Bausparkassen entdecken den Pfandbrief
Die Branche muss im Zinstief gegensteuern, weil das Geschäftsmodell besonders darunter leidet. Doch der Vorstand der Alten Leipziger bleibt zuversichtlich.
Die Branche muss im Zinstief gegensteuern, weil das Geschäftsmodell besonders darunter leidet. Doch der Vorstand der Alten Leipziger bleibt zuversichtlich.
Auch wenn viele Notenbank-Fachleute Anleihekäufe mittlerweile als legitimes geldpolitisches Instrument für Krisenzeiten betrachten, sollte man die Risiken eines dauerhaften Einsatzes nicht unterschätzen.
„Fiscal dominance“, Herrschaft der Haushaltspolitik der Staaten über die Notenbanken, nennt sich ein Ökonomen-Albtraum. Bundesbankpräsident Weidmann warnt davor – und widerspricht in mancherlei Isabel Schnabel von der EZB.
Die Bankenaufseher der EZB meinen, die Geldhäuser sollten sich besser auf schwere wirtschaftliche Folgen der Pandemie einstellen.
Die gegenwärtige Lage sei von „außergewöhnlicher Unsicherheit“ geprägt, sagt EZB-Direktorin Isabel Schnabel auf einer Finanz-Veranstaltung. Die Ökonomin zeigte sich zudem um die Kreditvergabe der Banken im Währungsraum besorgt.
Die Bundesbank erfragt jetzt monatlich die Erwartungen der Haushalte über Einkommen, Häuserpreise und Inflation. Heraus kommen bemerkenswerte Beobachtungen.
Mit der Wahl in Amerika war die europäische Gemeinschaftswährung zeitweise unter Druck geraten. Kehrt sich das nun um?
Mit außerordentlich hohen Zinsen auf Tages- und Festgeld ist die Direktbank ING groß geworden. Nun führt auch sie Strafzinsen ein.
Bankenaufseher warnen vor den Folgen der Corona-Pandemie für den deutschen Bankenplatz. Wie ernst wird es wirklich?
Offenbar hat die Ankündigung von Christine Lagarde, im Dezember mehr zu tun, erstmal zur Beruhigung der Finanzmärkte ausgereicht.
Kontinentaleuropa muss einen Finanzbinnenmarkt schaffen, um sein Schicksal selbst in die Hände nehmen zu können.
Bundesbank-Präsident Jens Weidmann antwortete im Internet auf Fragen junger Leute zur Zukunft des Geldes, zur Digitalisierung des Euros und zur grünen Geldpolitik. Schließlich wollen die Notenbanken transparenter werden.
EZB-Präsidentin Lagarde ist vor einem Jahr angetreten, einen Wechsel in der Notenbank einzuleiten – mit Charisma und einer politischen Agenda. Ist diese Strategie aufgegangen?
Anlässlich des Weltspartags stellt sich seit Jahren stets die Frage: Hat Sparen noch einen Sinn? Wenn man es richtig versteht, ja. Und das heißt: Das Sparbuch ist ein Parkplatz.
Der Aktienindex fängt die neue Abwärtswelle am Freitag schnell ab. Doch die Lage wirkt brenzlig. Amerikanische Technologieaktien, allen voran Twitter, liefern enttäuschende Quartalszahlen.
Nicht nur die Bürger müssen lernen, verantwortungsbewusst mit dem Virus zu leben. Auch die Finanz- und die Geldpolitiker müssen es schaffen, mit dem Virus umzugehen, ohne permanent Krisenpolitik zu betreiben.
Die Europäische Zentralbank (EZB) reagiert vorerst nicht mit weiteren Maßnahmen auf die Verschärfung der Corona-Krise im Euroraum. Die historisch niedrigen Leitzinsen bleiben demnach weiter unverändert.
Auch im Oktober sanken die Verbraucherpreise – auf den tiefsten Stand seit fünfeinhalb Jahren. Das liegt unter anderem an der Mehrwertsteuersenkung und billiger Energie.
Der deutsche Aktienmarkt erholt sich am Donnerstags vom starken Einbruch des Vortags. Vor allem Quartalszahlen sorgen für Bewegung.
Der Bitcoin-Kurs erreicht Höchststände. Grund sind Hoffnungen auf eine stärkere Anwendung. Unterdessen wenden sich lauf Umfragen aber immer mehr Menschen vom Digitalgeld ab.
Die Deutsche Bundesbank widerspricht mit einer Studie einer häufig von den Instituten selbst geäußerten Auffassung: Ihren Ergebnissen nach sind die Negativzinsen für die Banken gar nicht so schlimm.
Die EZB-Chefin hat der Europäischen Zentralbank jüngst den Klimaschutz auf die Fahne geschrieben. Die Absicht ist edel. Aber eine Zentralbank ist keine Regierung.
Die Volks- und Raiffeisenbanken berichten, der Zustrom an Einlagen habe sich „drastisch beschleunigt“. Dabei verlangen immer mehr Banken Negativzinsen. Allein in diesem Monat kamen mehr als 20 neue dazu. Die Zahl stieg auf mehr als 300 Banken.
Wie zahlen wir künftig? Bundesbank-Vorstand Burkhard Balz spricht über Bargeld auf dem Smartphone, die aktuellen Tests der Europäischen Zentralbank – und die Angst der Bürger vor der totalen Überwachung des Bezahlens.
Der Münchner Ökonom Clemens Fuest warnt vor einem zu großen Einfluss des Staates auf die Wirtschaft. Vor allem die Brüsseler Klimapolitik erinnere ihn mitunter an die Sowjetunion.
Ökonomen und Politiker auf Abwegen: Expansive Finanz- und Geldpolitik darf nicht dauerhaft sein.
In Frankfurt am Main haben am frühen Mittwoch Klimaaktivisten einen Globus vor dem Gebäude der Europäischen Zentralbank angezündet, um für ein Ende der sogenannten „Fossilindustrie“ zu demonstrieren.
Die EZB-Präsidentin will mehr Klimaschutz in der Geldpolitik. Rückendeckung bekommt sie jetzt von Greenpeace. Demonstranten wollen sogar vor die Notenbank ziehen.
Vor der Europäischen Zentralbank haben Demonstranten mit einem brennenden Globus auf aus ihrer Sicht klimaschädliche Geldpolitik aufmerksam gemacht. Die Zahl der Teilnehmer an der Protestaktion ist aber übersichtlich.
Wie erreicht man Leute, die sonst nie einen Fuß ins Museum setzen würden? Das Jüdische Museum arbeitet digital und analog daran, Barrieren zu überwinden.
Der Kurs der europäischen Gemeinschaftswährung klettert bis auf 1,1850 Dollar - so hoch lag er zuletzt Mitte September. Es gibt einen wichtig Grund für diese Entwicklung.
Die EZB-Chefin ruft dazu auf, den geplanten EU-Wiederaufbaufonds dauerhaft zu machen – ein Tabu für manche Länder mit konservativen Regierungen. Zudem drängt sie auf eine zügige Auszahlung der Gelder.
Als Schriftsteller muss man manche Nebenbeschäftigung eingehen. Ich arbeite als Nachtportier in einem Frankfurter Hotel – und das ausgerechnet in Corona-Zeiten.
EZB-Direktor Fabio Panetta befürchtet, dass die neue Pandemiewelle die Erholung der Wirtschaft ausbremsen wird – und sich die Unterschiede zwischen starken und schwächeren Ländern im Währungsraum verschärfen werden.
Die ehemalige Weltwährungsfonds-Präsidentin führt seit fast 12 Monaten die Europäische Zentralbank und sieht sich weder als Falke noch als Taube. Sie wollte vieles ändern, doch dann kam Corona und ein neuer Streit um die Geldpolitik.
EZB-Präsidentin Christine Lagarde sucht neue Argumente dafür, dass die Notenbank sich auch um Klimapolitik kümmern darf – und nicht nur um die Preisstabilität. Wenn die EZB jetzt immer intervenieren soll, wenn irgendwo Marktversagen vermutet wird, wird das eine lange Reise.