Ein Land springt von „Gelb“ auf „Weiß“
Immer mehr Regionen in Italien sinken unter die magische Fünfziger-Inzidenzschwelle. Wer jetzt was und wie öffnen darf, ist kompliziert. Die Italiener gehen damit aber ganz pragmatisch um.
Immer mehr Regionen in Italien sinken unter die magische Fünfziger-Inzidenzschwelle. Wer jetzt was und wie öffnen darf, ist kompliziert. Die Italiener gehen damit aber ganz pragmatisch um.
In Hessen liegt die Inzidenz unter dem Schwellenwert 50, aber nur Thüringen hat eine höhere Kennziffer. Darmstadt und einige Kreise lockern weiter. Arztpraxen haben eine Million Impfungen verabreicht.
Millionen Deutsche warten sehnsüchtig auf einen Termin – manche aber wollen sich gar nicht impfen lassen. Warum? Wir haben mit Impfskeptikern gesprochen.
Wieso konnte der Impfstoff so schnell entwickelt werden? Und ist das Risiko von Nebenwirkungen des Impfen höher als das eines schweren Corona-Verlaufs? Die Sorgen der Impfskeptiker im Faktencheck.
Die Corona-Regeln für den Unterricht bleiben vorerst unverändert. Kinder- und Hausärzte sollen gemeinsam mit Familien über die Impfung entscheiden. Mediziner empfehlen, Risiken und Nutzen genau abzuwägen.
Spanien und Portugal brauchen eine gute Sommersaison, damit der wirtschaftliche Neustart gelingt. Doch Massentourismus ist kein zukunftsträchtiges Geschäftsmodell. Beide Länder müssen sich modernisieren.
Auch Jugendliche ab zwölf Jahren können ab Juni geimpft werden. Deutschland setzt den Petersberger Dialog mit Russland aus. Und die Fußball-Nationalmannschaft reist in ihr EM-Trainingslager nach Österreich. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Mit Geldanreizen von über 116 Millionen Dollar will der US-Staat Kalifornien seine Bürger zu Corona-Impfungen bewegen und bereits Geimpfte belohnen. Neben einer Lotterie warten Millionen Einkaufsgutscheine auf die Impfwilligen.
Ein harter Lockdown soll in dem australischen Bundesstaat Victoria die aus Indien kommende Virusvariante B1.617 aufhalten. Sie breitet sich derzeit sehr schnell aus.
Patente anzumelden, ist das einzige Vernünftige. Das weiß nicht nur der BioNTech-Gründer. Doch wie teuer ist das? Und wo gibt es den besten Schutz?
Der Medizinprofessor David Martin rät Eltern zur Entspannung, wenn es um die Corona-Impfung für die Kinder geht. Der Politik wirft er bei dem Thema Faktenverzerrung vor.
Um die Erfolge im Kampf gegen die Pandemie nicht zu gefährden, wird der Stufenplan der hessischen Landesregierung bis Ende Juni verlängert. Hessens Kassenärzte kritisieren die Impfkosten in Impfzentren.
Medikamente könnten schwere Covid-19-Verläufe verhindern. Die Bundesregierung fördert vielversprechende Therapieansätze. Doch Viren sind schwer zu bekämpfen. Trotzdem gibt es Hoffnung.
Vor dem Impfgipfel streiten Politiker und Virologen über die Corona-Impfung für Kinder und Jugendliche. Die Ständige Impfkommission will sie offenbar nicht empfehlen. Gesundheitsminister Spahn will trotzdem „ein Angebot machen“.
Jeder und jede kann unbegrenzt häufig den Corona-Bürgertest in Anspruch nehmen. Die Frankfurter FDP ist sich uneins über den Koalitionsvertrag. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Nach den Menschen in der Wetterau und im Hochtaunus können auch jene im Vogelsberg bald wieder in die Gaststätten gehen. Die niedrige Inzidenz macht es möglich. Ansonsten ist die Kennziffer noch recht hoch.
Nach den Sommerferien sollen in manchen Ländern Kinder ab 12 Jahren bereits gegen Corona immunisiert sein – Ärzte äußern starke Bedenken. Die Kinder in die Impfzentren zu schicken, halten sie für falsch.
Ist unser Immunsystem nach mehr als einem Jahr Isolation überhaupt noch belastbar – oder werden wir sofort krank? Und was ist mit Kleinkindern? Ein Immunologe gibt Antworten.
Die Zahl der Ansteckungen geht laut dem Robert-Koch-Institut weiter zurück. Auch die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt. Die Werte könnten jedoch ungenau sein. Die Hausärzte haben die Impfzentren beim Verabreichen von Dosen überholt.
Müssen Corona-Genesene, die laut RKI nur eine Impfung erhalten sollen, weiterhin Tests machen, wenn sie Geschäfte betreten oder auf Reisen gehen wollen? Laut Gesundheitsminister Jens Spahn ist das nicht der Fall. Er habe extra noch einmal nachgesehen, zumal er selbst betroffen sei, sagte Spahn.
Professor Hartmut Bürkle vom Universitätsklinikum Freiburg über erschöpfte Pfleger, eine vierte Corona-Welle und Vorwürfe gegen Intensivmediziner, die unter dem Hashtag #DiviGate erhoben werden.
Die Hausärzte sollen die Impfkampagne ins Ziel bringen. Doch Unsicherheit und Bürokratie bringen viele Mediziner zum Verzweifeln. Manche schicken ihre Patienten lieber gleich ins Impfzentrum. Mutet die Politik den Praxen zu viel zu?
Dass nun aus zwölf Wochen Wartezeit auf die zweite Impfung mit AstraZeneca nur noch vier werden sollen, macht stutzig. Plötzlich wird nicht mehr vor Risiken gewarnt, sondern für eine schnelle Urlaubsimpfung geworben.
Zwei Dosen AstraZeneca und ein verkürzter Impfabstand sollen die Sommerferien sichern. Die Folgen könnten jedoch ernüchternd sein.
Die Impfstoffe wirken, doch langlebig ist der Immunschutz eher nicht. An einer Impf-Auffrischung führt kaum ein Weg vorbei.
Das Ende der Priorisierung verschärft die Impfstoffknappheit in Praxen weiter. Oliver Funken, Vorstand des Hausärzteverbandes, berichtet von unfreundlichen Patienten und wachsendem Druck auf Angestellte.
Für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren reicht künftig auch eine einfache OP-Maske. Diese Änderung soll am Donnerstag ins Infektionsschutzgesetz aufgenommen werden. Grund: Es gibt für Kinder kaum passende FFP2-Masken.
Jetzt könne die Politik zeigen, für wie systemrelevant sie die Universitäten hält: Die Hochschulen wollen, dass die Kosten für mehr Tests getragen werden – und fordern baldige Impfungen für Studenten.
Das Infektionsgeschehen in Deutschland flaut weiter ab. Wegen des Feiertags vergangene Woche müssen die Werte aber mit Vorsicht interpretiert werden. In einigen Bundesländern endet die Priorisierung beim Impfen in Arztpraxen.
„Das Virus wird uns nicht wieder verlassen. Die aktuellen Corona-Impfungen werden deswegen nicht die letzten sein“, sagt der Stiko-Vorsitzende Thomas Mertens.
Die Inzidenz sinkt bundesweit unter 100, die Zahl der Impfungen erreicht einen Rekordwert. Das stimmt selbst den Gesundheitsminister optimistisch. Doch Fachleute blicken schon auf eine weitere Variante des Virus.
Bei der Debattenaktion „Deutschland spricht“ trifft Tomas Bilic, Inhaber eines Autohauses, auf Daniela Bergelt. Die Corona-Krise hat sein Vertrauen in Politik und Behörden tief erschüttert, sie arbeitet seit zwölf Jahren im öffentlichen Dienst und ist voller Hoffnung.
Die bundesweite 7-Tage-Inzidenz nähert sich der 100. Die Ständige Impfkommission dämpft derweil Erwartungen an eine schnelle Impfempfehlung für Kinder und Jugendliche. Und Christian Drosten gibt neue Prognosen für den Herbst und darüber hinaus ab.
Der Impfstoff von Biontech muss womöglich nicht an bekannte Virus-Varianten angepasst werden. Dem Unternehmen zufolge gibt es bisher keinen Hinweis darauf, dass der Covid-19-Impfstoff wegen der bisher identifizierten Mutanten verändert werden muss.
Der Gesundheitsminister des Landes gab an, die Lieferung des russischen Impfstoffs von April sei in einem ungarischen Labor überprüft worden.
Corona-Piks vor gruseliger Kulisse: Um möglichst viele Menschen zu einer Corona-Impfung zu bewegen, lassen sich die rumänischen Behörden einiges einfallen. Auch auf dem „Dracula-Schloss" Bran können sich Besucher das Vakzin verabreichen lassen.