Schnellverfahren am Flughafen: „Trauriges Jubiläum“
Seit 1993 wird noch am Flughafen geprüft, ob per Flugzeug reisende Asylbewerber eine Chance auf Anerkennung haben. Diakonie und Caritas fordern die Abschaffung des Verfahrens.
Seit 1993 wird noch am Flughafen geprüft, ob per Flugzeug reisende Asylbewerber eine Chance auf Anerkennung haben. Diakonie und Caritas fordern die Abschaffung des Verfahrens.
Caritas-Verbandspräsidentin Eva-Maria Welskop-Deffaa will der Grundsicherung für Kinder zum Erfolg verhelfen. Kein einfaches Vorhaben. Sie versucht es auf ihre Weise.
Einmal in der Woche trifft sich in Königstein im Taunus die Gruppe „Atempause“, um Körper und Geist zu trainieren. Die Angehörigen der Demenzerkrankten können derweil verschnaufen.
Die Pflegelohnkomission hat kräftige Erhöhungen zum 1. Mai 2024 beschlossen. Doch Arbeitgeber warnen: Mangels Finanzierung drohen mehr Heimpleiten und zugleich höhere Kosten für Senioren.
Angesichts der drastisch gestiegenen Kosten mehren sich die Rufe nach einer Pflegevollversicherung. Doch das wäre der falsche Weg.
Der Integrationspreis der Landeshauptstadt geht in diesem Jahr an das Caritas Ukraine-Hilfezentrum.
Was heißt es für die organisierte Barmherzigkeit, wenn Kirchen Mitglieder abhanden kommen und deshalb Einnahmen verloren gehen? Es wird spürbar sein – aber der Sozialstaat geht nicht unter, wenn die Kirchen untergehen.
Der Anlagestratege der Bank für Kirche und Caritas, Bernhard Matthes, befürchtet eine Überstraffung der Geldpolitik – weil die Inflation sehr bald sinken dürfte.
Vertreter der katholischen Kirche, von Orden und Verbänden warnen vor Populismus in Debatten über das Klima. Sie sehen eine „Aufheizung des gesellschaftlichen Klimas“.
Die Krankenhausreform soll durch eine größere Spezialisierung bessere Behandlungen bringen. Doch Kritiker fürchten um die Grundversorgung.
Der Kreis Groß-Gerau hat Flüchtlingsunterkünfte von 2015/16 beibehalten. Jetzt profitiert er davon, wie Landrat Thomas Will (SPD) der Innenministerin Faeser zeigt.
Die Regelung der assistierten Selbsttötung bedarf keiner weiteren gesetzlichen Interventionen. Die Verbesserung der Suizidprävention sowie der Palliativ- und Hospizversorgung sehr wohl. Ein Gastbeitrag.
Rollenbilder in der Familie haben sich über die letzten Jahre sehr verändert. Doch nun wird man mit neuen Stereotypen konfrontiert. Wer verdient das Geld, wer hat zu Hause das Sagen? Das ist längst nicht mehr so klar.
Mehrere Verbänden sehen großen Nachholbedarf beim Bauen und Wohnen. Sie fordern eine sozialverträgliche Sanierungsoffensive.
Seit zwanzig Jahren hilft das Haus Sankt Martin Wohnsitzlosen. Es bietet Beratung, ein Bett, eine Dusche, ein Frühstück – und viel Kunst und Kultur.
Der Landtagsabgeordnete Serdar Yüksel reist mit dem SPD-Vorsitzenden Lars Klingbeil ins Erdbebengebiet. Von der bisherigen Hilfe der Bundesregierung ist er enttäuscht – und spricht vom „Versagen der Außenministerin“.
Vor allem Energie und Lebensmittel sind teurer geworden. Wie ergeht es in diesem Winter Menschen, deren Geld schon vor dem Krieg kaum reichte? Und kommen die staatlichen Hilfen bei ihnen an?
Weil die Energiepreispauschale besteuert wurde, hat die Kirche Geld übrig. Im Hochtaunuskreis soll es den Tafeln, der Beratung und Einzelpersonen zugutekommen.
Kurz dachte man, die Taliban seien gemäßigter geworden. Von wegen. Nun dürfen viele Afghaninnen nicht einmal mehr arbeiten. Hilfsorganisationen ziehen sich zurück.
Mieterbund, Caritas und Baugewerkschaft fordern ein Sondervermögen in Höhe von 50 Milliarden Euro. Bauministerin Klara Geywitz kontert: Mehr Geld alleine helfe nicht.
Mehr Zuwanderung und mehr Singlehaushalte lassen die Nachfrage nach Wohnraum in Deutschland steigen. Bundesbauministerin Klara Geywitz hofft jetzt auf Roboter.
In Lützerath gehen die Proteste gegen die Räumung des Dorfes weiter, das Verteidigungsministerium und Ministerin Lambrecht gerät abermals in den Fokus und deutsche Schulen weisen Defizite im Informatik-Unterricht auf.
Das Pontifikat des deutschen Papstes hatte unter besten Vorzeichen begonnen. Umso größer war die Überraschung, als Benedikt XVI. vor bald zehn Jahren auf sein Amt verzichtete. Joseph Ratzinger prägte die Kirche über Jahrzehnte.
Was bedeutet das Weihnachtsfest in Kriegszeiten für den Mainzer Bischof Peter Kohlgraf? Im Interview spricht er über leere Kirchenbänke, römische Erfahrungen und den Kern der christlichen Botschaft.
Weil die vom Bund ausgezahlte Energiepauschale besteuert wird, haben indirekt auch die Kirchen profitiert. Das Geld geben sie für Härtefälle weiter.
Luis Tagle gilt manchen in Rom als Franziskus’ Wunschnachfolger für das Papstamt. Jetzt hat Franziskus den Kardinal als Präsidenten des internationalen Caritas-Dachverbandes entlassen – wohl auch wegen Mobbingvorwürfen.
Offenbach will Sport- und andere Vereine, den Handel, die Kultur und die Gastronomie mit einem Hilfspaket unterstützen. Eine Million stehen zur Verfügung.
Noch vor Kurzem zuckten die Mitarbeiter in Sparkassen und Volksbanken mit den Schultern, wenn Sparer Zinsen wollten. Das ändert sich gerade. Nachfragen lohnt sich jetzt wieder.
Kelkheim will seinen Bürgern den sparsamen Umgang mit Energie leicht machen und verschenkt Apparate, die dabei helfen – allerdings nicht an jeden.
Eva Maria Welskop-Deffaa ist Präsidentin des Caritas-Verbandes und Teil der Gaspreis-Kommission. Im Interview drängt sie zur Eile bei Finanzhilfen für Heime, um Bett, Nahrung und Wärme zu sichern.
Ob beim Theater oder Staffellauf: Während der Europäischen Woche des Sports wird Kindern und Erwachsenen Bewegung nähergebracht. Besonders belebt geht es bei den Schulaktionstagen zu.
Alternative Wohnformen für Senioren werden immer wichtiger: Am Rande von Liederbach entsteht ein neues Wohnprojekt, das eine Heimat bis zum Lebensende bieten soll.
Wer als betagter Internetsurfer in ein Pflegeheim einzieht, muss sich doppelt umstellen. Eigene Netzanschlüsse sind die Ausnahme. Heimbetreiber nennen zwei Gründe.
Norbert Telöken sieht als Schuldner- und Invsolvenzberater viel Not. Die Inflation und hohen Energiepreise werden alles noch schlimmer machen. Doch für Präventionsarbeit ist kein Geld da.
In Stuttgart wurde so freimütig debattiert wie seit 1968 nicht. Doch die Zeit läuft der katholischen Kirche davon.