Geschäftszahlen im Überfluss
Die Berichtssaison in Deutschland erreicht ihren Höhepunkt. Die am Donnerstag vorgelegten Zahlen sind allerdings insgesamt durchwachsen. Die Telekom etwa schneidert schwächer ab, die Solarwerte besser.
Die Berichtssaison in Deutschland erreicht ihren Höhepunkt. Die am Donnerstag vorgelegten Zahlen sind allerdings insgesamt durchwachsen. Die Telekom etwa schneidert schwächer ab, die Solarwerte besser.
Nach einer ganzen Reihe von Quartalsberichten wagen sich die Anleger am deutschen Aktienmarkt am Donnerstag zur Handelseröffnung aus der Deckung. „Die hereingekommenen Unternehmenszahlen lasen sich in der Mehrzahl eigentlich ganz gut“, fasst ein Händler zusammen. Der Dax steigt um 0,6 Prozent auf 6514 Punkte.
Marktteilnehmer sind unsicher angesichts der Lage in Griechenland und der ungewissen Zukunft spanischer Banken. Wie so häufig profitieren Bundesanleihen und nordeuropäische Staatspapiere.
Die Zweifel der Investoren an Griechenlands Sparwillen drücken die Rohstoffpreise. Die Saxobank sieht allerdings langfristig steigende Preise.
Der Iran wird vom Westen boykottiert. Die Chinesen nutzen die Chance, mehr Öl aus dem persischen Land zu beziehen. Und sie bekommen es zu besseren Konditionen.
Rohöl wird billiger: Der Preis für die Sorte Brent ist inzwischen auf ein 3-Monats-Tief gesunken. Die Vereinigten Staaten haben so große Ölvorräte wie seit 20 Jahren nicht mehr.
Die Beteiligungsgesellschaft Carlyle senkt den Ausgabepreis für ihre Aktien auf Druck großer Investoren. Es ist der bislang größte Börsengang an der Wall Street in diesem Jahr.
Die starke Unsicherheit nach den Wahlen in Griechenland und Frankreich setzt die Kurse am deutschen Aktienmarkt stark unter Druck. Der Dax fällt um 2,2 Prozent auf 6420 Punkte. Für den marktbreiten FAZ-Index geht es gleich stark auf 1417 Punkte abwärts.
Nach einer Verzögerung von fast anderthalb Stunden wurde der Handel an der Deutschen Börse am Dienstagvormittag aufgenommen. Zuvor hatten laut einer Mitteilung des Börsenbetreibers technische Probleme den Börsenstart verzögert, da nur für einzelne Kurse und Indizes Eröffnungskurse berechnet worden waren.
Die Deutsche Post und Gildemeister steigern den Gewinn deutlich, Hochtief dagegen schreibt weiter rote Zahlen. Cropenergies erhöht abermals die Dividende und America Moviles greift nach KPN.
Vor dem Arbeitsmarktbericht aus Amerika ist der Dax am Freitag mit einem Minus von 0,36 Prozent in den Handel gestartet. Die Anleger dürften vor dem Höhepunkt der Woche äußerst zurückhaltend agieren, hieß es am Markt.
Gestützt auf eine Erholung der Wall Street im späten Geschäft tendieren die deutschen Aktien am Mittwoch nach unklarem Start etwas fester. Der Dax liegt 0,4 Prozent im Plus bei 6468 Punkten. Der marktbreite FAZ-Index gewinnt 0,3 Prozent auf 1427 Zähler.
Teures Kerosin verdirbt der Lufthansa den Jahresstart, Infineon korrigiert seine Jahresprognose nach oben und hohe Energiekosten belasten Heidelberg Cement. Hannover Rück legt einen kräftigen Gewinnsprung hin und Beiersdorf profitiert von einer Sortimentsbereinigung. Metro macht Verlust, auch MAN verdient weniger und bei Fresenius treibt das Generika-Geschäft den Gewinn. Drägerwerk wächst dank Nachfrage aus Europa und Asien, Société Générale schlägt sich zu Jahresbeginn besser als erwartet, der Steueraufwand von SGL Carbon drückt den Gewinn und Pfeiffer Vacuum liegt im ersten Quartal über den Erwartungen.
Der Preis für Aktien des sozialen Netzwerks Facebook soll zum Börsenstart zwischen 28 und 35 Dollar liegen. Der Börsenwert von Facebook dürfte damit deutlich unter den zuvor geschätzten rund 100 Milliarden Dollar liegen. Der Industriegasekonzern Linde ist mit einem Gewinnzuwachs in das Jahr gestartet und Apple-Konkurrent Samsung stellt sein neues Smartphone-Topmodell Galaxy S3 vor. Auf volkswirtschaftlicher Ebene sollen Spaniens Banken nicht zur Auslagerung giftiger Papiere gezwungen werden. Die Tarifverhandlungen im deutschen Bankgewerbe haben unterdessen kein Ergebnis gebracht.
Fuchs Petrolub steigert seinen Gewinn im ersten Quartal, UBS verdient wegen eines Buchverlusts deutlich weniger als erwartet und Adidas hebt nach dem starken Jahresbeginn seine Prognose an. Das Ergebnis von Pfizer leidet unter Nachahmer-Präparaten, Volkswagen fährt seinen Konkurrenten in den Vereinigten Staaten davon und Motorola fällt bei Handys weiter zurück. Bolivien verstaatlicht einen spanischen Stromversorger und Imperial Tobacco steigert seinen Gewinn. Der amerikanische Einkaufsmanagerindex steigt im April überraschend, Chinas Industrie stabilisiert sich und die australische Notenbank senkt ihren Leitzins deutlich.
Die deutschen Aktienmärkte starten nach guten Vorgaben aus den Vereinigten Staaten und Asien am Mittwoch im Plus. Im Fokus stehen auch die amerikanischen Arbeitsmarktdaten am Nachmittag, die für frische Impulse sorgen könnten.
Die Deutsche Bank und andere Geldinistitute ersteigern Wertpapiere, die einst als toxisch galten. Jetzt machen sie damit Gewinn.
Treibstoff kostet zu viel. Darum raffiniert die Fluggesellschaft Delta ihr Kerosin künftig selbst. Die Anlage kostet so viel wie ein Flugzeug.
Die Inflation im Euroraum geht gerade zurück, da drohen schon neue Preissteigerungen. Der Grund erscheint erst mal obskur: Es sind Sojabohnen.
Adidas hebt nach einem starken Auftaktquartal die Prognose für 2012 an, Ungarn und Rumänien lasten weiter auf der Erste Group und Assicuriazoni Generali wächst im ersten Quartal. Nokia will den Luxushandy-Hersteller Vertu verkaufen, Siemens will an Osram zwischen 25 und 50 Prozent halten und die Postbank stellt ihre Vermögensberatung ein. Rheinmetall will seine Autosparte im Juni an die Börse bringen und Merck & Co behält den Patentschutz für wichtige Umsatzträger. Der deutsche Einzelhandel legt im März deutlich zu, die Niederlande einigen sich auf einen Sparkurs und Brüssel plant einen „Marshall-Plan“ zur Belebung der Wirtschaft.
Die deutschen Aktien sind mit festerer Tendenz in die verkürzte Woche gestartet. Gestützt wurde der Dax am Montagmorgen von deutlichen Kursgewinnen bei Adidas.
Der Nutella-Hersteller Ferrero muss im Streit um irreführende Werbung in den Vereinigten Staaten rund drei Millionen Dollar zahlen. Eine Mutter hatte wegen irreführender Werbung geklagt.
Die Trennung verlief schnell und schmutzig: Per Telefon setzte der Internetkonzern Yahoo seine Vorstandsvorsitzende Carol Bartz vor dir Tür. Die revanchierte sich mit derben Worten – und kann sich nun mit einer stattlichen Abfindung trösten.
Rohstoffhändler erwarten auf Dauer hohe Ölpreise. Die Preisschwankungen erschweren die Kalkulation für die Lieferungen.
Apple hat dank iPad und iPhone seinen Gewinn im zweiten Quartal nahezu verdoppelt. Der Nettogewinn kletterte auf 11,6 Milliarden Dollar. Weltweit wurden zwischen Januar und März 11,8 Millionen iPads und mehr als 35 Millionen iPhones verkauft.
Die Krisen in Europa, die Schwäche der europäischen Währungsunion: genug Gründe für einen steigenden Goldpreis. Doch der Wert einer Feinunze der sicheren Anlage sinkt.
Der Gewinn von Facebook ist im Vorfeld des Börsengangs aufgrund hoher Kosten deutlich gesunken. Auch wenn dem Unternehmen nichts geschenkt wird - die Aktie könnte ein Erfolg werden.
Rolleffekte verhindern, dass Anleger über Zertifikate an der Entwicklung des Ölpreises in vollem Umfang teilhaben können. Trotz zahlreicher Ansätze ist noch keinem Anbieter das Gegenteil geglückt.
Anleger fürchten, dass der Sparwille in Europa nach dem Rücktritt der niederländischen Regierung und dem wahrscheinlichen Wahlsiegs Hollandes wieder erlahmt. Die Aktienkurse geben nach, Bundesanleihen haussieren.
Überraschend starke Apple -Zahlen sorgen am deutschen Aktienmarkt für gute Stimmung. Experten waren aber, dass Apple nicht repräsentativ für die amerikanische Berichtssaison sei.
Sorgen um die Konjunktur der Eurozone haben den deutschen Aktienmarkt am Montag deutlich ins Minus gedrückt. Der Dax rutschte nach der ersten Stunde um 2,2 Prozent auf 6604 Punkte ab.
Die Herunterstufung Spaniens hat die Anleger am Freitag vom deutschen Aktienmarkt ferngehalten. Der Dax verlor in den ersten Minuten trotz guter Vorgaben aus Amerika 1,2 Prozent auf 6661 Zähler.
Die deutschen Aktien notieren nach anfänglich leichten Kursverlusten am Donnerstag etwas fester. Zu den größten Gewinnern zählen Bayer, Deutsche Bank notieren schwächer.
Nach den Kursverlusten vom Vortag machen die deutschen Aktien im Anfangsgeschäft am Dienstag wieder etwas Boden gut.
Angesichts der schlechten Haushaltslage hat S&P die Kreditwürdigkeit Spaniens weiter gesenkt. Bundeskanzlerin Merkel hat den Fiskalpakt als nicht verhandelbar bezeichnet. Auf Unternehmensebene hat BASF zwar einen Gewinnrückgang verbucht, aber ebenso wie Daimler die Prognosen übertroffen. Die Deutsche Lufthansa soll einem Bericht zufolge eine Billig-Fluglinie planen. Die Deutsche Börse konnte trotz geringerer Handelsaktivitäten die Einnahmen nahezu stabil halten. Der weltgrößte Onlinehändler Amazon hat die Erwartungen übertroffen. Und Samsung Electronics hat einen neuen Rekordgewinn bekannt gegeben.
Siemens senkt die Gewinnprognose, der Gewinn von SAP bleibt unter den Erwartungen, Kontron verdient deutlich weniger. LG Electronics macht wieder Gewinn, auch die Credit Suisse erwirtschaftet einen kleinen Überschuss. ABB steigert den Gewinn Amgen denselben stärker als erwartet, ebenso die Comdirect. Air Liquide startet mit einem Umsatzplus ins Jahr 2012, Peugeots Umsatz sinkt und der Facebook-Börsengang könnte sich etwas verzögern.