Die EZB ist auf dem Irrweg
Die Europäische Zentralbank beruft sich auf Wissen, das sie nicht haben kann. Und sie fällt Entscheidungen, für die sie kein Mandat hat.
Die Europäische Zentralbank beruft sich auf Wissen, das sie nicht haben kann. Und sie fällt Entscheidungen, für die sie kein Mandat hat.
Stadtrundfahrten sind bei Touristen beliebt. Auch Frankfurt lässt sich im Doppeldeckerbus erkunden. Das macht Spaß. Klüger wird man nicht unbedingt.
Nachdem die EZB das Aus für den 500-Euro-Schein beschlossen hat, versucht der für Bargeld zuständige EZB-Direktor die Kritiker zu beruhigen. Was er sagt, ist redlich. Aber leider stieß er innerhalb der EZB bislang auf taube Ohren.
Ist die Abschaffung des 500-Euro-Scheins der Anfang vom Abschied des Bargelds? Die EZB winkt ab: Auch die Zentralbank wisse, dass Bargeld für viele Bürger „gedruckte Privatsphäre“ darstelle.
Die Europäische Zentralbank hat beschlossen, den 500-Euro-Schein abzuschaffen. Seine Ausgabe soll „gegen Ende 2018“ eingestellt werden.
Warum hieß der 500er in Spanien Bin Laden? Hat die EZB eigentlich längst mit der Abschaffung begonnen? Und wie groß müsste Dagobert Ducks Geldspeicher sein?
Mario Draghi gibt den Deutschen eine Mitschuld an den Nullzinsen. Besser wäre es, die EZB würde eine andere Frage stellen.
Der EZB-Chef hat in einer Rede den deutschen Leistungsbilanzüberschuss zu einer Ursache der niedrigen Zinsen erklärt. Deutsche Forscher widersprechen.
Am Frankfurter Aktienmarkt herrscht am Dienstag Verkaufsstimmung. Besonders kräftig geht es für die Commerzbank runter. Das hat mehrere Gründe.
Der Goldpreis erreicht sein höchstes Niveau seit Januar vergangenen Jahres – ebenso setzt sich die Hausse der Goldminenaktien weiter fort. Dafür gibt es mehrere Gründe.
Nicht weit entfernt von der Europäischen Zentralbank liegt die Pizzeria „Mille Lire“ im Frankfurter Ostend. Hier arbeiten die Pizzabäcker mit traditionellem Sauerteig. Der Lokaltermin.
Dürfen hierzulande noch Moscheen gebaut werden? Solche Fragen prägen das Bild vom AfD-Parteitag. Doch vor allem dreht sich das Programm um Wirtschaft. Und hier fehlt es nicht an Ideen.
Portugal kann weiter mit niedrigen Zinskosten planen. Anders als befürchtet behält die Ratingagentur DBRS ihre bisherige Einstufung über die Kreditwürdigkeit des von der Eurokrise geplagten Landes bei.
Angesichts der Dauerkritik am Zinstief gerade aus Deutschland hat Bundesbank-Präsident Jens Weidmann die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank verteidigt. Schon wieder.
Europas oberster Währungshüter muss viel Kritik für die Null-Zinspolitik der EZB einstecken - vor allem aus Deutschland. Jetzt geht Notenbankchef Draghi in einem Interview in die Offensive und richtet sich an die Anleger.
Großbritannien würde im Fall eines „Brexits“ alle Vorteile des EU-Binnenmarktes verlieren, erklärte der EZB-Chef. An Bundeskanzlerin Merkel richtete er eine Bitte.
Die EZB ist unabhängig, sagt die Kanzlerin auf dem Sparkassentag. Und erklärt, wie die Politik beitragen kann, der Notenbank ein Ende der Niedrigzinsen zu ermöglichen.
Es wird über eine weitere Form negativer Zinsen bei der japanischen Notenbank spekuliert: Eine Belohnung der Banken für die Kreditvergabe.
Die Kurse der Apple-Zulieferer fallen an Asiens Börsen. Der IWF macht sich wegen fauler Kredite Sorgen um China und die Deutsche Bank sieht das Ende der Prozess-Welle auf sich zukommen.
Abgeordnete von Union und SPD wollen mit dem obersten Euro-Währungshüter die Geldpolitik diskutieren. „Es kommt nicht infrage, der EZB in der Geldpolitik etwas vorzuschreiben“, sagt SPD-Fraktionsvize Axel Schäfer.
Wegen niedriger Zinsen und guter Stimmung unter den Verbrauchern nehmen Kreditfinanzierungen zu. Doch der Kreditabschluss über das Internet könnte einfacher sein.
Nach Ansicht von Experten soll sich der Aufschwung an den Aktienmärkten weiter fortsetzen - angetrieben von der lockeren Geldpolitik der EZB. Konjunktur und Unternehmensgewinne dürften eher positiv überraschen.
EZB-Präsident Draghi hat ich gegen Kritik aus Deutschland an seiner Geldpolitik verwahrt. Das Mandat der EZB gelte für den Euroraum und nicht nur für Deutschland. Ab Juni will die EZB auch Firmenanleihen kaufen.
Der Aktienkurs von Volkswagen haussiert seit Mittwoch. Das hat jetzt die Finanzaufsicht Bafin auf den Plan gerufen.
Ökonomen in vielen Ländern diskutieren gerade über „Helikoptergeld“. Vor allem in Japan gibt es Spekulationen über weitere Geldexperimente.
In einem Rundumschlag attackiert der Wirtschaftsminister die Stabilitätspolitik in Europa. Dabei verteidigt Gabriel die EZB gegen die Kritik des Finanzministers - und fordert ein Ende der Austerität.
Die Gedenkstätte für die Frankfurter Opfer des Nazi-Terrors wurde mit Schmierereien beschmutzt. Im Verdacht steht die rechtsextreme „Identitäre Bewegung“.
Von der EZB-Ratssitzung am Donnerstag erhoffen sich Analysten erste Details zu Käufen von Unternehmensanleihen. Dabei werden aber Verzerrungen befürchtet.
Die Stadt Frankfurt könnte mit ihrem Finanzplatz von einem Ausstieg Großbritanniens profitieren: „Viele Banken haben schon Pläne in der Schublade“, sagen Experten. Frankfurt hat aber starke Konkurrenz.
Die Sparzinsen sind negativ. Schuld daran ist der EZB-Präsident, heißt es. Stimmt das?
Die Ungleichgewichte im EZB-Target-System nehmen wieder erstaunlich stark zu – eine Folge der EZB-Geldflut. Ist das ein Grund zur Sorge?
Mit seiner Null-Zins-Politik macht Mario Draghi sich bei vielen unbeliebt. Die CSU schießt sich nun ein: Nachfolger des Italieners an der Spitze der Europäischen Zentralbank soll ein Deutscher werden.
Der Wirtschaftswissenschaftler Marcel Fratzscher verteidigt die ultra lockere Geldpolitik der EZB: Seine Kritiker wüssten keine Alternative. In diesem Gastbeitrag widersprechen sie: Es gebe gute andere Möglichkeiten.
Die Zinspolitik der EZB setzt vielen Banken zu. Deshalb überlegen nun immer mehr Institute, an Kontogebühren zu feilen. Damit ist nun die Postbank an der Reihe. Schon gibt es Forderungen der Politik, Sparer anderweitig zu entlasten.
Der Finanzminister will nicht der Buhmann für die schwache Weltkonjunktur sein. Deutschland tue genug. Und der Bundesbankpräsident warnt vor Risiken und Nebenwirkungen der ultra-expansiven Geldpolitik.
Jetzt beklagen Politiker vor allem aus der Union plötzlich die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank. Dabei fällt vieles auf sie selbst zurück.