Mit dem Erbe des Roten Wiens
Die Lebenserinnerungen der Pionierin empirischer Sozialforschung Marie Jahoda.
Die Lebenserinnerungen der Pionierin empirischer Sozialforschung Marie Jahoda.
Der türkische Präsident stellt die Weichen dafür, dass er bis an sein Lebensende herrscht. Er übt massiven Druck auf die Kurden aus. Erdoğans Geheimwaffe ist ein Staatsanwalt, der nun in Istanbul wütet.
Vor fünf Jahren kündigte Elon Musk an, in der Nähe von Berlin eine Fabrik für Elektrowagen von Tesla zu bauen. Das Projekt gelang in Rekordgeschwindigkeit. Die Konflikte an dem Standort dauern an.
Der Kanzler habe ihn auf die Straße gesetzt, da fühle er sich aber wohl, sagt Christian Lindner über seinen Rausschmiss. Fragt sich: Welche Straße? Und wann kommt sein Rap-Album? Eine Glosse.
Die Gesellschaft in Deutschland wird immer älter, während Krisen das bisherige Dasein von Jugendlichen bestimmen. Die Älteren müssen für die Jüngeren einstehen.
Herbert von Karajan wurde 1955 Chefdirigent der Berliner Philharmoniker und blieb es bis zu seinem Tod 1989. Seine Karriere spiegelt das Wirtschaftswunder, an das die Westdeutschen weiter glaubten, als härtere Tage kamen. Er trieb die industrielle Verwertung der Musik voran, ohne die Kritik arbeitslos zu machen.
In Offenbach sind weniger Leute im Bürgergeldbezug und mehr sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Trotzdem legen Altersarmut und Arbeitslosigkeit zu.
Hohe Lebensmittelpreise, teures Wohnen und die Angst vor wirtschaftlichem Abstieg: Die Wahlen in den USA zeigen, dass Wirtschaftswachstum nicht ausreicht, um Wähler zu überzeugen. Das ist auch eine Lektion für die Ampelregierung.
Von Deutschland aus erscheint es schwer verständlich, warum so viele amerikanische Wähler Trump statt Harris gewählt haben. Diese drei Grafiken zur Wirtschaftslage in den wahlentscheidenden Swing States bieten eine Erklärung.
Arbeitslosigkeit und Armut sind in den USA vor allem ein Problem der Innenstädte. Wie sieht es in Deutschland aus?
Bruce Springsteen engagiert sich seit 40 Jahren in US-Wahlkämpfen. Jetzt plädiert er für Kamala Harris. Er wendet sich an die Wähler, die für die Demokratien am schwersten zu holen sind: weiße Männer aus der Arbeiterklasse.
Der Stadt-Land-Konflikt erklärt Amerikas politische Lagerbildung nur zum Teil. Der Historiker Steven Conn sieht vor allem zwei konkurrierende Formen von Nationalismus am Werk. Ein Gespräch.
Sind Sozialleistungen sinnvoll, oder fördern sie nur die Armut? Die Debatte darüber ist hitzig. Die Wissenschaft hält eindeutige Antworten bereit.
Der Arbeitsmarkt steht unter Druck: Die Konjunktur schwächelt und Unternehmen halten sich mit Neueinstellungen zurück. Manche Branchen suchen dennoch Personal.
Jobcenter müssen ab sofort strikter gegen Bürgergeldempfänger vorgehen, die Absprachen nicht einhalten. Sie sollen laut einem Zeitungsbericht zu Ein-Euro-Jobs verpflichtet werden.
Ein homosexuelles Paar aus Italien erfüllt sich in Argentinien mit einer Leihmutter den Kinderwunsch. Die Behörden setzen die Männer fest. Der Vorwurf: Menschenschmuggel. Daheim droht ihnen sogar eine Haftstrafe.
In Italien geben 45 Prozent der Bürger an, keinen Cent Einkommen zu haben. Die Steuerlast ist ungleich verteilt. In Deutschland dagegen tragen mehr Einwohner zum Steueraufkommen bei. Wie erklärt sich das?
Sicherheitsbehörden und Forscher beobachten, dass sich nun auch in einer syrischen Community kriminelle Gruppen bilden. Im Vergleich zu türkisch-arabischen Clans gibt es mehrere Unterschiede.
Am Arbeitsmarkt gab es keine Herbstbelebung. Bei den Arbeitsagenturen sorgt man sich aber kaum und setzt auf Ausbildung.
Normalerweise bringt der Oktober positive Impulse für den Arbeitsmarkt. Doch der Aufschwung bleibt aus. Und die Kosten der Bundesagentur für Arbeit steigen.
In Dänemark wird Integration belohnt, ihre Verweigerung bestraft. Das zeigt Wirkung. Dänischen Gangs fehlt inzwischen der Nachwuchs – sie heuern schwedische Jugendliche an.
Diskussion über die Möglichkeiten, Arbeitskräfte zu gewinnen mit Forderungen nach Weiterbildung und weniger Bürokratie.
Kaum etwas bewegt die Amerikaner bei diesen Wahlen so sehr wie die Wirtschaftspolitik. Das Bild ist nicht so eindeutig. Ein Blick auf die Daten.
Wie der Fiskus uns permanent enteignet. Und welche Idee gegen den interventionistischen, paternalistischen und distributiven Staat taugt, in dem wir leben.
Der Sozialstaat wird teurer, weil Ansprüche zunehmen und Kostenbremsen gelockert wurden. In ähnlicher Lage erzwang vor zwei Jahrzehnten ein SPD-Kanzler eine Kehrtwende – Olaf Scholz ist nicht so weit.
Die Bereitschaft zur Beendigung des Arbeitsvertrags hängt unter anderem auch davon ab, ob Nachteile beim Arbeitslosengeld drohen. Welche Möglichkeiten bestehen, eine Sperrzeit zu vermeiden oder ihre Folgen zu mildern?
Kritiker geißeln befristete Jobs als großes Übel: Betriebe wälzten damit Risiken auf Arbeitnehmer ab. Nun sind die Befristungen stark gesunken – was aber womöglich eher ein Krisenzeichen ist.
Auf der Weltnaturkonferenz in Kolumbien soll ein Fahrplan für den Artenschutz verabschiedet werden. Der dänische König Frederik X. macht seinen Antrittsbesuch in Deutschland. Der F.A.Z. Newsletter
Weniger Helferjobs, weniger Zeitarbeit, weniger befristete Stellen – wer das für einen Erfolg hält, übersieht sie Konsequenzen: Immer mehr Arbeitslosen bleibt der Weg in Arbeit ganz versperrt.
Komm, gehen wir Leiche gucken: Alban Bergs „Wozzeck“, die Tragödie der armen Leute, erstmals wieder nach 20 Jahren an der Opéra de Lyon.
Die Angst vor Krieg ist groß, die Zuversicht aber auch. Junge Männer sind politisch rechter, Frauen stärker „woke“. Und die größte Gruppe lehnt das Gendern ab: Die zehn wichtigsten Ergebnisse der 19. Shell Jugendstudie.
Pegida war eine Art Initialzündung für AfD und Neue Rechte. Leider haben sie heute so großen Einfluss, dass die Demonstrationen entbehrlich geworden sind.
Am kommenden Sonntag soll die letzte Pegida-Kundgebung in Dresden stattfinden. Das kündigt Lutz Bachmann unter Tränen in einem Video an. Ganz aufhören will er aber nicht.
Von wegen soziale Hängematte: Im Hochtaunus leben weniger seelisch Erkrankte als in Offenbach, sagt die Statistik. Was das mit Marketing zu tun hat, weiß Severin Groebner.
Die nun debattierte 1000-Euro-Zahlung ist weder Ausdruck eines exzessiven Sozialstaates noch ein Paradigmenwechsel. Einen Versuch ist die Prämie damit wert.
Erst obdachlos, heute vor 40.000 Menschen auf der Bühne: In „Dreck und Glitzer“ schreibt Tex Brasket über sein Leben. Ein Gespräch über das Neinsagen, materiellen Luxus – und wer einem wirklich hilft, wenn man ganz unten ist.