noch nicht abzusehen.
Die Kirche muss den Zeitgeist weder fürchten, noch sich ihm anbiedern. Wenn es um Ehe und Familie geht, suchen die Gläubigen weiter bei ihr Rat. Ob beim „Sex vor der Ehe“ oder der Verhütung - eine reine Verbotsethik reicht da aber nicht aus.
Die Kirchen in Deutschland sind auf der Suche nach Einnahmequellen - und haben sie bei den Kapitalanlegern gefunden: Vom kommenden Jahr an wird bei Kirchenmitgliedern die Kirchensteuer auf Kapitalerträge automatisch abgeführt.
Wenn Thomas Stephan über existentielle Themen predigt, weiß er, wovon er spricht. Dem Tod ist er schon einmal von der Schippe gesprungen.
In der katholischen Kirche in Deutschland macht sich ein Gefühl der Befreiung breit. Bischöfe wie der Trierer Ackermann oder der Essener Overbeck äußern sich mittlerweile unerschrocken über Sexualmoral oder Zölibat. Dennoch gelten sie auch im Vatikan als Kandidaten für die Meisner-Nachfolge.
Als Gegenspieler der Nationalsozialisten verkörperte er ein Bildungsbürgertum mit Überzeugung: Berlin erinnert endlich an Johannes Fest.
Der frühere CSU-Abgeordnete Norbert Geis hat die Kritik der Vereinten Nationen an der katholischen Kirche empört abgewiesen. Die Kirche sei „von den Kommunisten nie so angegriffen“ worden wie jetzt von den UN. Er sprach von einer Arroganz „bis in die Haarspitzen“.
Die Vereinten Nationen werfen dem Vatikan vor, den sexuellen Missbrauch durch Priester systematisch zu vertuschen. Der Vatikan reagiert scharf auf den Bericht, bezeichnet ihn als verzerrt - und wirft den UN Einmischung in katholische Morallehre vor.
Wohltätige Organisationen wie die Welthungerhilfe und das evangelische Stadtdekanat München werden zum Opfer notleidender Mittelstandsanleihen. Sie haben die Risiken hinter den hoch verzinsten Anlagen unterschätzt.
Mit der Kirche verbinden die meisten Katholiken eine lebensfeindliche Sexualmoral, aber auch eine hohe Wertschätzung von Ehe und Familie. Eine Mehrheit befürwortet, gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften als mit der Ehe gleichwertig anzuerkennen.
Der Madrider Erzbischof Antonio María Rouco Varela ist von fünf Femen-Aktivistinnen attackiert worden. „Abtreibung ist heilig“, sangen die Frauen, während sie halbnackt um ihn herumtanzten. In Spanien soll demnächst das Abtreibungsrecht verschärft werden.
Die syrischen Christen geraten zwischen die Fronten. Vom Bürgerkrieg ist diese Minderheit besonders bedroht. Ihr religiöses Oberhaupt hofft auf Verständigung - ein Gespräch mit Ignatius Joseph III. Younan.
Rund 40 Gemeinden schützen Flüchtlinge vor der sicheren Abschiebung, indem sie ihnen Kirchenasyl gewähren. Auch das zuständige Bundesamt respektiert die Praxis – niemand will Gotteshäuser von Polizisten stürmen lassen.
Honduras hat seit Kurzem einen neuen Präsidenten. Ein Gespräch mit Kardinal Oscar Andrés Rodríguez Maradiaga über die Lage in seiner Heimat und die katholische Kirche unter Papst Franziskus.
Der frühere Generalvikar Franz Kaspar verlässt das Domkapitel des Bistums Limburg. Im Herbst hatte Papst Franziskus den damaligen Verwaltungschef des Bistums in den sofortigen Ruhestand versetzt.
Es ist „Karlsjahr“: Überall erinnern Ausstellungen an den Frankenkaiser. Aber haben wir nichts Besseres zu tun? Was verbindet uns mit einem Mann, der vor zwölfhundert Jahren starb?
Die evangelische Kirche zieht eine Bilanz des Militäreinsatzes und fordert eine Debatte über Kampfdrohnen. Wer eindeutige Antworten sucht, den wird das 60-seitige Papier enttäuschen.
Kirchenrechtler Thomas Schüller rechnet nach seinen Worten nicht mit der Auflösung des Bistums Limburg als Reaktion auf die Krise. Eine anders lautende Nachricht stuft er als „Desinformation“ ein.
Für die AfD ist das Subsidiaritätsprinzip gleichzeitig Segen und Fluch. Ideologischer Streit wird nicht geleugnet. Das ist womöglich kalkulierte Taktik des bekennenden Calvinisten und Eurokritikers Bernd Lucke.
Was ließ den jungen, politisch bewegten Mussolini vor genau hundert Jahren zum kriminellen Menschenfeind mutieren? Eine Ausstellung in seinem Geburtsort in der Emilia-Romagna sucht Antworten.
Der Papst hat Frankreichs Präsidenten Hollande im Vatikan empfangen. Es sei ein herzliches Treffen gewesen, heißt es – aber der Kirche passt vieles in Paris nicht.
Wegen der Insolvenz der Weltbild-Gruppe geriet die katholische Kirche als Eignerin massiv unter Druck. Nun will sie insgesamt 35 Millionen Euro geben, um mehr als 5000 Arbeitsplätze bei dem Verlagskonzern zu retten.
Die deutsche Bischofskonferenz ist eine Ansammlung von Solisten ohne integrierende Führungspersönlichkeiten. Auf die drängenden Frage der Krise der katholischen Kirche haben sie keine Antworten. Ein Kommentar
Warten auf die Klärung durch Rom: Der Limburger Generalvikar Wolfgang Rösch im Interview über die Krise des Bistums, Bischof Tebartz-van Elst und Geschick beim Reparieren.
Das Bistum Limburg hofft darauf, dass die Fragen zur Zukunft des beurlaubten Bischofs Tebartz-van Elst rasch geklärt werden. Derweil leidet auch die evangelische Kirche unter dem Limburger Fall.
„Model“ Melanie Müller reist mit Botschaft auf der Po-Backe ins Dschungelcamp. Boris Becker sieht zwar tierisch aus, verzichtet aber auf den Besuch im Urwald. Und Dieter Bohlen zeigt sich feinfühlig. Die Geschichten der Herzblätter.
Nach ihrer Flucht um die halbe Welt haben 22 Männer aus Afrika in der Frankfurter Gutleutkirche Obdach gefunden. Ob sie bleiben können, ist ungewiss.
In einer im Internet veröffentlichten Erklärung spricht sich eine Gruppe von Laien für die Rückkehr des umstrittenen Bischofs Tebartz-van Elst nach Limburg aus. Zudem rügt sie „Protestkatholiken“.
Papst Franziskus sieht Schwangerschaftsabbrüche als Teil einer „Wegwerfkultur“. Menschen würden wie nicht mehr benötigte Gebrauchsgegenstände entsorgt.
„Unauslöschlicher Schmerz für uns alle“: Kapitän Francesco Schettino hat sich am zweiten Jahrestag des Costa-Concordia-Unglücks zu Wort gemeldet. Angehörige und Überlebende gedenken derweil der Opfer.
Die evangelische Landeskirche hat den Entwurf eines neuen Bildungsplans im baden-württembergischen Kultusministerium schon früh kritisiert – und nicht nur wegen der Verankerung des Themas „Sexuelle Vielfalt“.
Die Aktion von Pussy Riot richtete sich gegen die enge Verbindung der Russischen Orthodoxen Kirche mit der Staatsmacht. Joachim Willems stellt dar, wie sich die russische Kirche selbst sieht.
Der frühere Erzbischof von Regensburg und Präfekt der Glaubenskongregation, Gerhard Ludwig Müller, soll in den Kardinalsstand erhoben werden. Das teilte der Vatikan am Sonntag mit.