Banken kommen leichter an Kredit
Die Erholung des Bankensystems hat sich fortgesetzt - auch Banken aus den Krisenländern kommen wieder an Kredit. Allerdings steigen die Zinsen, zumal die Banken Geld an die EZB zurückgeben.
Die Erholung des Bankensystems hat sich fortgesetzt - auch Banken aus den Krisenländern kommen wieder an Kredit. Allerdings steigen die Zinsen, zumal die Banken Geld an die EZB zurückgeben.
Portugals Finanzminister Vítor Gaspar hat in einem Vortrag an der Frankfurter Goethe-Universität eine klare Botschaft geliefert: Expansive Nachfragepolitik hat seinem Land geschadet und zur Verschärfung der Krise beigetragen. Portugal befindet sich in einer von Austerität begleiteten tiefgreifenden Transformation, die ab 2014 wieder Wirtschaftswachstum bescheren soll. Die Politik der EZB und die Ankündigung einer Bankenunion nützten Portugal, das als kleines Land besonders auf stabile Verhältnisse in der Währungsunion angewiesen sei. Trotz aller Fortschritte optiert er für eine Streckung der Tilgungen aus dem internationalen Hilfsprogramm.
Die Bundesregierung gibt einem Pressebericht zufolge ihren Widerstand gegen das geplante EU-Hilfspaket für Zypern auf. Finanzminister Schäuble beugt sich offenbar dem Druck der Euro-Länder, der EU-Kommission und der Europäischen Zentralbank.
Dank der Vorgaben aus Asien und den Vereinigten Staaten sollte der Dax am Mittwoch zulegen. Banken und Broker erwarteten zur Eröffnung aber nur ein kleines Plus von 0,1 Prozent. Am Dienstag hatte der Dax 0,2 Prozent höher bei 7848 Zählern geschlossen. Nach Handelsende in Europa hatten der Dow-Jones-Index und der S&P500 ihre Gewinne auf je 0,5 Prozent ausgeweitet. Der Nasdaq-Composite holte seine Verluste auf und beendete den Handel nahezu unverändert.
Anleger verabschieden sich aus den deutschen und amerikanischen Staatsanleihen. Doch dem Renditeanstieg kann eine Korrektur folgen. Denn Analysten zweifeln an der Risikofreude der Investoren.
Stefan Kreuzkamp, Leiter des Managements der DWS-Anleihefonds, bevorzugt in den finanzschwachen Euroländern Bankanleihen, will aber auch in Maßen neue Staatsanleihen zeichnen.
Die Affäre um die italienische Bank Monte dei Paschi di Siena bedrängt auch Mario Draghi. Denn der heutige Chef der Europäischen Zentralbank war oberster Bankenaufseher seines Landes, als die nebulösen Geschäfte über die Bühne gingen, die die älteste Bank der Welt nun in den Fokus der Justiz und ins Scheinwerferlicht der Weltpresse ziehen.
Die Anleger am deutschen Aktienmarkt haben sich am Dienstag zurückgehalten. Der deutsche Leitindex Dax startete mit einem Aufschlag von 0,1 Prozent auf 7842 Zähler. Börsianern zufolge fürchten Investoren, dass die amerikanische Zentralbank Fed ihre lockere Geldpolitik wegen der jüngsten Erholungstendenzen der Wirtschaft der Vereinigten Staaten bald einschränken könnte. Die Geldschwemme der Zentralbanken weltweit gilt als entscheidender Treiber für die Aktienmärkte. Die Fed-Banker geben am Mittwoch ihren Zinsentscheid bekannt.
Die Eurokrise hat eine Pause eingelegt, aber gelöst ist sie noch lange nicht. Spanien und Griechenland müssen billiger produzieren, um wettbewerbsfähig zu werden. In Deutschlands müssen die Preise schneller steigen als anderswo.
Die Krise ist noch nicht vorbei. Sie hat sich nur gewandelt. Es drohen quälende Jahre ohne Wachstum und ohne vernünftige Zinsen. Wie in Japan.
Die Europäische Zentralbank warnt davor, die Schuldenkrise des kleinen Eurolandes Zypern auf die leichte Schulter zu nehmen. Laut einem Pressebericht soll es darüber zu einer Auseinandersetzung zwischen EZB-Präsident Draghi und Finanzminister Schäuble gekommen sein.
Nach seinen jüngsten Kursgewinnen hat der Dax zum Handelsstart am Montag eine Verschnaufpause eingelegt. Der deutsche Leitindex notierte mit einem Aufschlag von 0,1 Prozent auf 7862 Zähler nur knapp im Plus. An den vergangenen fünf Handelstagen hatte er rund 2 Prozent zugelegt. In dieser Woche stünden wieder zahlreiche Bilanzen an, da sei erst einmal Abwarten angesagt, sagten Börsianer. In Deutschland beginnt die heiße Phase der Berichtssaison: Die Deutsche Bank legt am Donnerstag ihr Zahlenwerk vor. In den Vereinigten Staaten lassen sich unter anderem die Börsenschwergewichte Amazon, Caterpillar, Ford und Pfizer in ihre Bücher schauen.
Dublin, 27. Januar (Reuters). Irland hat in dramatischen Worten vor einem Scheitern der Gespräche über einen Aufschub bei der Rückzahlung seiner Hilfskredite ...
enn. BERLIN, 27. Januar. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) und der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi, streiten über die ...
In seinem ersten Interview lobt der neue Industriepräsident die Regierung für ihre Euro-Politik, klagt über die Haushalts- und Energiepolitik und empfiehlt Einkommensdeckel für Manager.
Griechenland hat sich auf dem Internationalen Index des Geschäftsklimas nach oben gearbeitet. Aber was bedeutet das eigentlich? Das Beispiel eines anderen rasanten Aufsteigers zeigt Schwierigkeiten.
Weiteres Zeichen der Entspannung: Die Banken des Euroraums haben eine unerwartet große Summe aus den Langfristgeschäften mit der EZB vorzeitig getilgt. Der Marktzins könnte dadurch steigen.
Wie weit hat die Politik ihr Versprechen eingelöst, Banken schärfer zu überwachen und Steuerzahler vor Verlusten zu schützen? Welche Regeln gelten, was wird diskutiert?
du./jch. DAVOS/FRANKFURT, 25. Januar. Mario Draghi, der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), ist zuversichtlich, dass sich die Konjunktur der Eurozone ...
Die Europäische Zentralbank hat angekündigt, in Zukunft Anleihen des europäischen Rettungsschirms ESM als Sicherheiten bei ihren Refinanzierungsgeschäften mit Geschäftsbanken zu akzeptieren.
Es ist ein kleines Zeichen der Entspannung in der Schuldenkrise: Die Banken des Euroraums wollen der Europäischen Zentralbank mehr Krisenhilfe schon jetzt zurückzahlen als erwartet.
Der Präsident der Europäischen Zentralbank lobt Fortschritte in der Euro-Krise, mahnt dazu, weiter die Haushalte auf Vordermann zu bringen und erwartet eine konjukturelle Belebung in der zweiten Jahreshälfte.
Die Protokolle der amerikanischen Notenbank korrigieren ein falsches Bild. Nicht die EZB verlangte nach Dollar in der vergangenen Finanzkrise. Die Initiative ging von Amerika aus.
ham. FRANKFURT, 24. Januar. Dass Banken in Europa fast immer vom Staat gerettet und selten abgewickelt werden, hat nach Ansicht führender Bankenaufseher auch ...
Auf dem Devisenmarkt macht sich deutlich bemerkbar, dass das britische Pfund in der Gunst der globalen Investoren verliert.
Die internationale Ausbreitung schlechter Geldpolitik lässt sich an freien Märkten nicht verhindern - Japan ist das jüngste Beispiel für Alleingänge der Großen.
Mario Draghi ist nicht so oft in Frankfurt zu sehen wie sein Vorgänger Jean-Claude Trichet. Doch der Italiener hat die Führung der Europäischen Zentralbank ...
wmu. BRÜSSEL, 22. Januar. Auch die Europäische Zentralbank (EZB) widerspricht der Auffassung von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU), dass die ...
Die Ankündigungen aus Tokio wecken Ängste vor einem internationalen Abwertungswettlauf. Bundesbankpräsident Jens Weidmann warnt vor Nachfolgern. Die EZB bestreitet derweil, Wechselkurziele zu verfolgen. Stanford-Ökonom John Taylor schließt sich den Befürwortern internationaler Kooperation in der Geldpolitik an.
Der Präsident der Deutschen Bundesbank sieht die „Unabhängigkeit der Notenbanken in Gefahr“. Die politische Einflussnahme dürfe nicht größer werden. Trotz allem erwartet die Bundesbank eine baldige Erholung der Konjunktur.
Ohne eine effektive und substantielle Beteiligung des Privatsektors wird man die europäische Schuldenkrise auch weiterhin nicht in den Griff bekommen, sagen die Ökonomen Harald Hau und Hans-Werner Sinn.
Die Europäische Zentralbank ist Sorgen vor einem kräftigen Anstieg der Verbraucherpreise entgegengetreten. Vier Prozent Inflation im Jahr 2014 sei kaum vorstellbar, sagte EZB-Chefvolkswirt Peter Praet im Gespräch mit der F.A.S.
Das Interesse der Privatanleger ist wieder erwacht: Die Optimisten an der Börse beginnen, größere Risiken einzugehen und von Anleihen in Aktien umzuschichten. Der Bericht von den internationalen Finanzmärkten.
Die Zentralbanken werden die nächste Krise nicht verhindern. Denn sie haben die Ursachen der letzten noch nicht richtig verstanden.
Gute Vorgaben aus den Vereinigten Staaten und Japan haben dem Dax am Freitag zur Eröffnung angeschoben. Der deutsche Leitindex legte in den ersten Handelsminuten 0,2 Prozent auf 7750 Punkte zu. In Tokio hatte der Nikkei fast 3 Prozent gewonnen. Händler spekulierten dort auf eine weitere Lockerung der Geldpolitik durch die Bank of Japan. Der S&P 500 hatte in New York auf dem höchsten Stand seit fünf Jahren geschlossen.
Die Europäische Zentralbank erwartet hohe Rückzahlungen für ihre beiden Langfristgeschäfte vor einem Jahr. Die Höhe der Sondertilgung gilt als Indiz für Entspannung. Von Banken in den Peripherieländern wird es allerdings nur wenig Geld geben.