„Ein Mangel an Fingerspitzengefühl“
Mehr Transparenz und Empathie im Umgang mit dem Münchner Kunstfund fordert Dieter Graumann, Präsident des Zentralrats der Juden. Ein Gespräch über Antisemitismus und das Leben der Juden in Deutschland.
Mehr Transparenz und Empathie im Umgang mit dem Münchner Kunstfund fordert Dieter Graumann, Präsident des Zentralrats der Juden. Ein Gespräch über Antisemitismus und das Leben der Juden in Deutschland.
Der Hauptstadt geht es gut. Doch wer sie besucht, sucht auch nach Zeugnissen des Nationalsozialismus und der Teilung. Berlin findet zeitgemäße Formen, seiner schattenreichen Geschichte zu gedenken.
Bei der Marbacher Preisverleihung betont die Münchner Publizistin und Buchhändlerin die Notwendigkeit eines unverfälschten Blicks auf die Vergangenheit, um das Judentum in Deutschland wieder heimisch zu machen.
Am Sonntag ist Rachel Salamander mit dem Marbacher Schillerpreis ausgezeichnet worden. Er ehrt eine Frau, die die jüdische Kultur in Deutschland wieder heimisch gemacht hat.
Darmstadt begeht den 25. Jahrestag der Weihe der Neuen Synagoge und erinnert an die Novemberpogrome vor 75 Jahren.
Wiesbaden (lhe). In Hessen ist gestern wie in ganz Deutschland der Übergriffe der Nationalsozialisten auf Juden vor 75 Jahren gedacht worden.
Gabi Gleichmann, kahler Kopf, drahtige Figur, freundliches Lächeln, steht zwischen den Stelen des Berliner Holocaust-Mahnmals und sagt an diesem Ort des
bie. KÖNIGSTEIN. Die Vision einer Gesellschaft, in der Juden und Araber gleichberechtigt leben, ist im Kleinen schon Wirklichkeit.
Maxim Biller begibt sich mit seiner Novelle „Im Kopf von Bruno Schulz“ auf die Spur eines der größten und tragischsten jüdischen Schriftsteller.
Im November 1938 brannten in Frankfurt nicht nur die Synagogen. Heute vor 75 Jahren begann auch das letzte Kapitel in der noch in den zwanziger Jahren so bedeutenden unternehmerischen Tätigkeit von Juden in dieser Stadt.
Am Vorabend des 75. Jahrestages der Reichspogromnacht fühlen sich Menschen jüdischen Glaubens in Europa wieder zunehmend bedroht und angefeindet. Die EU warnt vor weit verbreitetem Antisemitismus.
Auch in der Liebe geht alles schief: Ayelet Gundar-Goshens Roman über die israelische Staatsgründung.
jjo. WETTERAUKREIS. Auch in der Wetterau wird in den nächsten Tagen an die vor 75 Jahren von den Nationalsozialisten organisierten Pogrome gegen Juden und die ...
Wieder einmal stellt sich Silvio Berlusconi als Justizopfer dar. „Wir haben wirklich alle gegen uns“, sagt er über seine Familie - und ruft mit einem Hitler-Vergleich Empörung hervor.
Einige der in München gefundenen Bilder sollen 1945 beschlagnahmt und 1950 von den Alliierten an Hildebrand Gurlitt rückerstattet worden sein. Der Zentralrat der Juden fordert inzwischen zügige Aufklärung über die Eigentumsverhältnisse.
bie. HOCHTAUNUSKREIS. Der 75. Jahrestag der organisierten Ausschreitungen gegen Juden in Deutschland ist auch im Hochtaunuskreis Anlass für eine Reihe von ...
Auch das Erinnern hat eine Geschichte: Das Jüdische Museum Berlin legt Rituale gegen das Vergessen offen. Die Erinnerung an das Böse gehört dazu.
Bei den Büchern von Raphael Gross und Alan E. Steinweis wird klar, wie sehr die Pogrome im November 1938 das Resultat eines fast schon spontanen Einfalls der NS-Führung waren.
Armin Fuhrer ist überzeugt davon, dass es sich bei dem Attentat von Herschel Grynszpan auf den Legationssekretär Ernst vom Rath nicht um eine „homosexuelle Beziehungstat“ handelte.
Kontinuität im Wandel des braunroten Deutschlands. 13 Thesen in Anbetracht der vielen 9. November.
Judentum und Patriotismus in Deutschland und Frankreich - das ist das Leitthema des Romans „Süß und ehrenvoll“. Geschrieben hat den Roman Avi Primor, Sohn ...
„Die evangelische Kirche scheint ihre eigene Geschichte zu verleugnen“, schreibt der Historiker Johannes Wallmann in der F.A.Z. Die EKD sei „drauf und dran, dem erinnerungspolitischen Programm der Nationalsozialisten zu einem späten Sieg zu verhelfen“.
Geistige Ahnen: Der israelische Schriftsteller Amos Oz hat zusammen mit seiner Tochter, der Historikerin Fania Oz-Salzberger, „Juden und Worte“ geschrieben - ein Buch über das jüdische Erbe.
Der Riesling aus dem äußersten Westen Deutschlands muss keinen Vergleich scheuen – obwohl es in dieser Gegend oft rau zugeht.
Es gibt Streit um Theodor Eschenburg, einen der bekanntesten deutschen Politologen nach 1945. Soll er, der Mitglied der SS und an einer „Arisierung“ beteiligt war, Namensgeber eines Preises bleiben?
Zwi Cohen hat Theresienstadt überlebt, im Kibbuz fand er eine neue Heimat. Für einen Film haben er und seine Freunde mit deutschen Studenten gesprochen.
Anne Franks Cousin Buddy Elias eröffnet im Jüdischen Museum in Frankfurt die erste kleine Ausstellung mit Objekten aus dem Nachlass der Familie.
Die nach dem Zweiten Weltkrieg in der Bundesrepublik und anderswo vor Gericht gestellten Angehörigen der Einsatzgruppe H verteidigten sich mit dem berüchtigten sogenannten Befehlsnotstand. Das aber kann die Autorin eindeutig widerlegen.
Für den Diplomaten Simon Geissbühler sind die Massaker an Juden von 1941 der Anlass, um den Antisemitismus an sich und die Leugnung der Vergangenheit in Rumänien zu deuten.
Das Bielefelder Familienunternehmen steckte tief im nationalsozialistischen Sumpf. Es profitierte von der Nähe zum Regime. Rudolf-August Oetker meldete sich freiwillig zur Waffen-SS. Sein Stiefvater Richard Kaselowsky war Mitglied im Freundeskreis Reichsführer-SS.
In der kleinen Gruppe deutschsprachiger Juden, die vor den Nationalsozialisten nach Neuseeland flohen, befand sich (neben Karl Popper in Christchurch) mit Karl
Unter Jörg Haider hatte sich die FPÖ von zwielichtigen Burschenschaften abgewendet. Heute verkehren sogar ihre Spitzenpolitiker in rechtsextremen Kreisen.
Immer mehr israelische Weingüter produzieren koscheren Wein, obwohl ihre Besitzer keine orthodoxen Juden sind. Die Käufer dieser Weine leben meist im Ausland.
Überlebenden des Aufstands im Warschauer Ghetto und der Verschleppung nach Auschwitz, Zeuge im Eichmann-Prozess, Mitbegründer von Yad Vashem und Historiker der Schoa: Zum Tod von Israel Gutman.
ROM, 1. Oktober. Stufe um Stufe hat Rabbi David Brodman die Treppen des Apostolischen Palastes erklommen. Doch nun sitzt auch er, der Holocaust-Überlebende, ...
Der Holocaust-Leugner Richard Williamson hat beim Oberlandesgericht Nürnberg Revision gegen seine abermalige Verurteilung wegen Volksverhetzung eingelegt.