Leserbriefe vom 15. August 2022
Gendern in Rundfunk und Fernsehen +++ Öffentlich-rechtliche Umerziehung +++ Auftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks +++ Sanktionsaufhebung +++ Kölner Hochschule für Katholische Theologie
Gendern in Rundfunk und Fernsehen +++ Öffentlich-rechtliche Umerziehung +++ Auftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks +++ Sanktionsaufhebung +++ Kölner Hochschule für Katholische Theologie
Im „ZDF-Fernsehgarten“ spricht Moderatorin Andrea Kiewel über die Singer-Songwriter*innen-Szene und deutet danach an, sie müsse gendern. Ihr Sender widerspricht – Mitarbeiter könnten selbst entscheiden.
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Beschäftigte in Hessen bekommen im Mittel 3799 Euro brutto im Monat. Banker bekommen allerdings dreimal so viel Geld wie Hotelangestellte. Die Geschlechter-Lohnlücke ist zudem geschrumpft.
Rundfunk und Fernsehen maßen sich eine sprachliche Erziehung an, die ihnen nicht zusteht. Sie verhalten sich dabei nicht nur zutiefst undemokratisch, es widerspricht auch dem Auftrag der öffentlich-rechtlichen Medien.
Grundsteuererklärung +++ Elster +++ Maskenpflicht +++ Gendern +++ Wilhelmshaven
Die Ansprüche haben sich geändert: Die Sprachwissenschaftlerin Damaris Nübling über den jüngsten Aufruf gegen gendergerechte Sprache und zum Blick der Linguistik auf die hitzigen Debatten darum, wer wie spricht.
Der ehemalige amerikanische Präsident machte seine Anhänger am Wochenende glücklich: Er hetzte gegen Biden, Migranten – und vor allem die „Gender-Ideologie“. Und doch wurden die Gräben zwischen Amerikas Konservativen deutlich.
In seiner Abschlussrede beim Treffen der Rechtskonservativen in Amerika ätzt Donald Trump gegen die angebliche „Gender-Ideologie“ und Transmenschen. Und trifft bei den Zuschauern damit genau den richtigen Nerv.
Krieg, Klimakrise, Inflation, Pandemie: Es gibt gerade viele Gründe für die Menschen, Angst zu haben. Die Politiker sollten lernen, besser damit umzugehen.
Wilhelmshaven +++ Faeser und Heil in Kiew +++ Gendern +++ Christian Lindner im Interview +++ Führerschein-Umtausch +++ Entfernungspauschale
Meiner Kritik genderlinguistischer Studien wurden Unrichtigkeiten und Unterstellungen vorgehalten. Dabei zeigt sich ein Problem, das vielen Studien zur Gendersprache gemeinsam ist. Eine Duplik.
Trans-Athletinnen zerstörten den Frauensport an den Hochschulen, sagen Konservative wie der republikanische Gouverneur Ron DeSantis. Doch die Statistiken sprechen eine andere Sprache.
Die deutschen Fußballerinnen kommen nach dem verpassten EM-Sieg nach Hause, Ricarda Lang sagt „Nein“ zu einem Wiedereinstieg in die Atomkraft – und Nancy Pelosi tritt eine herausfordernde Reise an.
Sprachwissenschaftler und Philologen fordern die Sender auf, von der Gendersprache abzusehen. Der Sternchensprech sei wissenschaftlicher Unsinn, widerspreche dem Neutralitätsgebot und sorge für sozialen Unfrieden.
Die größte britische Genderklinik wird nach einer Untersuchung geschlossen. Jugendlichen wurden dort offenbar ohne ausreichende Beratung die Geschlechtsorgane wegoperiert.
Das Thema Gendern erregt die Gemüter. Ein VW-Mitarbeiter hat im Prozess gegen Audi nun verloren. Erledigt ist die Frage damit aber nicht.
Ein VW-Mitarbeiter war vor Gericht gegen den geschlechtergerechten Sprachleitfaden des Autoherstellers Audi vorgegangen. Seine Klage wurde nun abgewiesen.
Weil er mit „Mitarbeiter_innen“ angeredet wurde, klagte ein VW-Mitarbeiter gegen die VW-Tochtergesellschaft. Das Landgericht Ingolstadt wies die Klage ab. Der Mann schließt weitere rechtliche Schritte nicht aus.
Außenministerin Baerbock will in Ankara vermitteln. Zur Gender-Sprache bei Audi spricht das Landgericht Ingolstadt ein Urteil. Und das Wochenende steht im Zeichen des Fußballs. Alles Wichtige im F.A.Z. Newsletter für Deutschland.
Auffällig viele Kommentatoren sind derzeit um den Nachweis bemüht, dass es mehr als zwei Geschlechter gebe. Es blüht die Pseudo-Expertise. Ein Gastbeitrag.
Was können wir aus der Geschlechterverteilung bei Tieren und Pflanzen über Sex und Gender beim Menschen lernen? Das erläutert der Evolutionsbiologe Axel Meyer im Interview.
Chance vertan: An der Humboldt-Universität wird ein Vortrag der Biologie-Doktorandin Marie-Luise Vollbrecht nachgeholt, über Wissenschaftsfreiheit diskutiert – und am eigentlichen Thema vorbeigeredet.
Stefan Beher wirft einer Studie über die Wirkung des Gendersterns methodische Mängel und ideologische Voreingenommenheit vor. Doch seine Kritik verfehlt das Ziel. Ein Gastbeitrag der Autoren der Studie
Cancel Culture? Oder einfach Wut, Verunsicherung und missglückte Kommunikation? Ein Besuch an der Humboldt-Universität nach dem Skandal um einen abgesagten Vortrag.
In der neuen Folge des Einspruch-Podcasts stellt sich das neue Moderatorenquartett vor – und beschäftigt sich mit der Frage, ob man noch alles sagen darf. Die Gesprächspartner sind Bundesverfassungsrichter Peter M. Huber und der Publizist Michel Friedman.
Der gecancelte Geschlechter-Vortrag der Biologin Marie-Luise Vollbrecht wird von der Humboldt Universität nachgeholt. Zur Absage verstrickt sich die Hochschule in Widersprüche. Der „Arbeitskreis kritischer Jurist*innen“ wähnt sich als Siegerin.
Der Umgang mit dem Gender-Vortrag an der Humboldt-Uni zeigt: Universitäten verteidigen die Freiheit nicht mehr, sondern sind Orte des Einknickens und Duckmäusertums geworden.
Wieder einmal wurde an einer Universität eine unliebsame Stimme durch eine radikale Minderheit mundtot gemacht. Inhaltliche Debatten und kontroverse Meinungen sind unerwünscht.
Gegen den geplanten Vortrag der Biologin Marie-Luise Vollbrecht über Geschlecht und Gender an der Berliner Humboldt-Uni macht eine Gruppe wegen angeblicher „Transfeindlichkeit“ mobil. Die Uni sagt den Vortrag ab. Und distanziert sich von der Doktorandin. Dafür geht ihr Vortrag bei Youtube live.
Geschlechtsangleichungen haben gravierende körperliche Folgen. Darüber muss aufgeklärt werden. Doch das Familienministerium will eine offene Debatte über Risiken verhindern.
Die Polizei hinderte Teilnehmer eines Protests für sexuelle und Gender-Vielfalt daran, sich im Istanbuler Stadtzentrum zu versammeln. Um ihren Unmut gegen die Festnahmen kundzutun, schlugen Anwohner auf Töpfe und Pfannen.
Mit der Hit-Single „Boys & Girls“ gelang es Blur, aus billigen Einzelelementen ein kluges Songjuwel über die Vertauschbarkeit der Geschlechter im enthemmten Sommerurlaub zu machen. Und alle sangen mit.
Die sozialwissenschaftlichen Grundlagen für Gendersprache sind ausgesprochen dünn. Das hält viele Institutionen bislang nicht davon ab, der Bevölkerung nervtötende und unsinnige Sprachregeln aufzunötigen. Ein Gastbeitrag.
Ein VW-Mitarbeiter fühlt sich durch den Gender-Leitfaden der Konzerngesellschaft Audi in seinen Persönlichkeitsrechten verletzt. Ende Juli soll ein Urteil in dem Zivilverfahren fallen.
Der Autohersteller hat einen Sprachleitfaden für seine Mitarbeiter erstellt. Doch die Wirkung greift auch in den Arbeitsbereich der Volkswagen-Belegschaft. Dagegen hat ein Prozessmanager geklagt. Es wird grundsätzlich.