Kino ändert nichts
Warum engagieren Sie sich in Haiti? Sind humanitäre Einsätze nicht frustrierend? Gibt es heute überhaupt noch Helden? Der amerikanische Schauspieler und Regisseur Sean Penn im Gespräch.
Warum engagieren Sie sich in Haiti? Sind humanitäre Einsätze nicht frustrierend? Gibt es heute überhaupt noch Helden? Der amerikanische Schauspieler und Regisseur Sean Penn im Gespräch.
Eine Politsendung für junge Menschen ohne Chichi sucht man vergebens. Louis Klamroth, Deutschlands jüngster Talkmaster, will das ändern. Er weiß, wie.
Wer jetzt nach Haiti reist, hat die Karibik für sich – von den Strandbars bis zu den Ateliers wilder Künstler. Begegnungen unter einer heißen Sonne zwischen Jacmel und Port-au-Prince.
In Nepal leisten Drohnen den Hilfsteams gute Dienste. Damit rücken sie ihr schlechtes Image etwas zu recht. Dennoch muss geklärt werden, wie man Drohen einsetzen darf.
Bei einem amerikanischen Anti-Terror-Einsatz sind zwei westliche Geiseln des Terrornetzes Al Qaida getötet worden. Präsident Obama hat die Familien der Opfer – ein Amerikaner und ein Italiener – um Entschuldigung gebeten. Die Geheimdienste hätten nichts von ihrer Anwesenheit gewusst.
Israel schickt Bergungs-Fachleute zum Absturzort in die Alpen. Die Spezialisten helfen dabei, die sterblichen Überreste eines jüdischen Opfers zu bergen. Wie klein sie auch sein mögen.
Am 12. Januar 2010 erschütterte ein schweres Erdbeben Haiti. Rund 250.000 Menschen kamen damals ums Leben, 1,2 Millionen Haitianer wurden obdachlos. Und noch immer kämpft das Land mit den Folgen.
Fünf Jahre nach der Erdbebenkatastrophe ist Haiti noch immer gelähmt. Hilfsgelder erreichten nur wenige. Vor den Toren der Hauptstadt bauten die Übersehenen eine riesige ungeplante Siedlung. Sie könnte der nächste Slum Haitis werden.
Haiti leidet unter seinen Exkrementen. Sauberes Wasser ist teuer und rar. Latrinenreiniger sind derzeit wichtiger denn je – denn sie halten die Cholera fern.
Vor fünf Jahren wurde Haiti von einem schweren Erdbeben erschüttert. Politisch steckt das Land in einer Dauerkrise. Und doch muss es auf sich selbst setzen.
Berlin wirkt anziehend - ob für Startups oder Zuzüge. Die Hauptstadt umgibt ein Mythos der Freiheit. Klaus Wowereit hat diesem Image zumindest nicht geschadet.
Michel Martelly wirbt im kalten Berlin für sein Land. Doch seit dem Erdbeben 2010 hat sich in Haiti wenig zum Guten verändert.
Ohne ein entschlossenes Handeln der Staatengemeinschaft drohen Hunderttausende Infizierte, warnt der amerikanische Präsident. Washington bringt eine Ebola-Resolution in den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ein.
Unkenntliche Opfer, nicht auffindbare Leichen. Straftaten und Katastrophen lassen Hinterbliebene hoffnungslos zurück. Die DNA-Analytik funktioniert. Rätselhaft, warum sie in vielen Ländern nicht genutzt wird.
Eine kleine Sensation: Das Genom des Cholera-Erregers aus dem neunzehnten Jahrhundert wurde entschlüsselt. Er war weitaus gefährlicher als die heutige Version.
Das Erdbeben in Haiti und die Flutkatastrophe in Pakistan hat Valerie Amos nur geerbt. Als sie im September 2010 ihren britischen Landsmann John Holmes im Amt ...
In North Dakota sitzen die Piloten, die per Computer Aufklärungsflugzeuge in Kriegsgebieten steuern. Über die deutsche Euro-Hawk-Debatte schüttelt man dort den Kopf. Auch die Nato will das System nun anschaffen.
Wie hoch ist das Risiko, im 21. Jahrhundert das Opfer eines Erdbebens zu werden? Zwei amerikanische Geologen haben die Zahl der möglichen Opfer berechnet.
Drei Jahre ist es nun her, dass Haiti von einem verheerenden Erdbeben heimgesucht wurde. Mehr als 300 000 Menschen verloren am 12.
Das Erdbeben in Haiti ist fast drei Jahre her, und Trümmer gibt es noch mehr als genug. Die Stiftung des amerikanischen Schauspielers Sean Penn beseitigt auch den Präsidentenpalast.
In Haiti hat Wirbelsturm „Sandy“ weite Teile der Ernte zerstört. Nun werden die Lebensmittel knapp, außerdem nimmt die Zahl der Cholera-Fälle zu. An der amerikanischen Ostküste sind weiter Millionen ohne Strom und Treibstoff. Dort droht eine Kältewelle.
Die Republikaner machen den Mormonen Mitt Romney zum Präsidentschaftskandidaten. Die Mormonen sind nicht nur eine Kirche, sondern auch ein Finanzimperium: Das stößt bei manchen Gläubigen auf Missmut - ihnen wird die Kirche zu kommerziell.
Die Eröffnung des neuen Berliner Großflughafens ist nur aufgeschoben. Warum eigentlich nicht aufgehoben? Zehn Gründe, weshalb die Hauptstadt den Umzug lieber endgültig abblasen sollte.
Hat die französische Nachrichtenagentur AFP Fotos vom Erdbeben auf Haiti gestohlen? Der Fotograf Daniel Morel fordert 120 Millionen Dollar Schadensersatz. Seine Bilder hatte er bei Twitter eingestellt.
Eine Reise in ein getroffenes Land: Haiti hat herrliche Strände - aber kaum Touristen. Und die meisten, die kommen, ahnen wohl nicht einmal, dass sie in Haiti baden.
Bislang galt 2005 mit Hurrikan „Katrina“ als teuerstes Katastrophenjahr der Menschheitsgeschichte. Doch 2011 war noch schlimmer: Kaum vorstellbare 380 Milliarden Dollar haben Beben, Überschwemmungen und andere Unglücke im vergangenen Jahr gekostet.
Max Zähle hat einen bewegenden Film über illegalen Kinderhandel in Indien gedreht. Die Abschlussarbeit des Studenten ist sogar für einen Oscar nominiert.
Nach dem verheerenden Erdbeben braucht Haiti noch immer dringend finanzielle Hilfe beim Wiederaufbau. Der Galerist David Zwirner und der Filmstar Ben Stiller haben höchstkarätige Kunst für eine Benefizauktion zusammengebracht.
In der Alpenrepublik ist die katholische Kirche in einer Krise: Immer mehr Priester vereinen sich im Widerstand gegen Rom. Es gärt und rumort im Klerus. Die Gläubigen laufen davon.
Als der Wiener Erzbischof Christoph Schönborn vor bald zwei Monaten Otto Habsburg, dem letzten Angehörigen des einstigen Kaiserhauses, die Totenmesse las, da kehrte für einen kurzen Augenblick die heile Welt des österreichischen Katholizismus auf die Bühne zurück.
FRAGE: Libyen, Syrien oder das Erdbeben in Haiti: Wir denken, zum Glück gibt es das Rote Kreuz, das den Opfern hilft. Sie aber sagen, die Opfer hätten ein Recht auf Schutz vor humanitären Helfern. Weswegen?ANTWORT: Weil die Hilfsorganisationen hingehen, ohne eingeladen zu sein.