Italienische und spanische Renditen steigen
Spanien und Italien haben heute neue Anleihen ausgegeben. Die Anleger hat die Maßnahme der Europäischen Zentralbank nicht beruhigt, die Renditen ziehen weiter an.
Spanien und Italien haben heute neue Anleihen ausgegeben. Die Anleger hat die Maßnahme der Europäischen Zentralbank nicht beruhigt, die Renditen ziehen weiter an.
Schon vor der Veröffentlichung der amerikanischen Arbeitsmarktdaten hat der Dax schwächer tendiert. Nach der Veröffentlichung drehte er noch stärker ins Minus.
Die Inflation treibt den Deutschen traditionell Sorgenfalten auf die Stirn. Viele verkennen: Aktuell fressen nicht hohe Teuerungsraten ihre Ersparnisse auf, sondern extrem niedrige Sparzinsen. Die Suche nach lohnenden - und zugleich sicheren - Alternativen ist schwierig.
Der Leitzins im Euroraum ist nun auf dem niedrigsten Stand der Geschichte. Dabei hätten die wirtschaftlichen Daten eher für ein Abwarten gesprochen. Doch wer sich damit abgefunden hat, dass die Zentralbank längst politischer Akteur ist, wird die Zinssenkung als geringstes der denkbaren Übel hinnehmen.
In den Vereinigten Staaten werden heute Arbeitslosenzahlen veröffentlicht, die leicht besser als zuvor ausfallen sollen. Zuvor werden die deutschen Aktienindizes schwächer erwartet. Bereits gestern gab der Dax knapp 0,45 Prozent nach. Auch die Aktienmärkte in Asien und Amerika verloren nach der Zinssenkung der EZB. Dafür wird eine Flucht in sichere Bonds wie den deutschen Anleihen prophezeit, bereits gestern tendierten amerikanische Bonds fester.
Spaniens private Kreditgeber verlangen wieder höhere Zinsen für Kredite an den Staat. Die Banken bekommen dagegen Geld von Europäischen Zentralbank - und leihen sich viel.
Das deutsche Parlament hat bei der Rettung des Euro Mitspracherechte durchgesetzt. Doch über was genau dürfen die Abgeordneten entscheiden? Eine Erklärung anhand der Beispiele Spanien und Zypern.
Die Europäische Zentralbank hat ihren Leitzins von 1 auf 0,75 Prozent gesenkt. Das ist der niedrigste Leitzins, den es je in den Ländern der Währungsunion gegeben hat.
Nach einer neuen Auktion spanischer Staatsanleihen und vor der EZB-Zinsentscheidung zeigt sich der deutsche Aktienmarkt am Donnerstag überwiegend freundlich.
Wenig verändert notieren die deutschen Aktien am Donnerstag vor den Notenbank-Sitzungen in Frankfurt und London. Experten erwarten am Mittag sowohl von der Bank von England als auch von der Europäischen Zentralbank (EZB) eine weitere Lockerung der Geldpolitik. Der EZB-Leitzins dürfte laut vorherrschender Meinung um 0,25 Prozentpunkte und damit unter sein bisheriges Rekordtief von 1,0 Prozent fallen.
Obwohl sich die Lage nach den beiden Dreijahrestendern der EZB etwas entspannt hat, misstrauen die Banken sich weiterhin. Die Einlagenfazilität bei der EZB erreicht den höchsten Wert seit zwei Monaten.
Nach seiner jüngsten Erholungsrally ist dem Dax am Mittwoch die Puste ausgegangen. Die anhaltenden Konjunktursorgen hätten die Investoren zu Gewinnmitnahmen veranlasst, erklärten Börsianer.
Die Chefin des Internationalen Währungsfonds, Christine Lagarde, hält eine Zinssenkung der Europäischen Zentralbank im Kampf gegen die Eurokrise nicht für die richtige Lösung. Über die Auflagen für Griechenland will sie nicht neu verhandeln.
Da keine marktbewegenden Daten auf der Agenda stehen, stellen sich die Händler auf einen ruhigen Börsentag ein. Die deutschen Aktienindizes werden daher auch am Mittwoch freundlich erwartet. An den vorangegangenen drei Handelstagen hat der deutsche Leitindex bereits mit einem Kursanstieg von 6,96 Prozent auf die Beschlüsse vom EU-Gipfel reagiert.
Manchester United will in New York an die Börse, die Bank von England gerät im Zinsskandal unter Druck und die IWF-Chefin rät der EZB von einer Zinssenkung ab.
Auf den Kapitalmärkten gilt die Senkung des Leitzinses durch die EZB auf 0,75 Prozent als sicher. Die Bank könnte zudem Erleichterungen für Banken beschließen.
Der Chef der Task-Force der EU-Kommission, Horst Reichenbach, hat Griechenland zum Bezahlen offener Rechnungen in Milliardenhöhe aufgefordert. „Es wäre ein erster Schritt, die angehäuften Außenstände zu begleichen“, sagte Reichenbach in Athen.
Immer mehr Aktien-Anleger setzen darauf, dass EZB und Fed die Konjunktur mit geldpolitischen Mitteln ankurbeln.
Griechenland bereitet sich auf das Eintreffen der Troika-Buchprüfer vor. Um sie milde zu stimmen, will die neue griechische Regierung den Inspektoren alarmierende Daten zu Rezession und Arbeitslosigkeit vorlegen. Sie sollen zeigen, dass das drastische Sparprogramm kontraproduktiv sei.
Die deutschen Aktien knüpfen am Dienstag dank anhaltendem Zinsoptimismus an die Vortagesgewinne an. Der Dax klettert um 0,3 Prozent auf 6513 Punkte. Der marktbreite FAZ-Index gewinnt 1,2 Prozent auf 1406 Punkte. Die derzeit gute Marktstimmung basiere auf zunehmenden Erwartungen, dass die EZB die Leitzinsen am Donnerstag senkt, ist zu hören.
Der deutsche Aktienmarkt setzt seine Aufwärtsbewegung vom Freitag am Montag mit vermindertem Tempo fort.
In dieser Woche beginnt die „Troika“ die nächste Prüfung, ob Griechenland seine Sparauflagen erfüllt hat. Doch die Auflagen wackeln schon - das Land bittet um Erleichterungen. Nun tobt der Streit.
Im Zweifel will die EZB bis ans Äußerste gehen, um die Schuldentragfähigkeit Griechenlands wiederherzustellen. Doch nach dem EU-Gipfel will auch Irland Hilfen für die Banken.
Die Europäische Zentralbank dürfte am Donnerstag die Leitzinsen senken und noch mehr Notkredite in Aussicht stellen. Der Bericht vom internationalen Finanzmarkt.
Europa braucht eine gemeinsame Einlagensicherung für seine Banken. Die EZB sollte dabei aber keine führende Rolle spielen.
Die Europäische Zentralbank ist laut ihrem Direktoriumsmitglied Jörg Asmussen grundsätzlich bereit, über Änderungen an einzelnen Punkten des Sparprogramms in Griechenland zu sprechen. Irland fordert derweil Entlastungen von den Kosten seiner Bankenrettung.
Niemand unterstützt die Euro-Rettung so hingebungsvoll wie die deutschen Großkonzerne. Mit Solidarität hat das wenig zu tun. Die EZB finanziert ihnen den Absatz. Und die Euroretter nehmen ihnen das Währungsrisiko ab. Die Zeche zahlt der Steuerzahler.
Bislang konzentrieren sich die Spekulationen über einen Euro-Austritt auf Griechenland. Doch die Bankenkrise in Spanien ist so schlecht gemanagt, dass sie zu einer noch größeren Gefahr für den Euro wird. Ein Standpunkt des Ökonomen Harald Hau.
Das war ja wohl nichts am Donnerstag, weder im Fußball noch in Brüssel. Gegen Italiens Marios hat Deutschland noch kein Mittel gefunden.
„Merkel ist eingeknickt“: Vermögensverwalter und Bankenvertreter reagieren auf die Beschlüsse des EU-Gipfels skeptisch bis enttäuscht. Sie rechnen damit, dass die Flucht aus Staatsanleihen in Unternehmensanleihen anhalten wird.
Für die Banken im Euroraum soll es künftig eine einheitliche Aufsicht „unter Einbeziehung“ der Europäischen Zentralbank geben. So wurde es beim Gipfeltreffen beschlossen. Aber was heißt das jetzt konkret?
Gewinnmitnahmen nach der von den EU-Gipfel-Ergebnissen beflügelten Kursrally vom Freitag belasten den deutschen Aktienmarkt zum Wochenstart. Der Dax fällt um 0,1 Prozent auf 6410 Punkte. Der marktbreite FAZ-Index verliert ähnlich stark auf 1388 Punkte. Positive Vorgaben der Börsen aus Übersee verhindern Marktteilnehmern zufolge zunächst größere Abgaben.
Der deutsche Aktienmarkt reagiert mit starken Kursgewinnen auf die Einigung auf dem EU-Gipfel über weitere Finanzhilfen an Euro-Krisenländer. Der DAX stieg zu Handelsstart am Freitag um 2,5 Prozent auf 6305 Punkte.
Zu Beginn des Euro-Gipfels haben die Regierungschefs Italiens und Spaniens, Monti und Rajoy, finanzielle Unterstützung mit neuen Mitteln gefordert. Berlin hingegen will nicht neu verhandeln. Die Staats- und Regierungschefs verabschiedeten ein Wachstumspaket über 120 Milliarden Euro.
Eurobonds, Bankenunion, Wachstumspaket - in Europa wird an vielen Baustellen gewerkelt. Heute Abend tobt der Streit darum beim EU-Gipfel. FAZ.net gibt einen Überblick über die wichtigsten Themen.
Der EU-Gipfel an diesem Donnerstag und Freitag kann die an ihn geknüpften Erwartungen kaum erfüllen. Die Liste der kurz-, mittel- und langfristigen Probleme ist zu lang. Italiens Ministerpräsident warnt vor einer möglichen Katastrophe für die EU.