Der größte Sünder ist die Schweiz
Die Europäische Zentralbank und die Fed lassen in der Krise ihre Bilanzsummen steigen. Unbestrittener Meister hierin ist jedoch die Schweizerische Nationalbank.
Die Europäische Zentralbank und die Fed lassen in der Krise ihre Bilanzsummen steigen. Unbestrittener Meister hierin ist jedoch die Schweizerische Nationalbank.
Die Staatsschuldenkrise in Europa treibt die Renditen für Wertpapiere aus dem Norden und aus dem Süden auseinander. Italienische Anleihen leiden darunter, und gegenüber französischen Papieren hegen Anleger Zurückhaltung.
Der Aktienmarkteinbruch im Sommer hat auch die Kurse von Wandelanleihen gedrückt. Das bietet Kaufgelegenheiten, sagen Profis.
Die interne Handelsüberwachung europäischer Banken scheint beträchtliche Lücken aufzuweisen. Besonders im Geschäft mit synthetischen Wertpapieren birgt dies große Risiken.
Auf der Kaufseite kann nach Namen gesucht werden.
Anleger trennen sich von riskanten Anlagen und kaufen vermeintlich sichere Schuldtitel. Dax verliert bis zu 5 Prozent. Rendite zehnjähriger Bundesanleihen sinkt auf 1,9 Prozent.
Britische Finanzaufseher untersuchen laut einem Pressebericht Geschäfte der Deutschen Bank mit gebündelten Wertpapieren. Die Behörde sammle derzeit noch Beweise. Erst am Freitag war eine neue Klage gegen die Bank in Amerika bekannt geworden.
Im Zusammenhang mit der Blase im Immobilienmarkt vor der Finanzkrise bereitet die amerikanische Justiz Klagen gegen ein Dutzend Großbanken vor, unter ihnen die Deutsche Bank. Sie sollen den Wert von Krediten falsch dargestellt haben.
Die Unsicherheit ist groß: Die Banken und Versicherer reagieren auf die Verschärfung der Schuldenkrise, indem sie sich mehr Geld von der Europäischen Zentralbank leihen, während auch mancher Privatanleger Angst um sein Geld hat.