Papst Franziskus ruft Heiliges Jahr aus
Papst Franziskus will ein außerordentliches Heiliges Jahr der Vergebung und der Barmherzigkeit ausrufen. Zudem äußerte sich der 78 Jahre alte Argentinier zu seiner eigenen Zukunft.
Papst Franziskus will ein außerordentliches Heiliges Jahr der Vergebung und der Barmherzigkeit ausrufen. Zudem äußerte sich der 78 Jahre alte Argentinier zu seiner eigenen Zukunft.
Er provoziert, er polarisiert. Aber vereinnahmen lässt Franziskus sich nicht. Das gläubige Volk hält zu diesem Papst. Bis jetzt.
Katholizismus pur? Wer im polnischen Krakau vorbeischaut, soll nicht nur auf den Spuren Johannes Paul II. wandeln. Die Peter-und-Pauls-Kirche dort wird zur Gedenk- und Grabstätte großer bedeutender Polen umgestaltet.
In Kalifornien wird Wasserknappheit zu einer ernsten Bedrohung - und weckt in der Region kriminelle Energien. Als Wasserdiebe treten dabei vor allem die Anbauer von Marihuana in Erscheinung.
Trotz Mitgliederschwunds: Die Einnahmen der katholischen Kirche haben 2014 abermals die Fünf-Milliarden-Grenze übersprungen. Auch die evangelische Kirche verzeichnete einen Rekord. Das hat zwei Gründe.
Papst Franziskus hatte von Anfang an die Sympathien auf seiner Seite. Dann folgte ein Ausrutscher nach dem anderen. Allmählich ahnen auch seine größten Fans, dass daran nicht zuletzt einer schuld ist. Er selbst.
Seit einigen Wochen versammeln sich Pegida-Anhänger vor der Katharinenkirche an der Frankfurter Hauptwache. Weil deren Ideen gegen das christliche Gebot der Nächstenliebe verstößen, hat sich die evangelische Kirche etwas einfallen lassen.
Gibt es in einer Großstadt heute noch Stammtische? Eine ganze Menge. Und die wenigsten entsprechen den Klischees. Fünf Besuche in Frankfurt.
Gegen den katholischen Bischof von Oslo Bernt Eidsvig ist Anklage wegen Betrugs erhoben worden. Zehntausende Menschen hatte sein Bistum ohne ihr Wissen als Katholiken registriert – und damit staatliche Zuschüsse kassiert.
Mazedonisch-orthodoxe Christen haben in Mainz eine neue Kirche errichtet - mitten im Gewerbegebiet. Das Gotteshaus ist einzigartig in Deutschland.
Die Deutsche Bischofskonferenz hält trotz der Beschwerden von Innenminister de Maizière am Kirchenasyl fest. Immerhin scheint es aber eine Plattform für eine mögliche Einigung zu geben.
Um die 15 „Kurienkrankheiten“ zu heilen, müsste Doktor Franziskus nur in die Geschichte der Kirche schauen: Gegen Gier nach Macht und kalten Bürokratismus helfen bewährte Modelle kollegialer Entscheidungsfindung wie das Konsistorium und die Kongregation für die außerordentlichen kirchlichen Angelegenheiten.
Das Erzbistum Köln hat ein Vermögen von 3,4 Milliarden Euro. An jedem Tag gibt es zwei Millionen Euro aus. Ein Skandal ist das nicht. Im Gegenteil.
Die Fastenzeit hat begonnen. In den Kirchen der Region bedeutet dies: Die kommenden Wochen werden auch Nichttheologen zur Gemeinde sprechen. Das soll die Kirchen öffnen - auch für mehr Besucher.
Das Erzbistum Köln hat erstmals sein stolzes Vermögen offengelegt: 3,35 Milliarden Euro. Eine obszön hohe Summe in einer Zeit, in der Papst Franziskus von einer armen Kirche für die Armen schwärmt?
Das Erzbistum Köln gilt als das reichste in Deutschland. Nun hat der Generalvikar erstmals eine detaillierte und vollständige Bilanz vorgelegt, die auch den Standards für große Kapitalgesellschaften entspricht. Von 59 Millionen Euro Gewinn ist darin die Rede.
Wenn sich die Jecken am Aschermittwoch ihre Pappnasen abstreifen, zieht man sich in der Politik die Boxhandschuhe an - für den politischen Aschermittwoch. Der Tag selbst ist der erste der 40-tägigen Fastenzeit bis Ostern.
Wenn Kunst auf Kirche trifft: Der Patriarch der Russischen Orthodoxie wettert gegen Kasimir Malewitsch. Die Werke des 1935 verstorbenen Künstlers sieht er als Ausdruck sittlichen Verfalls.
Stärker noch als die Zahl der Flüchtlinge in Deutschland ist die Zahl der Kirchenasyle gestiegen. Politiker kritisieren das. Doch es gibt nicht nur die staatliche Wahrheit über die Flüchtlinge.
Der „Islamische Staat“ hat ein Video veröffentlicht, in dem die Massenenthauptung von Christen aus Ägypten zu sehen ist. Der UN-Sicherheitsrat und die Vereinigten Staaten verurteilen die Tat. Auch aus der arabischen Welt gibt es ablehnende Stimmen.
Nachhaltige Finanzprodukte werden immer beliebter. Doch die Anbieter ökologischer oder ethischer Geldanlagen hüllen sich in Schweigen. Die Angebote sind eher hellgrün als dunkelgrün.
Zwanzig neue Kardinäle aus 18 Ländern hat Papst Franziskus in ihr Amt eingeführt. Bei einer Messe im Petersdom forderte er sie nun auf, auch gegen den Widerstand vorherrschender Mentalitäten bedingungslos Menschen aufzunehmen, die sich von der Kirche entfernt hätten.
Im Mittelalter war sie die längste Handelsstraße Europas. Heute ist sie manchmal nicht mehr als ein Feldweg – und atmet trotzdem noch immer Geschichte: Ein kleines Stück auf der Via Regia von Görlitz nach Bautzen.
Papst Franziskus hat 20 neue Kardinäle in ihr Amt eingeführt. Unter den Würdenträgern war auch der 80 Jahre alte Erzbischof Karl-Josef Rauber. Damit gibt es nun zehn aus Deutschland stammende Kardinäle.
Ein falscher Kardinal geistert weiter durch die Region. Inzwischen ist er in Frankfurt und hat dort eine Bibel und ein Messgewand mitgehen lassen. Der Hochstapler konnte in einem Café gesichtet werden.
Harald-Alexander Korp ist Humortrainer und spricht über die Wirkung von Witzen, echtes und falsches Lachen und warum Menschen sich nicht tot lachen können.
Der katholische Reliquienkult sei „Dreck“, das islamische Zuckerfest „Blödsinn“, und Buddhafiguren zeigten einen alten, fetten Mann – ein Bremer Pastor hat eine deftige Predigt zum christlichen Selbstverständnis gehalten. Das Land ist außer Rand und Band. Eine Sittengeschichte.
Daniel Bosdorff, der Köbes, ist nicht dem Gast verpflichtet, sondern nur dem Bier. Er redet, wie es ihm passt, und sieht sich als letzter Aufrechter zwischen all den Latte-Macchiato-Bedienungen. Nur mit Karneval weiß er nichts anzufangen.
Der beliebte Bischof der papsttreuen „Untergrundkirche“ Cosma Shi Enxiang ist 14 Jahre nach seiner Verhaftung für tot erklärt worden. Seine Todesnachricht macht auf die weiterhin prekäre Lage der illegalisierten Katholiken in China aufmerksam.
Auch das Kosovo soll als „sicherer Herkunftsstaat“ eingestuft werden. Das verlangen der Städte- und Gemeindebund und mehrere Bundesländer. Auch über das Kirchenasyl wird weiter gestritten.
Die Heimsuchung durch Boko Haram nimmt kein Ende. Im Norden Nigerias fühlen sich die Menschen im Stich gelassen. Wer kann, flieht. Doch die meisten müssen ausharren – und beten.
Eine Kirche ohne Gott, aber mit Kollekte: Die „Sunday Assembly“ will religionskritischen Menschen eine Gemeinde sein. Doch es regt sich Kritik.
Hau rein – für Papst Franziskus heißt das übersetzt: Mach etwas aus deinem Leben. Doch er spielt mit solchen Äußerungen mit dem Feuer.
Der Papst hat gesagt, Eltern dürften Kinder schlagen. Warum schweigen die deutschen Bischöfe dazu?
Sie gelten als Umweltsünder, ihre Kinder werden in der Schule als Tiermörder beschimpft: Viele Landwirte sehen sich kriminalisiert. Im katholischen Süden Niedersachsens haben sie nun das Gefühl: Sogar die Kirche fällt uns in den Rücken.
Bei dem Anbau von Cannabis drückt die niederländische Polizei gerne mal ein Auge zu - bis zu einer gewissen Menge. Wer mehr züchten will, für den wird es schnell ungemütlich. Jetzt ruft sie dazu auf, Besitzer häuslicher Hanfplantagen anzuzeigen.