Graumann fordert Engagement muslimischer Verbände
Nach dem Gewaltverbrechen an einem Rabbiner in Berlin fordert der Präsident des Zentralrats der Juden von muslimischen Verbänden, sich mit Taten am Kampf gegen Antisemitismus zu beteiligen.
Nach dem Gewaltverbrechen an einem Rabbiner in Berlin fordert der Präsident des Zentralrats der Juden von muslimischen Verbänden, sich mit Taten am Kampf gegen Antisemitismus zu beteiligen.
Die anstehende Verleihung des Adorno-Preises an die Philosophin Judith Butler sorgt für Wirbel. Der Zentralrat der Juden protestiert, in Frankfurt bleibt es bei der Entscheidung.
Die Jüdische Gemeinde Frankfurt und der Zentralrat der Juden in Deutschland wollen den Festakt zur Verleihung des Theodor-W.-Adorno-Preises der Stadt Frankfurt boykottieren. Grund ist die Preisträgerin.
Auf Plakaten an Haltestellen und in Bussen in Jerusalem werden keine Menschen mehr gezeigt. Damit reagiert die verantwortliche Verkehrsgesellschaft auf eine Klage von Bürgerrechtlern.
Der Zentralrat der Juden in Deutschland hat gegen die bevorstehende Verleihung des Frankfurter Theodor W. Adorno-Preises an die amerikanische Philosophin ...
Peres und Jischai fordern in der Beschneidungsdebatte Rechtssicherheit und ein Machtwort Merkels. Der Zentralrat der Juden in Deutschland kritisiert die Einmischung der israelischen Politiker.
Wie überraschend: Juden und Muslime halten auch im Deutschen Ethikrat die Beschneidung für eine zwingende religiöse Vorgabe, auch Vertreter des Christentums
Vertreter der Türkei und der Vereinigten Staaten haben in Ankara zum ersten Mal über eine Militärintervention in Syrien diskutiert. Derweil gehen im Land die Kämpfe unvermindert weiter.
Sand drauf, Schwamm drüber: Die „Archäologische Zone“ vor dem Kölner Rathaus ist eine Schatztruhe der Geschichte. Doch die Stadt denkt daran, das Areal wieder zuzuschütten, um es späteren Generationen zu überlassen. Das wäre eine Tragödie.
In Predappio in den Hügeln der Romagna wird der „Duce“ wieder zum Leben erweckt. Touristen, Pilger und Faschisten strömen hierher. Die linke Stadtregierung hat kein Problem damit.
Der Filmhistoriker und Exilforscher Ronny Loewy erforschte wie kein zweiter die Filme des Holocaust und entdeckte das jiddische Kino wieder. Jetzt ist er im Alter von 66 Jahren gestorben.
Kann man metaphysische Gehalte nach Art politischer Verhandlungsführung bestimmen? „Maischberger“ stellt die begriffliche Eindimensionalität der neuen deutschen Religionskritik bloß. Eine lohnende Beschneidungsdebatte.
Wie sehr sich die deutsche Reichsregierung im Ersten Weltkrieg um das Wohlergehen des Jischuw, der jüdischen Gemeinde in Palästina, bemüht hatte, war bis vor
Um die Fundamente der Frankfurter Judengasse ist Ende der achtziger Jahre ein politischer Streit entbrannt, wie er in dieser heftigen Form in Deutschland zuvor
Ein vom Außenministerium in Warschau empfohlener historischer Sammelband provoziert einen Streit über die Rolle der Polen im Holocaust. Die politische Rechte ist empört.
Umso größeres Aufsehen erregte es, als der Historiker Sova, damals Pressesprecher des sozialdemokratischen Parteivorsitzenden und Oppositionsführers Ponta, im
kps. WIEN, 8. August. Die Aufnahme des Holocaust-Leugners Dan Sova in die rumänische Regierung des sozialdemokratischen Ministerpräsidenten Victor Ponta ist ...
Der rumänische Ministerpräsident Ponta hat einen mutmaßlichen Holocaust-Leugner in seine Regierung aufgenommen. Das New Yorker Simon-Wiesenthal-Zentrum äußerte sich empört über die Ernennung von Dan Sova zum Minister.
Er wird angeklagt, im Parlament von Mecklenburg-Vorpommern den Holocaust geleugnet zu haben. Dagegen setzt Udo Pastörs Anwalt auf die Immunität seines Mandaten.
Galina, Ärztin aus der Ukraine, und Chaim, Arbeiter aus Polen, fanden einander erst im hohen Alter. Einfach alles das, was zwischen Mann und Frau vorstellbar ist, ist zwischen ihnen beiden, sagt Galina. Und Chaim sagt meistens: Wenn sie das sagt, dann ist das so.
Martin Mosebachs Äußerungen zur Strafbarkeit von Blasphemie haben eine Diskussion entfacht. Was muss der Staat schützen und mit welchen Mitteln?
Lässt sich die Musik Richard Wagners freisprechen von ihrer historischen Wirkung? Antworten auf diese Frage klingen umso entspannter, je weiter wir uns von Bayreuth entfernen.
Die Beschneidung ist Jahrtausende alt. Milliarden Männer haben sie erduldet. Aber über ihre Geschichte weiß man bis heute fast nichts.
In Israel ist gerade erst die große Koalition an dem Streit zerbrochen, wie die bisher befreiten ultra-orthodoxen Juden an der Wehrpflicht beteiligt werden können. Immer mehr Israelis fordern nun, dass auch die arabische Minderheit Militär- oder Zivildienst leistet.
Wie in der Islamkritik bricht in der Beschneidungsdebatte ein rabiat religionsfeindlicher Zeitgeist durch. Aber das Grundgesetz macht den Menschen nicht neu, sondern findet ihn vor, wie er ist.
Meine Schwester wollte ihren Sohn nicht beschneiden lassen. Die Familie sammelte Argumente, um sie umzustimmen. Ich fand keines. Jetzt werde ich selbst Vater. Ich, der jüdische Arzt.
Die Budapester Staatsanwaltschaft hat den mutmaßlichen Nazi-Kriegsverbrecher László Csatary festgenommen. Der 97 Jahre alte Ungar soll an der Deportation von beinahe 16.000 Juden nach Auschwitz beteiligt gewesen sein.
Die Beschneidung aus religiösen Gründen soll straffrei bleiben. Noch diese Woche wollen die Abgeordneten des Bundestags fraktionsübergreifend - ohne die Linke - einen entsprechenden Entschließungsantrag verabschieden.
Das Kölner Urteil zur Beschneidung betrifft Juden und Muslime gleichermaßen. Doch für ihre religiöse Freiheit kämpfen sie getrennt.
„Das Jüdische Echo“ bringt Menschen unterschiedlicher Religionen zusammen. Die Herausgeber der traditionsreichen Zeitschrift aus Wien planen jetzt den Eintritt in den deutschen Markt.
mic. PARIS, 16. Juli. Frankreich hat am Montag an die Razzien vom 16. Juli und 17. Juli 1942 erinnert, bei denen die französische Polizei 13 000 Juden festnahm ...
Bundesgesundheitsminister Bahr will prüfen, ob sich religiös begründete Beschneidungen im Patientenrecht regeln lassen. Manche rechnen mit rechtstechnischen Schwierigkeiten.
Die Entscheidung des Kölner Landgerichts zur Beschneidung eines muslimischen Jungen hat eine lange Geschichte. Sie handelt von Angst, Schmerz und Hilflosigkeit.
GENF, 12. JuliDie Schoa sei kein besonderer Genozid gewesen, der erste in einer langen Reihe sei schon in Kanaan begangen worden.
Die „Konferenz Europäischer Rabbiner“ warnt davor, künftig Beschneidungen in Deutschland als Straftat zu verfolgen. Damit drohe „ein fundamentales Problem für die Weiterexistenz der jüdischen Gemeinde in Deutschland“.