Hilfe ohne Kungelfaktor
Wegen der Krise klafft in der Kasse der Bundesagentur für Arbeit eine große Lücke. Dafür gibt es nur eine gute Lösung.
Wegen der Krise klafft in der Kasse der Bundesagentur für Arbeit eine große Lücke. Dafür gibt es nur eine gute Lösung.
Im ungünstigsten Fall fehlen in der Arbeitslosenkasse in diesem Jahr mehr als 20 Milliarden Euro. Gerät die Bundesagentur für Arbeit bald in eine neue Abhängigkeit der Politik?
Die Folgen einer Pandemie kann die Versicherungsbranche nicht alleine absichern – dafür braucht es Partner. Doch nur wenn Versicherer auch Verluste erleiden können, bringen sie die Gemeinschaft weiter.
Erst fürchteten die Osteuropäer, sie müssten den Preis für den Wiederaufbau nach der Corona-Krise zahlen. Nun freut sich besonders Polen über den geplanten Verteilschlüssel. Dessen Kriterien finden aber nicht alle fair.
Sonja Laud ist Chefanlegerin von Legal & General Investment Management, einem der größten britischen Vermögensverwalter. Im Interview spricht sie über die Börsenrally nach dem Crash, aussichtsreiche Aktien und eine Frauenquote für Fondsmanager.
Amartya Sen hat liberales, antinationalistisches, völkerverbindendes Ethos aus dem indischen Santiniketan in unsere neuzeitliche Welt hineingetragen. Wie ist der Friedenspreisträger zu diesen Überzeugungen gekommen?
Joe Biden will Präsident der Vereinigten Staaten werden. Sein bisher größter Vorteil: Er heißt nicht Trump. Doch das genügt vielen nicht mehr.
Die Börsen feiern, als habe es Corona nie gegeben. Auch wenn wir den Rekorden nicht trauen, müssen wir einsehen: Abseits zu stehen kostet bares Geld.
In Dan Browns Romanen ist das Opus Dei ein mächtiger Geheimbund. Stimmt das? Geißeln sich die Mitglieder wirklich? Christoph Bockamp leitet die Organisation in Deutschland und gibt Antworten.
In der Türkei von Recep Tayyip Erdogan werden Journalisten nicht nur verfolgt, wenn sie kritisch schreiben. Sie kommen in Haft, wenn sie Informationen der Regierung nicht verbreiten.
Schwarze werden in Amerika häufiger kontrolliert, brutaler behandelt und massenweise eingesperrt. Oft entscheidet das Vermögen über die Strafe. Viele sind sich einig, dass das System kaputt ist. Kann man es reparieren?
Das IT-Unternehmen Axsos eröffnet eine Software-Akademie in der Stadt Ramallah. Das Engagement im Westjordanland hat auch mit der persönlichen Geschichte des Geschäftsführers zu tun.
Das Schlimmste ist überstanden, glauben Ökonomen des Instituts für Weltwirtschaft. Sie erwarten jedoch in der Spitze eine Million Corona-Arbeitslose – und kritisieren das Konjunkturpaket der Regierung.
Die Tierhaltung soll für die Domäne Mechthildshausen in Wiesbaden an Bedeutung verlieren. Das genaue Umbaukonzept des Sozialdezernenten bleibt jedoch vage.
Warum bringt die „taz“, die sonst gerne gegen „Hass im Netz“ anschreibt, Texte, die – mit vertauschten Feindbildern, ansonsten wortgleich – in rechten Hetzblättern stehen könnten?
Aesop-Chefin Suzanne Santos erzählt, mit welchen Tricks sie trotz Quarantänestress erholt aussieht, was wir aus der Isolation lernen können und warum die Beauty-Marke nun ein völlig neues Beratungskonzept hat.
Viele Orte leben gut von den amerikanischen Soldaten – vor allem in Rheinland-Pfalz. Dort verursachen Trumps Abzugspläne daher große Sorgen.
Millionen Menschen weltweit sind durch die Corona-Krise arbeitslos geworden. Entlassen, weil es ihren Unternehmen schlecht geht. In Deutschland beteiligt sich die Regierung an den Löhnen, damit niemand gefeuert wird.
Die deutschen Autohersteller jubeln: In China, dem größten Markt der Welt, geht es wieder aufwärts. Doch wie nachhaltig ist der Aufschwung?
Als es zwischen Frankreich und Deutschland so schlecht stand wie noch nie, wurde der Romanist Ernst Robert Curtius zu einem wichtigen Vermittler. Aber er blieb es nicht.
Erst legen die Märkte eine fulminante Rally hin, dann fallen die Kurse wieder. Ist der Rücksetzer nur ein kurzer Dämpfer oder folgt nun eine heftige Abwärtsbewegung?
Wo Ärzte gejagt und Krankenstationen attackiert werden, man große Hochzeiten feiert und der Präsident im Fernsehen geschönte Zahlen präsentiert: über den kollektiven Corona-Verdrängungswettbewerb Mexikos.
Die Politik bekämpft die Krise mit Geld. Die schon vor Corona mächtigen Trends – Alterung der Gesellschaft, schwaches Wachstum der Produktivität und der Wirtschaft – bleiben jedoch erhalten.
Um 20 Prozent ist die britische Wirtschaft in der Corona-Krise eingebrochen. Noch federn staatliche Programme den Schock ab. Doch schon bald werden wohl Millionen Briten ihren Job verlieren. Und dann ist da noch der Brexit.
Einen solchen Einbruch der Wirtschaftsleistung hat es auf der Insel seit Menschengedenken nicht mehr gegeben. Im Spätsommer wird wohl die große Entlassungswelle rollen.
Die Probleme der Realwirtschaft in Amerika scheinen nun an den Börsen angekommen zu sein. Die Hoffnung auf eine V-förmige Erholung der Wirtschaft schwindet, der Buchstabe U bereitet nun den Anlegern Sorge. Hinzukommt ein hausgemachtes amerikanisches Problem.
Um mehr als ein Fünftel ist das britische Bruttoinlandsprodukt im April gesunken. Die Arbeitslosigkeit dürfte bald „wie ein Tsunami“ ansteigen, warnen Fachleute.
Das Amtsgericht Pirna verurteilt im Schnellverfahren zwei Anti-Corona-Demonstranten – weil sie gewaltsam Polizeiketten durchbrochen und Beamte beleidigt haben.
Nicht nur für Kenner: Outsider-Art in der Gruppenschau „Just Another Day“. Außerdem Yelena Popova und Michael Heizer.
Einig sind sich alle, dass mehrere Behörden eklatant versagt haben. Auf einem Campingplatz in Lügde konnten Pädokriminelle lange Zeit Kinder missbrauchen. Der Düsseldorfer Landtag will aufklären, Niedersachsen legt den Parlamentariern Steine in den Weg.
Vom Restaurant bis zum Autohersteller: Millionen Menschen sind wegen der Corona-Krise in Kurzarbeit. Kann das ihren Arbeitsplatz wirklich retten?
Die Pandemie zehrt nicht nur an der Wirtschaft, sondern auch an der Psyche. Forscher ziehen Vergleiche zu harten Schicksalsschlägen. Junge Menschen trifft es besonders.
Längst sieht man die Massenarbeitslosigkeit nicht mehr als deutsches Problem. In vielen Ländern steht es nicht gut um die Wirtschaft. Die Frankfurter Zeitung gibt einen Überblick über die „Weltnot“.
Der Bau von Sozialwohnungen soll der Schlüssel für mehr Jobs und eine gesunde Wirtschaft sein. Die Frankfurter Zeitung hat genaue Vorstellungen, wie das funktionieren könnte.
Göttingen hatte das Coronavirus gut im Griff, dann kam es zu einem Ausbruch im sozialen Brennpunkt. Die Verwaltung macht mehrere Großfamilien dafür verantwortlich. Doch die Bewohner der Hochhaussiedlung fühlen sich stigmatisiert.
Ein halbes Jahr lang zahlen die Deutschen weniger Mehrwertsteuer. Das soll die Wirtschaft beleben. Ist das ein guter Schub für die Konjunktur – oder sinnlos teuer für den Staat? Ein Streitgespräch.