Deutsche Sparer horten in der Pandemie Rekordsummen
Wegen der Pandemie bleiben weniger Möglichkeiten für Konsum. Insgesamt 1,73 Billionen Euro lagern daher inzwischen auf den Konten der Bürger. Wann geben sie ihr Geld wieder aus?
Wegen der Pandemie bleiben weniger Möglichkeiten für Konsum. Insgesamt 1,73 Billionen Euro lagern daher inzwischen auf den Konten der Bürger. Wann geben sie ihr Geld wieder aus?
Mit näselndem Ton und prinzenhafter Überheblichkeit: Kevin Barrys Roman „Beatlebone“ lässt einen gestressten John Lennon zum Inselflüchtling werden.
In der Serie „Pure“ geht es tragikomisch zur Sache: Eine Mittzwanzigerin denkt ständig Unanständiges und leidet sehr darunter. Harte Kost und trotzdem sehenswert.
Verborgene Verbindungen: In „The way out is the way in“ gibt Joachim Koester den Besuchern der Kunsthalle Mainz Rätsel auf – etwa, ob der eigene Körper mehr weiß als man selbst.
Regierung und Koalitionsfraktionen wollen ein Zeichen gegen Kindesmissbrauch setzen. Es könnte das falsche sein.
Google gibt sich als Schützer der Privatsphäre. Die Wettbewerber befürchten, dass der Konzern seine Marktmacht rücksichtslos ausbaut. Klar ist: Es geht um die Zukunft der digitalen Werbung.
Liselotte von der Pfalz schrieb in ihrem Leben etwa sechstausend Briefe. Die wären eine wichtige Quelle zur Kultur- und Mentalitätsgeschichte – sind aber nur zu einem Bruchteil und hochgradig entstellt ediert. Ein Aufruf.
Weil Politik immer die Ermächtigung der einen und die Entmächtigung der anderen ist, haben alle Formen von Politik eine identitätspolitische Dimension. Was tun? Das Gespräch über Identität und Ausgrenzung zu beginnen.
Propofol, Fentanyl und alles, was sonst noch Spaß macht: „Sky Rojo“ erzählt in feinster Tarantino-Manier die Geschichte von drei Frauen, die vor den Schergen ihres Zuhälters flüchten.
Der Puma ist der teuerste Schützenpanzer der Welt. Trotzdem war er lange Zeit nicht einsatzbereit. Nun funktioniert er auch.
Die Liste der Vorhaben der Koalition ist lang, doch Fachleute zeigen sich besorgt, dass die momentane Aufholjagd vor Ende der Legislaturperiode schlussendlich ins Chaos führen könnte.
Wegen der Corona-Krise stellen die Betriebe weniger ein. Und Jugendlichen fehlt es an Unterstützung, passende Angebote zu finden. Kann eine neue Ausbildungsprämie das ändern?
Mit dem Lieferkettengesetz will Deutschland menschenrechtliche Standards, die selbst hierzulande nicht immer eingehalten werden, de facto weltweit verpflichtend machen. Das ist vermessen, und in der geplanten Form zum Scheitern verurteilt. Ein Gastbeitrag.
In Frankfurt stand die Kriminalität unter dem Einfluss der Pandemie. Doch manches ist auch ohne Corona besorgniserregend.
Die postkoloniale Bewegung fordert ein neues Bild der Antike – frei von historischem Bewusstsein und ganz nach den eigenen Moralvorstellungen. Ein Gastbeitrag.
Unterwegs für das Berichtswesen der Moskauer Zentrale: Die Historikerin Brigitte Studer schildert das Binnenleben der Kommunistischen Internationale.
Der Darmstädter Informatiker Christoph Busch arbeitet an Verfahren, mit denen illegale Einreisen verhindert werden könnten. Auch Behörden interessieren sich dafür. Linke Aktivisten finden das verwerflich.
Im Blickpunkt stehen die Risiken gegenüber Greensill und Unternehmen des indischen Magnaten Gupta. Immer mehr Kommunen fürchten hohe Verluste.
Die Londoner Börse hat nach dem Brexit einiges abzufangen. Um Investitionen anzuregen soll manche Regulierung gelockert werden. Ein besonderer Fokus liegt auf Spacs.
Mit einer Versöhnungsgeste will Präsident Macron die Versöhnung voranbringen. Er betritt damit ein Minenfeld. Die Erinnerung an den Algerien-Krieg spaltet Frankreichs Gesellschaft.
Blicken wir zurück auf Köln im Jahre 321: Warum das Gedenkjahr „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ eine zweifelhafte historische Kontinuität suggeriert. Ein Gastbeitrag.
Ist die deutsche Art, der eigenen Verbrechen zu gedenken, borniert? Muss die Ermordung der europäischen Juden aus postkolonialer Perspektive betrachtet werden? Über den neuen Historikerstreit.
Seit Jahren soll Frankfurt ein neues Gewerbegebiet bekommen, jetzt ist ein Areal in Nieder-Eschbach ausgeguckt. Warum ist es so schwierig, ausreichend Flächen für die Wirtschaft zu beschaffen?
Wie baut man den Stress des Lockdowns ab? Raus ins Grüne selbstverständlich. Aber nicht nur, um ein paar Selfies zu machen, sondern um die Natur zu verstehen. Das wirkt heilsam.
In ihrem Buch „Digitaler Faschismus“ beschreiben Maik Fielitz und Holger Marcks, wie soziale Netzwerke zu Resonanzräumen für extreme Rechte werden, und fordern deren Regulierung.
Nach langen Diskussionen hat der Sustainable Finance Beirat der Bundesregierung einen umfangreichen Bericht veröffentlicht. Ein Pflichtenheft für die Banken, aber auch für ihre Kunden.
Online zu zahlen ist sicherer geworden, aber viel komplizierter. Nicht nur Nutzer verzweifeln, auch die Finanzaufsicht ist wütend auf Banken. Welche Regeln sind seit 1. Januar zu beachten?
Auch wenn die Pandemie vorbei ist, werden viele Büros leer bleiben. Man kann sie zu Wohnungen umbauen. Aber zu welchem Preis?
Es stellt sich die Frage, ob Texas und der Rest der Welt nicht stärker in Energiespender investieren müssten, die saubere Energie auch bei Wetterextremen liefern. Das könnten Batterien oder Kernkraftwerke der neuen Generation sein.
Wer resilient ist, ist nicht unterzukriegen. Aber er findet sich auch damit ab, dass sich an den Ursachen für Probleme nichts ändern lässt. Ein Gespräch mit der Soziologin Stefanie Graefe über ein aktuelles Konzept der Krisenbewältigung.
Fast ein halbes Jahr geht der Streit zwischen Epic Games und Apple um die Gebühren des App-Stores schon. Nun klagt der Videospielentwickler auch in Europa – und Apple nimmt den Fehdehandschuh auf.
Kinder lieben die Kurzvideo-App Tiktok, doch Eltern und Verbraucherschützer sehen sie mit Argwohn. Jetzt muss die Europäische Kommission beurteilen, ob der Jugendschutz zu kurz kommt.
Eine dreiteilige Dokumentation bei Arte will erklären, wie Rupert Murdoch der mächtige Fürst der Medien wurde, der er ist. Oder war?
Das im Grundgesetz enthaltene Verbot der Diskriminierung aufgrund der Rasse ist ein lauter Schrei des „nie wieder“. Es wäre gefährlich, den Begriff zu streichen.
Damenqual: TVNOW zeigt mit der Tanzserie „Even Closer“ einen müden Modern-Dance-Porno in Werbefilmästhetik.
Beim ersten Gespräch mit Staatschef Xi Jinping übte Amerikas Präsident Joe Biden Kritik an Chinas Handelspraktiken und Repressionen. Man erwäge „gezielte Einschränkungen“, wolle aber eine offene Kommunikation.