Protokolle der Vernichtung
Dieses Archiv ist Ausdruck eines unbedingten Glaubens an die Überlegenheit des Wortes über die Gewalt: Besuch im Jüdischen Historischen Institut in Warschau, das eine einzigartige Dokumentation vom Leben im Getto bewahrt.
Dieses Archiv ist Ausdruck eines unbedingten Glaubens an die Überlegenheit des Wortes über die Gewalt: Besuch im Jüdischen Historischen Institut in Warschau, das eine einzigartige Dokumentation vom Leben im Getto bewahrt.
Ein Gastbeitrag berichtete von der wachsenden Angst vieler junger Israelis, in Deutschland als Juden nicht sicher leben zu können. Der Beitrag bedarf einer Korrektur, die seine Botschaft allerdings nicht ändert.
Dieses Lied handelt vom Leben und vom Lebenwollen. Geschrieben wurde es von einem Ausbrecher aus dem Wilnaer Getto – aus Begeisterung für den Aufstand in Warschau. Man kann die Verse nicht ohne Bitterkeit lesen.
Susan Sideropoulos hat Angst um sich und ihre Familie. Die Schauspielerin, die durch ihre Rolle in der Serie „Gute Zeiten – schlechte Zeiten“ bekannt wurde, ist Jüdin – und der Antisemitismus in Deutschland bereitet ihr Sorgen.
Antisemitismus ist in Syrien Staatsdoktrin. Wie sehr haben junge Flüchtlinge die Feindschaft gegen Israel und Juden verinnerlicht?
Die religiöse Identität eines Menschen hat oftmals großen Einfluss auf dessen Haltung gegenüber Minderheiten. Das hat eine Studie des Pew Research Centers festgestellt. In den Ergebnissen ist ein klares Muster zu erkennen.
Die Deutschen haben ihre Verantwortung aufgegeben, unser Recht zu schützen, in diesem Land als Juden leben zu können. Wir fühlen uns nicht, als wäre 1933, wir fühlen uns, als wäre 1928. Ein Gastbeitrag.
Die Wahrheit hat mehr als eine Seite. Davon zu berichten, von Opfern wie Tätern, ist Aufgabe des Journalismus, der für eine offene Gesellschaft eintritt. Dankesrede zum an diesem Sonntag verliehenen Börne-Preis.
Als Philip Roth 1992 mit dem Ehrenpreis der New Jersey Historical Society geehrt wurde, widmete der kürzlich verstorbene Schriftsteller in seiner Dankesrede den Preis seinem Vater. Wir dokumentieren hier den Text erstmals auf Deutsch.
Alex Jones ist einer der schlimmsten Verschwörungstheoretiker Amerikas – und hat ein Geschäft daraus gemacht. Nun verklagen ihn Eltern der bei einem Schulmassaker ermordeten Kinder.
Die „Protokolle der Weisen von Zion“ sind eine plumpe Fälschung. Aber bis heute wollen Unverbesserliche das Gegenteil glauben.
Studenten und Politiker kritisieren, dass an der Goethe-Uni zwei Anhängerinnen der antiisraelischen Boykottbewegung sprechen sollen. Die Gastgeber jedoch verteidigen das.
Dort, wo die ersten Juden Mörfeldens im 17. Jahrhundert lebten, steht jetzt ein Mandelbaum. Ihn zu pflanzen war der Wunsch eines Amerikaners, dessen Familie vor den Nazis geflüchtet war.
Viele haben sich im „Dritten Reich“ an den Juden bereichert: der Staat, die Gemeinden, Kunstinstitute und gewöhnliche Nachbarn. Vier Frankfurter Museen erzählen jetzt vom legalisierten Raub.
Islamische Staaten fordern eine internationale Schutztruppe für die Palästinenser im Gazastreifen. Der türkische Präsident Erdogan übt scharfe Kritik an der israelischen Regierung.
Bei Plasberg zeigte sich: Die Palästinenser haben längst keinen Einfluss mehr auf den Friedensprozess im Nahen Osten. Gleiches gilt für die Europäer.
Es ist durchaus Sache der Politik, zu Symbolen wie einem Kippa-Tag aufzurufen. Denn das Grundgesetz ist zwar glaubensneutral, aber es ist nicht religionsfeindlich.
In Hessen gebe es die Gefahr von Parallelgesellschaften, warnt die Islam-Expertin Susanne Schröter. Die Politik sei oft zu blauäugig oder ignorant. Die Folgen zeigten sich schon auf Schulhöfen.
Die Jüdische Gemeinde in Frankfurt warnt davor, in bestimmten Stadtteilen eine Kippa zu tragen. Doch gibt es solche No-Go-Areas für die traditionelle Kopfbedeckung? Ein Selbsttest.
Israel ist militärisch stark und wirtschaftlich sehr erfolgreich. Im Innern aber ist es zerbrechlich. Die fehlende gemeinsame Identität nimmt den Raum für eine Lösung des Palästinakonflikts. Ein Kommentar.
Geht es nach dem Frankfurter Bürgermeister Uwe Becker, tragen an diesem Montag auch viele Nichtjuden einen Kippa. Doch die Direktorin des Jüdischen Museums gibt etwas zu bedenken.
Die Aufzählung „Deutsche und Juden“ geht überall durch, schleicht aus den Mündern, in die Ohren, durch die Köpfe. Weil sie vertraut ist. Obwohl sie absurd ist.
Israels Justizministerin Ayelet Shaked macht radikale Vorschläge. Die Siedler lieben sie dafür. Und auch mit Außenminister Heiko Maas versteht sie sich blendend.
Kurz vor dem Frankfurter Kippa-Tag kommt so mancher in Verlegenheit. Denn wo bekommt man die jüdische Kopfbedeckung überhaupt her? Der Kämmerei zumindest geht so langsam der Vorrat aus.
Einwanderer aus aller Welt haben New York zu dem gemacht, was es heute ist. Vor allem die Spuren der Osteuropäer sind bis heute überall in der Stadt sichtbar.
Wegen des wachsenden Antisemitismus verlassen immer mehr junge Juden Frankreich in Richtung Israel. Sie nehmen dafür den harten Wehrdienst in der israelischen Armee in Kauf. 70 Jahre nach der Staatsgründung ist die Identifikation so stark wie nie.
Der Film „7 Tage in Entebbe“ erzählt die Geschichte der Flugzeugentführung von 1976. Die Täter waren Linksextremisten aus Frankfurt. Von dort kamen auch andere Terroristen dieser Zeit.
Als Araber stand der Titelheld für die Nazis auf der „richtigen“ Seite. Aber er verhielt sich nicht wie erwartet.
Um religiöse Diskriminierung, vor allem an Schulen, zu verhindern, setzt die Stadt Frankfurt auf Präventionsarbeit. Gute Aufklärung helfe dabei mehr als Repressionen.
„Eis am Stiel“, ein Film-Hit der Siebziger mit nackten Mädchen und pubertierenden Jungs, war Segen und Fluch, nicht nur für die Beteiligten. Das zeigt Eric Friedler in einem dokumentarischen Sittenbild.
Radstar Gino Bartali rettete als Kurierfahrer des Untergrunds im Zweiten Weltkrieg vielen Juden das Leben und sprach nie öffentlich darüber. Zum Start des Giro versucht der Veranstalter, Kapital daraus zu schlagen.
Seit Menschen Literatur schreiben, imaginieren sie Gärten, in denen sie sich frei fühlen können. Gerade weil ihre Symbolik so stark war, tat man sich später schwer damit.
Der Antisemitismus, der auch in Deutschland wieder für besorgniserregende Vorfälle sorgt, hat tiefe Wurzeln. Schon im Mittelalter kam es zu grausamen Judenverfolgungen.
Nach den antisemitischen Äußerungen des Palästinenserpräsidenten Abbas bleibt der UN-Sicherheitsrat stumm. Jetzt ist klar, warum.
Palästinenserpräsident Abbas sagte auf einer Tagung des PLO-Nationalrats, er verurteile den Holocaust und Antisemitismus. Am Montag hatte er nahe gelegt, Juden seien selbst für die Schoa verantwortlich.
Für manche war der vor 200 Jahren geborene Philosoph und Politaktivist ein genialer Ökonom. Doch lag er mit seinen zentralen Theorien falsch.