Und was wird nun aus Slim Shady?
Alte Egos: In seinem Song „Houdini“ belebt der Rapper Eminem seine Kunstfiguren neu und fordert durch sie seine Kritiker heraus. Das ist fintenreich und jongliert mit Popkultur von Batman bis zu Ru Paul.
Alte Egos: In seinem Song „Houdini“ belebt der Rapper Eminem seine Kunstfiguren neu und fordert durch sie seine Kritiker heraus. Das ist fintenreich und jongliert mit Popkultur von Batman bis zu Ru Paul.
Polarlichter am Himmel sind ein Spektakel, aber dahinter verbergen sich Sonnenstürme, vor denen gewarnt wird. Ist die Sorge vor kaputten Navis, abstürzenden Satelliten und Blackout gerechtfertigt?
Nicht nur Armin Laschet findet es gut, dass die Gröler von Sylt ihre Jobs verloren haben. Dabei ist nicht der Internet-Pranger dazu da, Untaten zu ahnden. Sondern die Strafverfolgungsbehörden.
Hochschullehrer fühlen sich laut einer Umfrage durch Vorgaben der politischen Korrektheit in eingeschränkt. Verantwortlich dafür ist aber nicht der Staat, es sind die Universitäten und Forscher. Ein Gastbeitrag.
Antisemitisch oder israelkritisch? Ein Nachmittagsspaziergang zum Palästina-Camp an der Frankfurter Goethe-Universität.
Die anti-israelischen Proteste im niederländischen Hochschul- und Kunstbetrieb werden immer schärfer. Es kommt zu Boykott und Krawall.
Der iranische Regisseur Mohammad Rasoulof flieht nach Europa, und die MeToo-Gerüchte brodeln: An der Côte d'Azur eröffnet das Filmfestival von Cannes.
Aufklärung oder Cancel Culture? Trotz Gerichtsentscheidungen bezichtigt eine britische Fernsehdokumentation den Schauspieler Kevin Spacey der sexuellen Belästigung.
Die Frankfurter Unternehmer Alhaji Allie Bangura und Jonas Tesfai organisieren Jobmessen nur für Schwarze. Ist das diskriminierend? Oder eine gute Idee?
Er liebt die Alte Oper. Von Richard Wagner hingegen hält er nicht viel: Chilly Gonzales gastiert in Frankfurt.
Ein Frankfurter Kino sagt die Preview eines Films über die israelische Ministerpräsidentin Golda Meir ab – eine fatale Entscheidung, die die Grenzen für Debatten weiter verengt.
Die Humboldt-Universität will mit einem Leitfaden Klarheit über die Grenzlinien der Wissenschaftsfreiheit schaffen. Doch er atmet den Geist der Illiberalität.
Gelegentlich wird behauptet, schon das Inaussichtstellen einer Klage sei Cancel Culture. Das trifft in den meisten Fällen nicht zu.
Bloß weg mit den Hater*innen: Ein Wörterbuch zum Thema „Vielfalt“ möchte mit Diversity-Begriffen bekanntmachen. Doch den Autoren geht es oft vor allem um Identitätspolitik.
Es gibt keine richtige Antwort auf die Frage, wie Medien mit der radikalen Rechten umgehen sollen. Aber manche Optionen sind gefährlicher als andere.
Die englische Organisation „Global Disinformation Index“ will Fälschungen bekämpfen. Allerdings unterdrückt sie ebenso missliebige Meinungen – auch mit deutschem Steuergeld.
Es ist eine Epidemie der Traurigkeit: Amerikanische Teenager sind unglücklicher als je zuvor. Manche Fachleute machen das Internet verantwortlich – andere schauen auf längerfristige Trends.
Die Briten schwören der Identitätspolitik ab. Im Wahlkampf spielt sie fast keine Rolle mehr. Fragen der sexuellen Identität, des Geschlechts und der Hautfarbe besitzen nicht mehr die spalterische Sprengkraft.
Das „Netzwerk Wissenschaftsfreiheit“ stärke das Narrativ der Neuen Rechten, hatte Geraldine Rauch geschrieben. Eine Professorin hat nun Dienstaufsichtsbeschwerde gegen die Präsidentin der TU Berlin eingelegt. Ein Gastbeitrag.
Eine Tagung der Leopoldina diskutiert die akademische Freiheit, auch in Europa müsse sie verteidigt werden. Alena Buyx, Vorsitzende des Deutschen Ethikrates, mahnt hingegen in der Debatte um „Cancel Culture“ zu Gelassenheit.
Ein gerettetes Glasbild zum Thema Kaffeeernte, globalhistorisch kontextualisiert, sollte ein Universitätscafé eigentlich schmücken: In Hagen sorgt die Rahmung des „Hussel-Fensters“ für Streit.
Entlang des denk- und Fühlgeländers: Kurt Drawerts Großgedicht „Alles neigt sich zum Unverständlichen hin“.
Die Angriffe auf das Netzwerk Wissenschaftsfreiheit zeugen von der wachsenden Lust an der Diffamierung. Das Problem ist eine Haltungswissenschaft, die sich die Realität zurechtbiegt.
Das Netzwerk Wissenschaftsfreiheit weist Vorwürfe der Präsidentin der TU Berlin zurück, es stärke rechtsextremistische Narrative. Doch andere teilen die Kritik.
Ideengeschichtlich ausführlich: Yascha Mounk warnt vor politischen Gefahren des Imports von Identitätsideologie.
Rechtfertigung war gestern, heute geht es nur noch um digitale Aufmerksamkeit: Die Neue Rechte redet offen über ihre rhetorischen Techniken. Was folgt daraus?
Wir sprechen mit der Historikerin und Buchautorin Annika Brockschmidt über die jahrzehntelange Radikalisierung der Republikanischen Partei und ihre Mahnung vor einem Überschwappen nach Europa.
Arsen in historischen Spitzentiteln: Die Unibibliothek Bielefeld schließt 60.000 Bücher wegen Vergiftungsgefahr weg. Zieht das Kreise?
Demonstrationen gegen Rechtsextremismus +++ „Parteienstaat“ +++ Gesamtausgabe der Werke Richard Wagners
Das Dresdner Landgericht hat entschieden: Rico Heinzig darf seinen Honig weiter mit dem Namen und Bild des ZDF-Moderators vermarkten. Das möchte dieser aber gar nicht mehr.
Das Hausverbot gilt zunächst für drei Monate, kann aber verlängert werden. An der Humboldt-Universität stören propalästinensische Aktivisten eine Podiumsdiskussion und brüllen eine israelische Richterin nieder.
Der Supreme Court beschäftigt sich mit Trumps Wahlteilnahme, die Fregatte Hessen läuft zum Einsatz im Roten Meer aus, und Böhmermann streitet mit einem Imker um Satire und Persönlichkeitsrechte. Der F.A.Z.-Frühdenker.
Der Rechtswissenschaftler Bernhard Kempen erhält den Preis für Wissenschaftsfreiheit. Die Verleihung wird zum Testfall auf deren Grenzen.
Wenn eine weiße Malerin schwarzes Leid nicht mehr beklagen darf, läuft etwas falsch: Ein Plädoyer für eine Kultur des bedachten Kuratierens in Krisenzeiten aus Sicht eines Museumsmannes. Ein Gastbeitrag.
Eine Partei wie die AfD kann viel Schaden anrichten, aber unsere Ordnung verhindert eine „Machtübernahme“ auch ohne ein Verbot.
Skandal am fünften Tag im Dschungelcamp: Heinz Hoenig trommelt zum Frühsport und wird glatt der kulturellen Aneignung verdächtigt.