Bürgerkrieg im Herzen Europas
Mit den Waffenstillständen vom November 1918 endete die Gewalt nicht – im Gegenteil: Im vom Krieg verwüsteten Ostmitteleuropa ging sie erst richtig los. Ein Gastbeitrag.
Mit den Waffenstillständen vom November 1918 endete die Gewalt nicht – im Gegenteil: Im vom Krieg verwüsteten Ostmitteleuropa ging sie erst richtig los. Ein Gastbeitrag.
Israel profitiert von Donald Trumps Unterstützung. Doch nach dem Massaker an amerikanischen Juden stellt sich die Frage, ob das sein sonstiges Verhalten auszugleichen vermag. Ein Gastbeitrag.
Unheimlicher Ausflug ins Vertraute: In seinem neuen Buch „Spätdienst“ provoziert Martin Walser wieder einmal mit seiner Sicht auf den Holocaust, baut aber in seinen Text einen Notausgang ein.
In Unterfranken liegt das einzige koschere Hotel Deutschlands. Jüdische Zuwanderer erfreuen sich an Service und Tradition. Aber auch Überlebende der Schoa.
Der eine wird geehrt – des anderen Gedenken wird wegen eines Skandals gänzlich in Frage gestellt. Was verbindet den Sexualforscher Magnus Hirschfeld mit seinem dichtenden Zeitgenossen? Ein Gastbeitrag.
Polens nationalkonservative Regierung möchte dem Land ein Geschichtsbild verordnen. Bücher von Historikern, die den Antisemitismus nicht als Import aus Deutschland darstellen, werden überraschende Bestseller.
Historiker blicken auf das 19. Jahrhundert, um die heutige Situation der Muslime in Deutschland besser zu verstehen. Die Wissenschaftler sehen in der Zeit Parallelen zu Katholiken im Kaiserreich.
Zwischen Israel und der Hamas eskaliert die Gewalt wie seit 2014 nicht mehr, mehr als 400 Raketen wurden aus Gaza abgefeuert – eine dauerhafte Lösung ist nicht in Sicht.
Erst verteidigte der Rapper Kollegah seine wegen Antisemitismusvorwürfen in die Kritik geratenen Textzeilen im Namen der Kunstfreiheit, dann distanziert er sich. Nun zeigt er in einem neuen Interview: Aus dem „Echo“-Eklat hat er nichts gelernt.
Die Autoritarismus-Studie der Universität Leipzig bescheinigt jedem dritten Deutschen autoritäre Gesinnung. Doch sie ist selbst voller Lücken und Feindbilder.
Als gäbe es keine gemeinsame Geschichte: Warum wurde beim Gedenken an den 9. November schon wieder vergessen, die Muslime einzubinden? Sie haben auch etwas aufzuarbeiten.
Tunesiens Ministerpräsident erregt Aufsehen: Er ernennt das erste jüdische Kabinettsmitglied in einem arabischen Staat. Für René Trabelsi gibt es viel zu tun.
Schon 1933 wurde jüdischen und „andersdenkenden“ Ärzten in Deutschland ihre Zulassung entzogen. Dann kam die Pogromnacht. 80 Jahre später fragt sich die deutsche Ärzteschaft, wie das passieren konnte.
Ihr einziges Deutschlandkonzert spielen die Jewish Monkeys in Frankfurt. Während die Band in Israel bisher eher wenig Beachtung gefunden hat, ist das deutsche Publikum begeistert.
Vor 100 Jahren entstand wieder ein unabhängiger Staat Polen. Ein in Deutschland weitestgehend unbekannter Mann trug einen wesentlichen Anteil dazu bei.
In Gruppen kann es manchmal passieren, dass selbst friedliche Menschen brutal werden. Das ist vor achtzig Jahren passiert, und kann auch heute passieren. Warum schreitet keiner ein?
In Zeiten, in denen rechte Kräfte erstarken, gewährt die Pressefreiheit den Schutz von Minderheiten. Ein Gastbeitrag des Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde.
Was tun gegen den wachsenden Antisemitismus? Wie an die NS-Zeit und den Holocaust erinnern? Womit junge Leute erreichen? Museumsdirektorin Mirjam Wenzel sucht im Interview nach Antworten.
Am 9. November jähren sich die Pogrome von 1938 zum 80. Mal. Für viele jüdische Deutsche wurde in diesen Tagen klar, dass es um ihr Leben geht.
Der Bundespräsident ermuntert die Deutschen dazu, mit Stolz auf die eigenen Traditionen von Freiheit und Demokratie zu blicken. Ohne dabei den Blick auf den Holocaust zu verdrängen.
Opel wird „nachhaltig profitabel, elektrisch und global“. So lautet die Vision. Ein Jahr nach Bekanntgabe des Sanierungsplans ist allerdings noch manches in der Schwebe.
Den Tag über wurden am Holocaust-Mahnmal die Namen der über 55.000 Berliner Juden verlesen, die im Holocaust ermordet wurden. Die Biografien einiger Opfer können Besucher des Denkmals im sogenannten Raum der Namen nachlesen.
Der Autor Georg Stefan Troller berichtet über die Pogrome, die er am 9. November 1938 in Wien erlebte – und warum er nach dem Krieg totzdem nach Europa zurückkehrte.
In der Pogromnacht 1938 zerstören SA-Männer die Synagoge in Bad Homburg. Der Wiederaufbau 80 Jahre später ist ein wichtiges Zeichen. Ein Kommentar
Bei fast der Hälfte der Ungarn sind verschiedene, teilweise antisemitische Verschwörungstheorien verbreitet. Im Mittelpunkt steht häufig der Milliardär George Soros.
Ein ehemaliger SS-Wachmann steht seit Dienstag Gericht. Er ist wegen hundertfacher Beihilfe zum Mord angeklagt. Als Holocaust-Überlebende von ihren persönlichen Erfahrungen erzählen, kommen dem Angeklagten die Tränen.
Der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, spricht im FAZ.NET-Interview über den neuen Bundesverband Rias – und Hass auf Juden in der deutschen Gesellschaft.
Bochum schlägt ein neues Theaterkapitel auf: Johan Simons eröffnet das Schauspielhaus mit einer Adaption von Feuchtwangers „Jüdin von Toledo“, in den Kammerspielen rufen dreizehn Mädchen die Welt zur Ordnung.
„Jozef, Andzia, Jehuda, Jerzy“, diese Namen gehen dem Erzähler nicht aus dem Kopf. Diese Kurzgeschichte über die Schoa belegte den zweiten Platz beim Rolf-Joseph-Schülerwettbewerb über jüdisches Alltagsleben.
Am 11. November 1938 kam Erich Grünebaum nach Frankfurt. Vier Monate später verließ der jüdische Junge die Stadt. Es war seine Rettung. Für seine Familie gab es die nicht.
1939 flohen die Nathansons nach Schanghai. Sohn Michael erinnert sich Jahrzehnte später an die Folgezeit. Dieser Beitrag über „jüdisches Alltagsleben“ belegte den ersten Platz beim Rolf-Joseph-Schülerwettbewerb.
Nach dem Zweiten Weltkrieg stand in Frankfurt das größte Lager für Displaced Persons, heimatlose Überlebende. Vor 70 Jahren wurde es geschlossen. Dahinter steckt eine lange Geschichte.
Die Spieler des Fußballvereins Makkabi Frankfurt sehen sich oft mit Antisemitismus auf dem Spielfeld konfrontiert. Sie fordern Sanktionen durch die Vereine.
Scotland Yard ermittelt gegen Mitglieder der Labour Party. Ihnen drohen strafrechtliche Ermittlungen wegen des Verdachts auf „antisemitische Hassverbrechen“. Ein Problem mit Hassparolen gegen Juden gibt es in der Partei schon länger.
Politischer Battle-Rap: Max Czollek attestiert in einer Streitschrift der deutschen Erinnerungskultur fatale Motive und Folgen.
Nach dem schwersten antisemitischen Anschlag, den die Vereinigten Staaten je erlebt haben, kritisieren viele die Hass-Rhetorik des Präsidenten. Der Terror könnte Auswirkungen auf die Zwischenwahlen haben.