Für das Wohl der Kinder in Israel
Dieter Graumann, der aus Frankfurt stammende Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, hatte den Bundespräsidenten bei dessen Staatsbesuch in Israel
Dieter Graumann, der aus Frankfurt stammende Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, hatte den Bundespräsidenten bei dessen Staatsbesuch in Israel
Der israelische Historiker und Holocaust-Überlebende Otto Dov Kulka wird in diesem Jahr mit dem Geschwister-Scholl-Preis ausgezeichnet.
Marcel Reich-Ranicki hat von möglichen Optionen vor allem eine gewählt: das Gute an Deutschland herauszustellen. Nicht Mahner zu werden, nicht Rächer, nicht Kritiker der Deutschen, nur Literaturkritiker. Ein Abschied.
Zwischen den beiden Weltkriegen ging Europa auf einem Weg in die Katastrophe, an dessen Anfang das Prinzip der nationalen Selbstbestimmung stand. Hitler nutzte diese Idee propagandistisch - sie diente ihm zugleich als Rechtfertigung für sein Vorgehen gegen Prag und zur Verschleierung seiner wahren Ziele.
Sie zählen zu den bedeutendsten Goldschmiedearbeiten des Mittelalters: 1935 wurden sie von antisemitisch verfolgten Kunsthändlern an den preußischen Staat verkauft. Ihre Erben klagen auf Rückgabe. Nun meldet sich Israels Kulturministerin zu Wort.
Die Juden im ukrainischen Uman wurden von Stalin deportiert, von Hitler ermordet. Das Grab des großen Rabbis verschwand unter Beton. Jetzt sind die Chassiden wieder da. Ihr höchstes Gebot ist echte Freude.
Die Begeisterung seiner Leser war seine gefährlichste Waffe - er setzte sie ein für die Literatur, die er liebte. Erste Reaktionen auf den Tod von Marcel Reich-Ranicki.
Irans Anerkennung des Holocaust per Twitter-Botschaft trifft in Israel auf Skepsis. Ministerpräsident Netanjahu gibt sich unbeeindruckt und warnt weiter vor Teherans Atomprogramm.
Präsident Obama will mit einem Militärschlag in Syrien auch Iran abschrecken. Das sagt er aber nicht, denn er will eine Annäherung im Atomstreit nicht gefährden.
Irans neue Regierung geht einen Schritt auf ihren Erzfeind Israel zu. Außenminister Sarif hat die Existenz des Holocaust anerkannt. Der frühere Präsident Ahmadineschad hatte den Völkermord an Millionen Juden geleugnet.
Vor 50 Jahren gründeten geflüchtete und ausgewanderte Juden den Verein ehemaliger Gießener in Israel. Der Vorsitzende Josef Stern ist auch mit 92 noch rührig.
Die silberne Krone ist nur aus Plastik. Aber für Schoschana Kolmer hat sie großen Wert. „Schon als die Kosmetikerin mich schminkte, fühlte ich mich wie eine ...
Das Jahr 1938 war für dienoch in Deutschland lebenden Juden katastrophal verlaufen. Der deutsch-jüdische Romanist Victor Klemperer notierte Silvester 1938: ...
Israel beendet sein Einwanderungsprogramm für Äthiopier. Seit der Gründung Israels sind 92.000 Juden aus dem ostafrikanischen Land aufgenommen worden. Doch die Integration ist nicht gelungen.
Vor 50 Jahren hielt Martin Luther King in Washington seine historische Rede „I have a dream“. Neben ihm stand ein Mann, der Kings Denken beeinflusst hat und dennoch fast vergessen ist: der Rabbiner Joachim Prinz, der 1937 von Berlin in die Vereinigten Staaten ausgewandert war und dort sein Leben der Bürgerrechtsbewegung verschrieb.
Nach 1945 gaben jüdische Immobilienkaufleute Frankfurt sein heutiges Gesicht. Es sind Menschen wie Michael und Max Baum. Sie wurden reich, und die Stadt am Main wurde schön.
Angela Merkel besucht als erste Regierungschefin das ehemalige KZ Dachau. Vorher gab es Kritik, weil sie danach in einem Bierzelt auftritt. Für die Holocaust-Überlebenden jedoch zählt die Geste.
Willy Praml zeigt Theater rund um die ehemalige Frankfurter Judengasse. In einer aufwendigen Szenenfolge geht es um Leben und Werk Heinrich Heines.
Von Werner SonneBenjamin Netanjahu ist vor allem eins: ein Machtmensch, und er hat vor allem ein Ziel: an der Macht zu bleiben.
Kehillah Kedoscha hat man die jüdische Gemeinde in Friedberg einst ehrfurchtsvoll bezeichnet - heilige Gemeinde. Die im Nationalsozialismus vernichtete ...
Die ARD macht nach siebenundzwanzig Jahren weiter, wo das ZDF 1986 aufhörte. Mit der Show „Dalli Dalli“ des verstorbenen Hans Rosenthal. Dessen Sohn Gert erklärt im F.A.Z.-Gespräch, was das bedeutet.
Wir können Magnus Brechtken, dem Rezensenten von Peter Hoffmanns jüngstem Buch „Goerdeler gegen die Judenverfolgung“ (F.A.Z. vom 30.
Zu „Der Widerstand und die Juden / Irritierend: Peter Hoffmann nimmt Goerdeler in Schutz“ (F.A.Z. vom 30. Juli): Im ersten Satz der Buchbesprechung von Magnus ...
Der Ungar László Csatary soll im Zweiten Weltkrieg an der Deportation von 15.700 slowakischen Juden in deutsche Konzentrationslager mitgewirkt haben. Nun ist Csatary im Alter von 98 Jahren gestorben.
Richard Wagner vermengte für sein Erlösungsdrama Juden-, Germanen- und Christentum mit diversen Mystiken und braute daraus seine Menschheitsutopie. Daraus steigt Klarheit, Wahrheit.
JERUSALEM, im August. Bis vor zwei Jahren erinnerte nur noch ein Stück Papier daran, dass es Arie Biegun je gegeben hatte.
Triest, die Schleuse zwischen Nord und Süd, ist so provinziell wie kosmopolitisch. Die Stadt lebt von Ideen ihrer Besucher und Zuwanderer.
Während die Opfer beruhigt und getäuscht wurden, suchten die Täter in West- und Nordeuropa während der Jahre 1940 bis 1942 gleichzeitig den Vernichtungsfeldzug gegen die Juden propagandistisch zu „legitimieren“.
Noch ist die neue Suchfunktion von Facebook in Deutschland gar nicht offiziell verfügbar, schon erklären die fleißigen Technikjournalisten den offenbar
Von Karl-Peter SchwarzRumänien hungerte unter dem kommunistischen Diktator Nicolae Ceausescu. Die „wissenschaftliche Diät“, die er dem Volk auferlegte, ...
Berthold Beitz war einer der wichtigsten deutschen Industriemanager der Nachkriegszeit. Der Krupp-Generalbevollmächtigte diente als Wegbereiter der deutschen Ostpolitik im „Kalten Krieg“, Sportfunktionär und großzügiger Mäzen. Ein Nachruf.
Er ist der bekannteste französische Chansonnier und der berühmteste aller Armenier. Er hat Polizisten und Gangster gespielt, Künstler und Musiker. Ein Gespräch Charles Aznavour über das Leben, das Singen, das Spielen.
Der Widerstandsforscher Peter Hoffmann mag nicht akzeptieren, dass Carl Goerdelers Gedanken zum „Judenproblem“ wissenschaftlich als „dissimilatorischer Antisemitismus“ gelten. Er versucht wieder und wieder, seinen „Helden“ gegen dessen Formulierungen in Schutz zu nehmen.
Wer durch den Nordwesten Griechenlands fährt, spürt von der Krise wenig: Die Schaufenster sind voll, die Museen leer, und in Dodona steht der Besucher allein unter der heiligen Eiche des Zeus.
jjo. KARBEN. Geschäfte, vor denen „Stolpersteine“ an ermordete Juden erinnern, ein Friedhof, vor dem eine Heldentafel für die im Ersten Weltkrieg gefallenen ...
Die rot-grüne Landesregierung will eine ehemalige Gestapo-Zentrale zu einem Erinnerungsort ausbauen. Weil das Projekt sehr teuer ist, fordern andere Gedenkstätten auch einen höheren Etat.