Das Homeoffice-Jahr 2023
Die Pandemie ist beendet. Doch die Arbeitswelt dreht sich nicht mehr zurück – auch wenn immer mehr Arbeitgeber das jetzt gerne so hätten. Ein Rückblick auf die Nachrichten zum Homeoffice aus dem Jahr 2023.
Die Pandemie ist beendet. Doch die Arbeitswelt dreht sich nicht mehr zurück – auch wenn immer mehr Arbeitgeber das jetzt gerne so hätten. Ein Rückblick auf die Nachrichten zum Homeoffice aus dem Jahr 2023.
Der Ökonom Joachim Mitschke ist im Alter von 87 Jahren gestorben. Er trat dafür ein, das deutsche Steuerrecht deutlich zu vereinfachen.
Eine Bibliothek als anachronistische Lebensschule: Michiko Aoyamas hintersinnig-doppelbödiger Roman „Frau Komachi empfiehlt ein Buch“ besitzt Ratgebercharakter.
In Reaktion auf die jüngst publik gewordene Nachricht einer Strafanzeige wegen angeblich rechtswidrigen Verschiebungen von Produktionen, verwehren sich die Salzburger Festspiele gegen den Vorwurf eines strafbaren Verhaltens und erwägen ihrerseits Klage wegen übler Nachrede und Kreditschädigung.
Wegen der hohen Inflation steigt das Bürgergeld im Januar um weitere 12 Prozent. Das sorgt für Unmut bei Arbeitnehmern im Niedriglohnsektor. Im F.A.Z. Podcast für Deutschland gehen wir im Interview mit dem Arbeitsmarktökonom Holger Schäfer und dem Unternehmer Dominic Krätz der Frage nach, wann sich Arbeit noch lohnt.
Olaf Scholz will in die Transformation investieren und dabei wettbewerbsfähig bleiben. Doch mit einem Sparbudget lassen sich Rüstungsanstrengungen, Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit nicht erreichen, mahnen Ökonomen aus Frankreich und Italien.
Wer bremst, verliert: Beim SPD-Parteitag gibt es für die Delegierten vornehmlich ein Thema. Auch die beiden Vorsitzenden setzen auf Kritik. Ihrer Wiederwahl schadet das nicht – im Gegenteil.
Aus Frankreich und Italien kommt harte Kritik am deutschen Verständnis von Staatsverschuldung. Aufgrund des Klimawandels und der Kriege verschärfen sich die Gegensätze.
Die SPD-Vorsitzenden Klingbeil und Esken teilen zu Beginn des Parteitags gegen die AfD aus: Sie sei eine „arbeiterfeindliche Partei“. Auch der CDU-Vorsitzende Friedrich Merz wird heftig kritisiert.
Könnte ein geringeres Bürgergeld mehr Leute motivieren, sich einen Job zu suchen? Daten für Hessen zeigen, dass die große Mehrheit der Empfänger auf die Schnelle gar keine Arbeit aufnehmen könnte.
Constance Ohms erhält 2023 den Tony-Sender-Preis der Stadt Frankfurt. Wer ist die Frau, die als Erste Gewalt in lesbischen Beziehungen enttabuisierte?
Dschenin gilt als Brennpunkt des Westjordanlands. Für viele Palästinenser ist es die Bastion des Widerstands, für die israelische Armee eine Hochburg des Terrorismus.
Verbände fordern mehr Beschäftigung von Schwerbehinderten in Betrieben. Manche Arbeitgeber sehen dabei auch Schwierigkeiten – doch bietet die Inklusion auch große Vorteile.
Der Tag des Ehrenamtes steht bevor, eine Quote drückt die Stimmung bei Unternehmern und die Zahl der Genehmigungen für Wohnraum sinkt weiter deutlich. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Bürgergeld-Empfänger sollen ab dem 1. Januar im Durchschnitt 12 Prozent mehr Geld bekommen. Die FDP-Fraktion will das ändern, die CDU stellt das Bürgergeld auf den Prüfstand – Grüne und SPD protestieren.
Auch das bevorstehende Weihnachtsgeschäft hat die Zahl der Arbeitslosen kaum verringert. Das bereitet den Arbeitsagenturen Sorge.
Die Lage auf dem Arbeitsmarkt bleibt gedämpft. Eine positive Entwicklung gibt es bei der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung.
Jobcenter sollen Arbeitslose in Lohn und Brot bringen. Doch viele machen nicht mit – und erscheinen einfach nicht zu Terminen.
Im November ist die Zahl der Arbeitslosen leicht gesunken, aber weniger als zu dieser Jahreszeit üblich. Auch die Zahl der freien Stellen wird kleiner.
In Dubai beginnt die UN-Klimakonferenz. Die OSZE tagt mit Russland. Und: In Frankfurt hofft man auf ein friedliches Fußballspiel. Der F.A.Z.-Newsletter.
Menschen, die mit Künstlicher Intelligenz vertraut sind, erhalten 60 Prozent mehr Gehalt als ihre Kollegen. Doch die „KI-Prämie“ bietet noch viel mehr Vorteile.
Im Streit mit der Europäischen Union wollen Nigers neue Machthaber Flüchtlinge nicht mehr auf dem Weg nach Norden aufhalten. In Agadez hoffen Schleuser jetzt wieder auf ein gutes Geschäft.
Der türkische Präsident beleidigt Deutschland und hetzt gegen Israel. Davon sollte man sich nicht beeindrucken lassen: Seine jüngsten 180-Grad-Wendungen zeigen, dass Erdoğan nur die nächsten Wahlen gewinnen will.
Wie gefährlich sind die Risiken aus der Krise am Immobilienmarkt? Die EZB mahnt in ihrem Finanzstabilitätsbericht zur Wachsamkeit – sieht aber keine Katastrophe heraufziehen.
Die Rückkehr von Gründerchef Sam Altman ist der vorläufige Höhepunkt einer einmaligen Führungsposse. Und räumt mit einem Mythos um den ChatGPT-Erfinder auf.
Seit seiner Geburt ist der Konflikt mit Israel ein Bestandteil von Rabahs Alltag. Sein verstümmelter Körper erinnert ihn täglich an die Folgen der Auseinandersetzung. Rabah will nicht den Mut verlieren.
Die Rechte feiert Generalstaatskommissar Gustav von Kahr, der Adolf Hitler viel zu lange gewähren ließ. Schuld ist ein völlig irregeleitetes Nationalgefühl. Aus der Frankfurter Zeitung vom 20. November 1923.
Die Fahrscheine, bitte: Während Schwarzfahrer in Wiesbaden künftig nicht mehr strafrechtlich verfolgt werden sollen, bleiben andere hessische Kommunen konsequent.
Kein Baum, kein Strauch: In Torben Kuhlmanns Bilderbuch „Die graue Stadt“ kämpft ein Mädchen gewitzt gegen Uniformisierung und gleichmacherisches Denken.
Immer mehr Migranten absolvieren Ausbildungen in Deutschland. Gerade dort, wo Menschen gesucht werden, verkleinern sie die Lücken. Doch die Situation bleibt angespannt.
Ridley Scott lässt Napoleon halb Europa erobern, um eine Frau zu beeindrucken, Ken Loach beschwört in „The Old Oak“ die Tugenden der Arbeiterklasse. Wie gut ist dieser filmische Ausstand zweier alter Männer?
Steffen Baumgart, Trainer des 1. FC Köln, spricht im Interview über Fußball-Experten, die sich zu wichtig nehmen, die Gefahr, entlassen zu werden – und seine Gründe, nicht über die zweite Liga zu sprechen.
Um als Akademiker erfolgreich zu sein, braucht man bei der Promotion mehr als einen Arbeitsplatz. Was Institute und Unis dem wissenschaftlichen Nachwuchs unbedingt mit auf den Weg geben müssen.
Wir blicken auf die Haushaltsdebatte nach dem Urteil aus Karlsruhe zur Schuldenbremse, Spaniens Schicksalsentscheidung und den Bahnstreik. Der F.A.Z-Frühdenker mit allem, was Sie zum Start in den Tag wissen müssen.
Sozialpolitik ist Pedro Sánchez wichtiger als die Amnestie, die Spanien zerreißt. Am Donnerstag hofft der Sozialist trotz aller Angriffe auf seine Wiederwahl als spanischer Ministerpräsident.