Kein Sorgenherbst nach einem zu sorglosen Sommer
Der Bundesgesundheitsminister mahnt mit Blick auf die Delta-Variante des Coronavirus weiter zur Vorsicht. Es sei nur eine Frage der Zeit, bis die Mutation in Deutschland die Oberhand gewinne.
Der Bundesgesundheitsminister mahnt mit Blick auf die Delta-Variante des Coronavirus weiter zur Vorsicht. Es sei nur eine Frage der Zeit, bis die Mutation in Deutschland die Oberhand gewinne.
Hessen lockert die Corona-Regeln weiter. So entfällt für Schüler die Maskenpflicht im Unterricht. Veranstaltungen mit bis zu 500 Menschen sind möglich. Die Inzidenz sinkt weiter. Es bleiben aber Sorgen.
In Indien sorgt man sich über die neue Mutante „Delta plus“. Aber viele Menschen in Südostasien wollen sich nicht impfen lassen. Auf den Philippinen droht ihnen der Präsident mit Gefängnis. Woanders lockt man sie mit außergewöhnlichen Geschenken.
Die Verbreitung der Delta-Virusvariante lässt sich in Portugal offenbar nicht mehr stoppen. Die portugiesische Regierung verzichtet auf zusätzliche Beschränkungen – Lissabon ist seit Montagmorgen wieder offen.
Ärztepräsident Reinhardt plädiert dafür, Reisen in besonders von Delta betroffene Länder abzusagen. Die Variante könnte zudem das Erreichen einer Herdenimmunität erschweren, warnt ein Virologe. In absoluten Zahlen ist sie aber rückläufig.
Der Heidelberger Virologe Ralf Bartenschlager erwartet, dass es im Herbst in Schulen und Kitas wieder Corona-Ausbrüche geben wird. Ein Gespräch über Mutationen und die Cleverness des Virus.
Die Delta-Variante des Coronavirus breitet sich in Deutschland aus, wenn auch auf niedrigem Niveau. Deswegen mahnt RKI-Präsident Wieler zur Vorsicht. Der Sommer könnte dennoch gut werden, sagt Gesundheitsminister Spahn.
Moskaus Bürgermeister und drei weitere russische Regionen verpflichten Arbeitgeber, ihre Mitarbeiter gegen das Coronavirus zu impfen. Der Kreml hingegen zögert angesichts der Impfunwilligkeit der Russen.
Ist Sachsen ein Land der „Querdenker“? Ja und nein, ergab eine repräsentative Studie. Besonders weit gehen die Meinungen bei Leuten auseinander, die selbst eine Corona-Erkrankung durchgemacht haben.
Die Zahl der Neuinfektionen ist in Hessen abermals gesunken. Den höchsten Inzidenzwert hat weiter der Landkreis Groß-Gerau – aber auch hier ist der Wert deutlich gesunken.
Nachdem sie die Impfung von Biontech erhalten hatten, litten einige junge Männer in Israel an Herzmuskelentzündungen. Das muss nicht dem Vakzin geschuldet sein. Viele Mediziner sind dennoch dagegen, Kinder zu impfen.
Bisher ist ungewiss, wie lange eine vollständige Impfung vor dem Coronavirus schützt. Bund und Länder wirken ratlos, das Bundesgesundheitsministerium schweigt. Dabei sind die Risiken hoch.
In Brüssel hoffen die NATO-Staaten auf einen Hauch Normalität. Deutschland entspannt sich – aller Unsicherheiten zum Trotz. Und die DFB-Elf bereitet sich auf ihr erstes EM-Gruppenspiel vor. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Mehr als 40 Millionen Menschen in Deutschland haben bislang mindestens eine Impfung gegen das Coronavirus erhalten. Dazu liegt die Zahl der neuen Infektionsfälle deutlich unter denen der Vorwoche. Auch die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt weiter.
Das Robert Koch-Institut hat seit dem Vortag 2440 Corona-Neuinfektionen registriert, die Inzidenz liegt bei 18,6. Beide Zahlen liegen deutlich unter denen der Vorwoche. Das Paul-Ehrlich-Institut hat einen Bericht zur Sicherheit der Impfstoffe vorgelegt.
Die Ständige Impfkommission empfiehlt die Corona-Impfung nur für Kinder und Jugendliche mit Vorerkrankungen. Das hat gute Gründe, sagt Kommissionsmitglied Rüdiger von Kries im Interview.
Es sei eine „komplexe Entscheidung“ gewesen, sagt STIKO-Chef Thomas Mertens im Gespräch im Podcast. Außerdem dabei: der Bundesverband der Kinder- und Jugendärzte.
Seit diesem Donnerstag gilt überall in Hessen die Lockerungsstufe zwei, die deutlich mehr Freiheiten für die Menschen bedeutet. Dazu passen sinkende Fallzahlen und weniger Corona-Kranke in Kliniken.
Die ersten Geimpften sollen ihren Corona-Status jetzt digital nachweisen können – das Mobiltelefon wird damit den gelben Impfausweis aus Papier ergänzen. Antworten auf die wichtigsten Fragen.
Weniger Corona-Fälle als vor einer Woche gibt es in Hessen. Zwei Kreise weisen eine einstellige Inzidenz auf. Jede fünfte Person ist nun durchgeimpft, aber im Ländervergleich das Land an Boden.
Im März hatte die klinische Entwicklung begonnen, insgesamt sollen in allen Phasen der Studie rund 4500 Kindern zwischen sechs Monaten und elf Jahren in den USA, Finnland, Polen und Spanien teilnehmen.
Die ersten Corona-Masken fallen, die Impfkommission lehnt generelle Impfungen von Kindern ab und die beliebten Urlaubsziele werden voll. Was sonst noch wichtig wird, steht im F.A.Z.-Newsletter.
Die hessischen Impfzentren sollen schon Ende September schließen. Die Frankfurter FDP-Basis entscheidet über den Koalitionsvertrag und die Zusatzerklärung. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Kurios anmutende Angaben zum Corona-Infektionsgeschehen kommen aus dem Sozialministerium. In einem Kreis ist die Inzidenz nur noch einstellig. Offenbach und Kassel lockern weiter.
Forscher aus Frankfurt und Ulm wollen herausgefunden haben, was die seltene Komplikation bei Corona-Impfungen mit dem Wirkstoff von AstraZeneca verursacht. Ihre Theorie ist elegant – doch es bleiben Fragen.
Nur Kinder und Jugendliche mit bestimmten Krankheiten sollen sich gegen Corona impfen lassen. Alle anderen können das tun, wenn ein Arzt dazu rät – und die Minderjährigen sowie deren Eltern das Risiko akzeptieren.
Sollten Eltern ihre Kinder gegen Covid-19 impfen lassen? Politik und Experten streiten. Eine Abwägung.
Iris Roth und Til Assmann finden es absurd, trotz vollem Impfschutz auf Freiheiten verzichten zu müssen. Nach einem Jahr sprechen sie für „Deutschland spricht“ abermals miteinander – ihre Sicht auf die Krise hat sich gewandelt.
Die EU-Kommission hat die Technik für Kontrollen von Corona-Tests und Impfungen fertig. Reisen soll zum 1. Juli reibungsloser gelingen. Doch davor wartet noch Arbeit auf die Mitgliedstaaten.
Trotz aller Zuversicht bemühen sich der Bundesgesundheitsminister und der RKI-Chef darum, auf die bestehenden Gefahren hinzuweisen. Vermeintliche Betrügereien bei Corona-Testabrechnungen nennt Spahn eine „Sauerei“.
Trotz wieder leicht steigender Infektionszahlen sieht RKI-Chef Wieler Deutschland nicht vor einem neuen exponentiellen Wachstum. Gesundheitsminister Spahn warnt vor Übermut.
In Südostasien hatten viele Länder die Pandemie erfolgreich unter Kontrolle gebracht. Nun grassiert das Coronavirus dort aber so stark wie nie zuvor.
In Hessen sinkt die zentrale Corona-Kennziffer minimal. Nur zwei Bundesländer stehen schlechter da. In Frankfurt steigt die Inzidenz leicht. Acht Regionen stehen vor weiteren Lockerungen.
Das Hoch Waltraud sorgt trotz Corona auch in Hessen vielerorts für unbeschwerte Heiterkeit. Muss jetzt unbedingt der Einwand kommen, dass dies alles auch nach hinten losgehen kann? Ja, muss.
Er könne nicht von Berlin aus Tausende Testzentren kontrollieren, sagt Jens Spahn. Überraschend verständnisvoll zeigt sich FDP-Chef Christian Lindner. Und dann ist da bei Anne Will im Studio noch die Frage, was der Bundesgesundheitsminister eigentlich mit „zusätzlich“ meint.