Badender Bischof als rollende Karikatur
Es gibt wieder viel zu verspotten: Der Mainzer Carneval-Verein präsentiert seine Motivwagen für Rosenmontag. An dem Umzug nehmen 9300 Gardisten, Reiter und Musiker teil.
Es gibt wieder viel zu verspotten: Der Mainzer Carneval-Verein präsentiert seine Motivwagen für Rosenmontag. An dem Umzug nehmen 9300 Gardisten, Reiter und Musiker teil.
Teufel, Zauberer oder Hexen sind verboten: Im Kindergarten der Paul-Gerhardt-Gemeinde in Wiesbaden sind diese magischen Verkleidungen unerwünscht. Eine Mutter hat sich nun darüber beschwert.
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat Karnevalisten aus ganz Deutschland im Kanzleramt empfangen und zeigte sich gut gelaunt.
Als Ritter wider den tierischen Ernst witzelt das einstige „Bambi“ Christian Lindner nicht nur über die haarige Situation der FDP.
Die „Fassenacht“ begeistert auch Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU). Zum Dank für ihren ehrenamtlichen Einsatz hat er Karnevalsnarren im Schloss Biebrich begrüßt.
Unter großem Helau ist das neue Frankfurter Prinzenpaar ins Amt eingeführt worden. Im wahren Leben sind Prinz Klaus III. und Prinzessin Diana I. Vater und Tochter.
Der Mainzer Fastnachter und Kabarettist Herbert Bonewitz feiert heute 80. Geburtstag. Als „Nestbeschmutzer“ war er nicht immer unumstritten.
Für die Mainzer Fastnacht sind für die Zukunft die Bühnen nahe des Südbahnhofs gestrichen. Der Platz war besonders bei den Jugendlichen beliebt. Nun wird es schwierig, ihnen ein neues Angebot zu machen.
Der Mainzer Carneval-Verein und die Stadt verzichten auf die bei Jugendlichen beliebte Partyzone am Südbahnhof. Das Gebiet um den Narrenturm war schon seit längerem umstritten.
Närrische Idee oder ernsthafte Pläne? Die deutschen Karnevalisten wollen die „fünfte Jahreszeit“ zum Weltkulturerbe machen. Gleich in mehreren Bundesländern werden Regionalverbände entsprechende Anträge stellen.
Schon so manches Mal hatte die Gesellschaft bei Dabel nahe Schwerin trotz Gewitters gefeiert. Diesmal schlug ein Blitz ein. Mitten ins Fest.
Nachdem es in der Luft wieder totenstill geworden war, traten die Bewohner der kleinen Stadt nördlich von Dresden vor ihre Häuser uns sahen nach Süden: Unsere Leserin Elisabeth Döbler erinnert sich an eine Bombennacht.
Wusste Franziskus, was er tat, als er Pomp und Prunk im Vatikan für beendet erklärte? Er macht sich damit mächtige Kräfte zu Feinden: die „lobby gay“ und die Traditionalisten.
Die Idee einer 30-Stunden-Woche für alle - bei vollem Lohnausgleich - macht wieder die Runde. Klingt ja auch verlockend. Aber das macht die Sache nicht besser.
Helge Schneider zeigt sich in der Frankfurter Alten Oper von seiner vielfältigen Seite. Auch improvisieren kann er noch.
Bei den Rosenmontagsumzügen werden Politiker wieder mit Hohn und Spott bedacht. Die kreativsten Wagen aus Düsseldorf, Köln und Mainz.
Gut gelaufen: Der Jugendmaskenzug huldigt dem Prinzenpaar. Zum Rosenmontagszug erwartet Mainz heute eine halbe Million Besucher.
In Komödien tritt der Philosoph meist als Narr auf – oder umgekehrt. Wie humorfähig die Philosophie ist, zeigt auch das Beispiel Martin Heideggers und seines karnevalistischen Bruders Fritz.
In Berlin will ein Bündnis die Energieversorgung wieder in die öffentliche Hand nehmen. Die Hauptstadt ist kein Einzelfall. Der wirtschaftliche Nutzen ist jedoch umstritten.
Am Rosenmontag werden die Politiker gern hochgenommen. Damit sie nicht kippen, wenn ihnen ein scharfer Wind entgegenbläst, wird geschraubt und geschweißt.
Mehrere hunderttausend Menschen haben am Sonntag bei klirrender Kälte und Sonnenschein in Hessen Fastnacht gefeiert. Zum größten Umzug in Frankfurt kamen nach Schätzung der Polizei deutlich mehr als 300.000 Zuschauer.
Während in Talkshows über Sexismus debattiert wird, zelebriert der Karneval Zoten und Übergriffe auf allen Kanälen. Wie passt das zusammen?
Wie schafft es Mainz, das halbe Jahr über närrisch zu sein, ohne sich zum Narren zu machen? Das Geheimnis liegt tief verborgen im Seelengrund der Stadt.
Die Sambaschule „Unidos da Tijuca“ wird beim Karneval an diesem Wochenende einen Umzug zum Thema „Verzaubertes Deutschland“ präsentieren. Die Idee dazu stammt von Alfons Hug, Leiter des Goethe-Instituts in Rio de Janeiro und bekennender Fastnachtsfan.
Am Aschermittwoch ist alles vorbei. Aber vorher verdienen Kneipen, Taxifahrer und Kostümlieferanten noch viel Geld mit der Feierfreude der Narren. Die Nachfrage ist stabil.
Der Mainzer Carneval-Verein bringt an Rosenmontag 15 Karikaturen auf die Straße: „Verpulver-Kurt“ und „Doktor Fraport“ dürften für Lacher sorgen.
Die Wagen für den Mainzer Rosenmontagsumzug sind beinahe fertig. Ob Steinbrück, Klöckner oder Wowereit - allen kriegen ihr Fett weg. Nur der umstrittenste Pfälzer der vergangenen Wochen ist nicht dabei.
FDP-Fraktionschef Rainer Brüderle hat den Anlass für die Debatte geliefert. Müssen Frauen auch heute noch anzügliche Bemerkungen ertragen? Einige Politikerinnen haben genau diese Erfahrung gemacht.
Aus dem im Dortmunder Kinderwunschzentrum eingelagerten Sperma eines Mannes werden drei Kinder gezeugt - gegen seinen Willen, wie er sagt. Vor Gericht geht es jetzt um die Frage, wer Unterhalt zahlen muss.
Der Gonsenheimer Carneval-Verein überzeugt sein Publikum mit flottem Prinzenpaar, austeilendem Gutenberg und „Meenzer Türkebub“.
Schwabenkritiker Wolfgang Thierse tut Buße und reist zur Fastnachtsfeier nach Baden-Württemberg. Im Europapark im badischen Rust bekommt er die „Goldene Narrenschelle“ - und mäßige Lacher.
Seit 1956 ist Mainz Standort der Bundeswehr. Im Stadtbild fällt die Armee aber nicht mehr auf. Bald wird sie auch noch ihren repräsentativsten Bau verlieren.
In der Rednerschule macht Karl Oertl Büttenredner und Sitzungspräsidenten für die Fastnacht fit. Das ist kein Spaß, sondern ziemlich viel Arbeit.
Absolut unverkäuflich: Vor dem Pokalspiel der Mainzer gegen Schalke bekräftigt der Manager, dass Thomas Tuchel bleibt - trotz aller Begehrlichkeiten. Der Trainer bestätigt das.
Seit Monaten bereitet sich die Sambaschule „Unidos da Tijuca“ auf den nächsten Karneval vor. Das Motto ihres Umzugs: „Verzaubertes Deutschland“.
Geldsorgen und mangelnder Nachwuchs sind die Probleme. Mancher Fastnachtsverein in Frankfurt kämpft ums Überleben.