Kartellamt kündigt Schritte gegen Facebook an
Deutschlands Wettbewerbshüter prüfen die Macht des größten sozialen Netzwerkes der Welt. Und noch einen anderen amerikanischen Tech-Konzern haben sie im Visier.
Deutschlands Wettbewerbshüter prüfen die Macht des größten sozialen Netzwerkes der Welt. Und noch einen anderen amerikanischen Tech-Konzern haben sie im Visier.
Auch Milliardäre können irren: Die Haniels, ehemals reichster Clan der Republik, verkaufen ihre Metro-Anteile. Eine Geschichte von Aufstieg und Niedergang.
In Abwesenheit wird der ehemalige Rad-Manager Johan Bruyneel im Schadensersatzprozess gegen Lance Armstrong verurteilt. Dabei geht es um Doping und Korruption. Doch bezahlen wird er seine Strafe wohl nicht.
Verwaltungsrichter sind mit der Asyl-Materie häufig überfordert. Weil Leitentscheidungen fehlen, urteilen sie sehr unterschiedlich. Der einfache Vorschlag eines Jura-Professors könnte gleich mehrere Probleme im Asylrecht lösen.
Wouter van der Veen stellt in seinem Buch die steile These auf, Vincent und Theo van Gogh seien Kunstmarktstrategen gewesen. Dabei beruft er sich vor allem auf die Korrespondenz zwischen den beiden Brüdern. Überzeugt das?
Hoffentlich wird alles anders, hoffentlich ändert sich nichts: Davit Gabunias Roman „Farben der Nacht“ erzählt davon, wie der Machtwechsel 2012 in Tiflis die persönliche und politische Welt der Georgier auf den Kopf gestellt hat.
Viele Unternehmen stehen auf der Einkaufsliste ausländischer Investoren. Droht der Ausverkauf?
Die türkische Lira ist im freien Fall, Präsident Erdogan sieht die Verantwortung im Ausland. Nun droht er dem Nato-Partner Amerika: Er könne für die Türkei neue Verbündete suchen.
Alle Methodenfragen sind politisch: Im Ruf nach einer Renaissance der Philologie verrät sich Misstrauen gegenüber dem Pluralismus. Eine Antwort auf Melanie Möller.
Der Billigfluggesellschaft Ryanair droht ein beispielloser Aufstand der Mitarbeiter. Gegenüber der F.A.Z. erklärt ein Pilot, warum er diese Woche streiken will – und was er sich davon verspricht.
Die Aktienindizes der Börsen Tunis, Qatar, Saudi-Arabien und Abu Dhabi sind seit Jahresbeginn stark gestiegen. Zwei Faktoren beflügeln den Aufwärtstrend.
Juden hatten einen Einfluss auf die Entstehung des Islams. Dieser ist in einer Zeit entstanden, in der der Glaube weltliche Macht verheißen hat. Die Religion ist aber in jener Entwicklung steckengeblieben.
Die Hochschulen waren das zentrale Aktionsfeld der Achtundsechziger. Alle forderten Demokratie, manche den Systemwechsel. Was hat man davon erreicht?
Auf Twitter fordert Donald Trump seinen Justizminister dazu auf, die Russland-Ermittlungen zu beenden. Trotzdem will er mit Sonderermittler Mueller sprechen, wenn auch nur unter bestimmten Bedingungen.
Sie sind noch nicht einmal in Kraft, da sollen sie schon steigen: Trump weist seinen Handelsbeauftragten an, höhere Zölle gegen China vorzubereiten. Informell geht Amerika offenbar einen anderen Weg.
Ist der Kampf gegen Kinderpornographie im Netz verloren? Die Fallzahlen steigen und die Opfer werden immer jünger. Oft stehen den Behörden rechtliche und moralische Hürden im Weg.
Im Rhein-Main-Gebiet forschen Experten zum maschinellen Lernen. Der Frankfurter Oberbürgermeister möchte sie vernetzen und ihr Wissen für den Mittelstand urbar machen.
Am Beispiel des Wolfs zeigt sich eine der Grundannahmen des „EcoCriticisms“: einer neuen ökologischen Kulturwissenschaft für einen Tier- und Umweltschutz ohne romantische Illusionen.
Die Gewalt im Amateurfußball hat drastische Ausmaße angenommen. Das spüren Schiedsrichter und Gegenspieler – ein Plädoyer für einen Wandel.
Statt zur Aufklärung der Affäre um seinen Leibwächter Benalla beizutragen, holt der französische Präsident zu einem Rundumschlag gegen die Presse aus.
Der Fall Özil sei kein Beispiel dafür, dass Integration in Deutschland gescheitert sei, sagt Innenminister Horst Seehofer im F.A.Z.-Interview. Ein Gespräch über den Vorwurf der Hetze und die „angemessene Sprache“ in der Asylpolitik. Und sein Rezept gegen die AfD.
Tunesien will Sami A. nicht an Deutschland überstellen, weil ihm womöglich eine Anklage wegen Terrorismus in seinem Heimatland bevorsteht. Sein Anwalt sagt der F.A.Z., er rechne mit der schnellen Freilassung seines Mandanten.
Laut Verbraucherschützern sind 40 Prozent der Bestimmungen von Unternehmen nicht DSGVO-konform. Doch diese sehen keinen Grund zu reagieren.
Hat liberales Denken nur noch das Ziel, an seinen Errungenschaften festzuhalten und die Subversion abzuwehren, die jetzt von rechts kommt? Die neue Bravheit könnte eine Falle sein.
Die Wende hin zu höheren Zinsen lässt für Baudarlehen in Deutschland noch auf sich warten. Erst einmal senkt eine Bank nach der anderen die Zinsen.
Immer mehr seriöse Forscher lassen sich von „Raubverlagen“ das Geld aus der Tasche ziehen. Ihr Ziel: der schnelle Ruhm. Nun sind Zahlen über das Ausmaß auf dem Tisch, Gegenmaßnahmen werden gefordert.
Wettbewerbswidrig? Davon will man bei Google nichts wissen – und plant, das Brüsseler Urteil anzufechten. In Deutschland erregt derweil ein anderer Fall die Gemüter.
4,3 Milliarden Euro muss der Konzern im Android-Fall zahlen. Google-Chef Pichai weist die Vorwürfe der EU-Kommission im Gespräch mit der F.A.Z. zurück.
Wie mächtig ist Google? Die EU-Kommission hat das Mobil-Betriebssystem Android untersucht und entscheidet nun. Das Urteil könnte dem Giganten durchaus wehtun.
Sage mir, wer dir folgt, ich sage dir, wer du bist: Wie man sich in einer von digitalen Medien wie Twitter befeuerten Öffentlichkeit auf kurzen Wegen versteht.
Im Bundesarchiv liegt ein Blatt Papier, das Martin Heideggers Mitwirkung am Holocaust beweisen soll. Tatsächlich belegt die vermeintliche große Entdeckung nur den denunziatorischen Eifer von Heideggers Gegnern.
Hans Günter Winkler ist der erfolgreichste Springreiter der olympischen Geschichte – und einer der großen Legenden des deutschen Wiederaufbaus. Nun ist er im Alter von 91 Jahren gestorben.
Wir wissen mehr, als wir je wussten. Und werden doch das Gefühl nicht los, dass niemand mehr versteht, wie die Dinge zusammenhängen. Höchste Zeit, die Dunkelheit als Chance zu begreifen.
Auf einem saudischen Sender kann man Bundesliga-Spiele sehen – ohne, dass „BeoutQ“ jemals Lizenzgebühren an die DFL gezahlt hätte. Auch das iranische Staatsfernsehen hat ein entsprechendes Angebot.
Vor 50 Jahren hat Hornbach den ersten Baumarkt eröffnet. Versorger zu sein reicht heute nicht mehr. Die Digitalisierung fordert andere Konzepte. „Neues umarmen, nicht bekämpfen“, lautet die Devise von Unternehmenschef Albrecht Hornbach.
Das Urteil zum Numerus Clausus im Medizinstudium bringt nicht nur Positives. Künftig fallen Auswahlgespräche weg – doch lässt sich mit ihnen am besten feststellen, ob jemand die richtigen Eigenschaften mitbringt.