Leserbriefe vom 19. November 2021
Matthias Jung +++ Von Merkel lernen +++ Viktor von Weizsäcker +++ Rentenanpassung
Matthias Jung +++ Von Merkel lernen +++ Viktor von Weizsäcker +++ Rentenanpassung
Nach dem Verkauf der eigenen Firma machen viele ehemalige Unternehmer schwere Fehler in der Vermögensverwaltung. Dabei sind diese vermeidbar.
Nach 793 Tagen spielt Cam Newton, der einst wertvollste Spieler der NFL, wieder im Trikot der Carolina Panthers – und kehrt mit einem Knall aus der Belanglosigkeit zurück.
In die Bars von Paris ist längst der Alltag zurückgekehrt. Aber der Prozess um die Terroranschläge von 2015 zeigt, wie tief der Schock bei den Bewohnern der Stadt noch sitzt.
Gelingt die Klimakonferenz in Glasgow? Und wieso sind so viele Gesellschaften gespalten, obwohl die Menschheit wohlhabend wie nie zuvor ist? Ein Gespräch mit der Direktorin der London School of Economics, Nemat „Minouche“ Shafik.
Die Grüne Jugend hat nun 27 Mitglieder im Bundestag. Ein Gespräch mit den neuen Bundessprechern Sarah-Lee Heinrich und Timon Dzienus über den gewachsenen Einfluss, das Bildungssystem und den zurückliegenden Shitstorm.
Kein arabisches Regime ist derzeit in der Lage, Herausforderungen wie das Bevölkerungswachstum oder das Ende des fossilen Zeitalters zu bewältigen. Daraus muss Europa seine Schlüsse ziehen.
Olaf Scholz stellt am Donnerstag das Ergebnis der Steuerschätzung vor. Über die Finanzierung von Investitionen sind sich die Ökonomen uneins.
Der Büromöbelhersteller König + Neurath nimmt ein autonom zu bedienendes Regallager in Betrieb. Dort bewegen sich Fahrzeuge wie von Geisterhand gesteuert.
Der amerikanische Arbeitsmarkt hat sich im Oktober überraschend stark erholt. Von Vollbeschäftigung, wie vor Ausbruch der Corona-Krise, ist er aber noch weit entfernt.
Ein Mann hatte sein späteres Opfer im Internet kennengelernt. Um an ihr Auto zu kommen, erstach er sie. Das Gericht sieht eine besondere Schwere der Schuld.
Am Wiener Burgtheater hat man die vergessene russische Politkomödie „Der Selbstmörder“ wieder ausgegraben. Das Stück wurde leider verblödelt.
Von März kommenden Jahres an sollen Arbeitslose in Frankreich unter 26 Jahren einen Zuschuss erhalten, wenn sie eine Arbeitsstelle suchen. Die Opposition vermutet dahinter ein Wahlkampfgeschenk.
Die Infrastruktur in Südafrika ist in einem katastrophalem Zustand. Viele Menschen sind wütend. Die Kommunalwahlen an diesem Montag könnten zur Abrechnung mit der Regierungspartei ANC werden.
Vom konservativen Ideal eines schlanken Staates hat sich die Regierung Johnson verabschiedet. Sie ist ausgabefreudig und hat das Zeitalter der Austerität hinter sich gelassen. Die Wende sorgt für Verstimmungen.
Gegen den Hauptverdächtigen im Fall „NSU 2.0“, einen Mann aus Berlin, wird nun Anklage erhoben. Das hessische Innenministerium sieht die Polizei endgültig entlastet – doch es gibt Widerspruch.
In der Drohbriefserie muss sich nun ein 53 Jahre alter Arbeitsloser aus Berlin für die Taten verantworten. Die Staatsanwaltschaft hat Anklage gegen ihn erhoben. Der Verdacht, Polizisten könnten involviert gewesen sein, bestätigte sich nicht.
Trotz der schwächelnden Konjunktur erholt sich der Arbeitsmarkt weiter von der Corona-Krise. Doch der Ausbildungsmarkt bleibt ein Sorgenkind.
Die Corona-Krise wirkt sich laut den Vereinten Nationen noch verheerender auf die Arbeitsmärkte aus als bislang befürchtet. Im laufenden Jahr verursache die Krise global den Wegfall von rund 125 Millionen Vollzeit-Jobs.
Der Deutsche Gewerkschaftsbund rechnet vor, dass den Sozialversicherungen „durch Tarifflucht und Lohndumping jährlich etwa 30 Milliarden Euro verlorengehen“. Nicht nur die Begriffe sind höchst fragwürdig.
In Mecklenburg-Vorpommern und in Berlin ist die Linke der bevorzugte Koalitionspartner, im Bundestag sitzen jetzt lauter Jusos. Auch die Grünen-Fraktion ist jünger und linker geworden. Was folgt daraus?
In Deutschland fehlen 1,2 Millionen Arbeitskräfte. Der Mittelstand fordert mehr Einwanderung, um die Wettbewerbsfähigkeit nicht durch Personalmangel zu gefährden.
Konservative und Liberale in Brasilien wenden sich enttäuscht von Präsident Jair Bolsonaro ab. Statt eines Reformers halten sie ihn inzwischen für einen Protektionisten. Und suchen einen neuen Weg für Veränderung.
Paris macht es vor: Die Regierung federt die steigenden Strompreise mit einem Energiegeld ab. Auch in Deutschland steigt der Unmut wie die Spritpreise. Wie reagiert Berlin?
Die französische Regierung reagiert auf die hohen Preise für Energie – mit einem „Inflationsausgleich“. Von Dezember an soll das Geld fließen. Und das ist nicht die einzige Maßnahme.
Die FDP hat schon viel herausverhandelt gegen SPD und Grüne. Aber will die FDP seriöse Mitte dieser Koalition sein, wird sie Robert Habecks Pläne durchkreuzen und das Finanzministerium beanspruchen müssen.
Auch drei Monate nach der Flutkatastrophe sind viele Fragen ungeklärt: Oft wissen Anwohner noch nicht, ob ihr Haus wieder errichtet werden darf. Trotz großer Versprechen fühlen sie sich allein gelassen. Verlassen sie bald das Ahrtal?
Sie sei auf einen Tweet ihres Accounts von 2015 mit dem Kommentar „Heil“ unter einen Tweet mit Hakenkreuz gestoßen, schrieb Heinrich auf Twitter. Sie könne sich nicht erinnern, das geschrieben zu haben. Die Äußerung sei aber „maximal dumm und unangebracht“.
In der Sozialpolitik gelten SPD, Grüne und FDP als Gegner. Sie sollten das widerlegen – und das demotivierende Sozialstaatsdurcheinander auflösen. Es ist an der Zeit.
Manchmal ist gut gemeint, das Gegenteil von gut. Ein Diskriminierungsverbot, das eine Bevölkerungsmehrheit schützt, dürfte politisch leicht durchzusetzen sein. Aber es ist völlig unklar, welche Vorteile die Nachteile überwiegen.
Spätestens seit der Machtübernahme der Taliban ist Afghanistans Wirtschaft im freien Fall. Um an Bargeld zu kommen, verkaufen die Menschen ihre letzten Habseligkeiten. Viele stehen vor dem Nichts.
Der Franzose dominiert mit seinen Texten die Spielpläne der deutschsprachigen Theater. Warum ist er in seinem Heimatland verhasst, aber im Ausland so beliebt?
In Großbritannien stehen die Menschen an den Tankstellen Schlange. Premierminister Johnson sieht aber höchstens kleine Probleme. Einer seiner Vorgänger ist über eine solche Krisenverleugnung gestürzt.
Wer wählte wen? Die Verknüpfung der Wahlergebnisse mit Strukturdaten der Wahlkreise liefert eindeutige Trends. Welche Partei bei hoher Arbeitslosigkeit punkten konnte – und welche bei Menschen bis 25 auf dem Land.
Die Wiesbadener Jugendwerkstatt stellt sich neu auf. Das Hofgut Klarenthal und das Ausbildungszentrum an der Hasengartenstraße werden aufgegeben.