Das wahre Gesicht der Kulturhauptstädter
Der Stadtrat in Chemnitz plant offenbar, sein Schauspiel und die Oper aus Kostengründen zusammenzulegen. Das würde nicht nur auf Kosten der Konkurrenzfähigkeit gehen – es wäre auch eine politische Dummheit.
Als eine der wichtigsten Stimmen der Ukraine hat der Schriftsteller Juri Andruchowytsch den Stefan Heym-Preis der Stadt Chemnitz erhalten. Der Autor wertet das als Signal an seine Heimat.
Der Stadtrat in Chemnitz plant offenbar, sein Schauspiel und die Oper aus Kostengründen zusammenzulegen. Das würde nicht nur auf Kosten der Konkurrenzfähigkeit gehen – es wäre auch eine politische Dummheit.
Zwei Tage Show in der ausverkauften Frankfurter Festhalle: Kraftklub zeigt wieder einmal, wie anders sie als Band sind. Sie begeistern mit Glücksrad und dem „Kippenautomaten“.
Vor 50 Jahren bezwangen die westdeutschen Handballer die schier übermächtige DDR-Auswahl im heutigen Chemnitz. Das Spiel ging in die Geschichte ein – und legte den Grundstein für spätere Erfolge.
Thüringens Ministerpräsident hat erfolgreich Zweifel an der Entscheidung gesät, ihm den Doktorgrad zu entziehen. Politisch kann er die Sache wohl durchstehen – obwohl Höcke ein Misstrauensvotum ankündigt.
In einem packenden Basketballspiel sorgt Isaiah Swope mit einem Wurf in letzter Sekunde für die Entscheidung – die Skyliners bezwingen Chemnitz 89:86. Das Glück des Tüchtigen beschert den Frankfurtern den achten Sieg in der Bundesliga.
Gewichtheber-Legende Frank Mantek spricht über den Gipfel der Gefühle bei Matthias Steiners Olympiasieg, den langsamen Sturz aus dem Himmel und das Loslassen der eisernen Last am Ende seiner Karriere.
In der DDR hat die Wismut die sowjetische Atomindustrie mit Uran versorgt, heute kümmert sie sich um Altlasten des Bergbaus. Kann sie in Zukunft einen Beitrag zur Rohstoffversorgung Deutschlands leisten?
Faszination Katze im Hamburger Rothenbaum, Beckmanns Zeichnungen im Frankfurter Städel und der Expressionist Karl Schmidt-Rottluff in Berlin: Der kuratierte Ausstellungskalender des F.A.Z.-Feuilletons.
Als religiöse Künstlerin im atheistischen DDR-Staat hat sich Elly-Viola Nahmmacher nie dreinreden lassen. Sie wurde überwacht und ausgeschlossen, mache ihrer Arbeiten weggesperrt.
Stolz und ein wenig verzagt: Chemnitz blickt auf das Jahr als Kulturhauptstadt zurück – und fragt sich, wie sich der große Erfolg fortschreiben lässt.
Souvenirs aus Herrengrund im Grünen Gewölbe, eine Zeichnungsschau der Renaissance und des Barock in Würzburg und „Catwalk“ in Weil am Rhein: Der kuratierte Ausstellungskalender des F.A.Z.-Feuilletons.
In Chemnitz präsentieren die Sisters in Photography und der Female Photoclub Arbeiten von 31 Fotografinnen aus Deutschland und der Tschechischen Republik.
Künstlerinnen des 19. Jahrhunderts in Düsseldorf, die „Verborgene Moderne“ in Wien oder die Darstellung einer Verschwörung im 15. Jahrhundert in Berlin: Der kuratierte Ausstellungskalender versammelt die Ausstellungen des Monats.
Die Wohnungskosten erhöhen sich in vielen Orten, aber nicht überall. So entwickeln sich aktuell Mieten und Kaufpreise für kleinere Wohnungen. Wo bieten sich gute Gelegenheiten zum Kauf?
Von der leer stehenden Brauerei über digitale Inklusion bei Banken bis zur genossenschaftlichen Werbeagentur – Genossenschaften entwickeln regionale Lösungen für aktuelle Herausforderungen. Fünf Vertreterinnen und Vertreter berichten aus der Praxis.
Die potential.akademie eG in Chemnitz will Jugendliche in der Region halten und den Mittelstand bei der Fachkräftesicherung unterstützen. Das Leitmotiv: Stärken statt Defizite.
Zwei Drittel der Studenten in Deutschland sind finanziell überlastet. Das liegt vor allem an den steigenden Mietkosten. Doch es gibt auch Städte mit günstigem Wohnraum.
Surrealismus in Berlin, Georges de La Tour als Porträtist des Hell-Dunkel in Paris und der österreichische Maler Carl Schuch in Frankfurt: Der kuratierte Ausstellungskalender des F.A.Z.-Feuilletons.
Im Chemnitzer Kulturhauptstadtjahr kürzen Ludger Vollmer und Jenny Erpenbeck das Romanfragment „Rummelplatz“ von Werner Bräunig zur Oper. Wie fangen sie die von ihm beschriebene Stimmung zwischen DDR-Gründung und dem 17. Juni 1953 ein?
Der verurteilte Sven Liebich änderte sein Geschlecht und sollte in ein Frauengefängnis kommen. Nun ist die Frist für den Haftantritt abgelaufen – und die Behörden suchen nach Liebich.
Freiburgs Augustinermuseum zeigt Impressionisten, die Kunstsammlungen in Chemnitz widmen sich Edvard Munchs „Angst“, und in Kaiserslautern feiert das Museum Pfalzgalerie sein 150. Jubiläum mit einer Neuhängung: der kuratierte Ausstellungskalender des F.A.Z.-Feuilletons.
Sven Liebich wurde zu einer Haftstrafe verurteilt und änderte danach den Geschlechtseintrag. Welche Haftbedingungen erwarten Liebich nun im Frauengefängnis?
Mieten und Renditen steigen. Dadurch lohnt sich das Mietgeschäft. Doch einige Großstädte fallen zurück – und manche Vermieter machen Verluste.
Martin Böhringer hat mit Staffbase das erste Start-up aus Ostdeutschland mit einer Bewertung oberhalb von einer Milliarde Dollar aufgebaut. Dass das am Standort Chemnitz möglich ist, haben ihm nicht Viele zugetraut.
Die Kunstsammlungen der diesjährigen Kulturhauptstadt Europas widmen sich Edvard Munchs Thematisierung der Angst. Herausgekommen ist eine Ausstellung, die großen Anklang beim Publikum findet.
Die Rechtsextremistin Marla-Svenja Liebich ist als Sven Liebich zu einer Gefängnisstrafe verurteilt worden, änderte aber ihren Geschlechtseintrag. Deshalb tritt sie die Haft nun nicht in einem Männergefängnis an.
Weil die Sanierung des Chemnitzer Schauspielhauses der Stadt zu teuer ist, droht dem Bau der Ostmoderne faktisch der Abriss. Nur ein Aktionsbündnis und die Architektenschaft setzen sich für seine Sanierung ein.
Emma Malewski wechselt ans College nach South Carolina in den USA. Dort ist Turnen ein spektakuläreres, größeres, lauteres Ereignis als in Deutschland – Malewski kommt das entgegen.
Vergessene Pionierinnen des Stils im Jüdischen Museum Berlin, die Comiczeichnerin Allison Bechdel in Basel und Goldschätze aus China in Gotha: Der kuratierte Ausstellungskalender des F.A.Z.-Feuilletons
Schluss mit dem Gemecker: Tausende Freiwillige, häufig im fortgeschrittenen Alter, halten die Kulturhauptstadt Chemnitz am Laufen.
Am Chemnitzer Gymnasium begannen Kunst- und Stadt- und auch Staatsgeschichten: In der Historie der Schule spiegelt sich die Entwicklung der Europäischen Kulturhauptstadt 2025.
Flower Power oder Lass Pflanzen sprechen in der Landesgalerie in Krems, Maria Lassnig in Arles und gezeichnete Präzision von Vija Celmins in der Fondation Beyeler in Riehen. Der kuratierte Ausstellungskalender des F.A.Z.-Feuilletons.
Der Auftrag von Stalingrad: Eine Chemnitzer Konferenz widmet sich dem, was in Russland gesellschaftlich und kulturell von der Schicksalsschlacht 1942/43 geblieben ist. Ergänzt wird sie von einer Alexander-Kluge-Schau.
Chemnitz wird zur Bühne für Joyces „Ulysses“. Tanzgruppen beleben die Stadt mit kreativen Interpretationen des Romans: Ein kulturelles Highlight in der Kulturhauptstadt 2025.
So viele Autoverliese wie nirgendwo sonst: Beim Garagenfestival in der Europäischen Kulturhauptstadt Chemnitz laden die Bewohner dazu ein, jene Orte zu begutachten, wo einst Trabants und Wartburgs standen.
Als beste deutsche Turnerin fühlt sich Karina Schönmaier bei der EM in Leipzig wie im Film. Den Führungspersonen im Verband war sie lange nicht aufgefallen. Doch nun weckt sie noch größere Erwartungen.