Es riecht nach Öl
Seit Wochen wird in Südhessen wieder nach Erdöl wie auch nach Erdgas gesucht. Im Auftrag eines Heidelberger Unternehmens sind Spezialfahrzeuge für seismische Messungen unterwegs.
Seit Wochen wird in Südhessen wieder nach Erdöl wie auch nach Erdgas gesucht. Im Auftrag eines Heidelberger Unternehmens sind Spezialfahrzeuge für seismische Messungen unterwegs.
Deutschland erwägt gemeinsame Anleihen mit anderen Triple-A-Staaten, Belgiens Parteien einigen sich auf ein Sparpaket, der ESFS wird Anleihen bis 30 Prozent absichern, aber Moody’s sieht dennoch die Kreditwürdigkeit aller europäischen Staaten gefährdet. Der amerikanische Einzelhandel startet mit einem Rekord ins Weihnachtsgeschäft, der deutsche meldet einen guten Start. Die Commerzbank will eigene Anleihen mit Aktien tilgen, MAN und IPIC einigen sich über Ferrostaal, Thomas Cook stopft seine Finanzierungslücke.
Fitch bestätigt Frankreichs Spitzenote, Moody’s die der Vereinigten Staaten, dagegen wachsen beim IWF und S&P die Sorgen um Japans Schulden. Die Raiffeisen Bank International senkt ihre Prognosen und HTC begibt eine Umsatzwarnung. Suzuki ruft im Streit mit VW den Schiedsgerichtshof an, Microsoft blickt in Yahoos Bücher. Die Talsohle ist für Griechenland noch nicht erreicht und Experten bezweifeln den Erhalt des Euroraums in seiner heutigen Form.
Die Börsennachrichten der ARD sind voller versteckter Botschaften. Im Grunde ist es eine Liturgie, eine Andacht, eine Bußübung. Das zeigt eine Woche mit dem Moderator Klaus-Rainer Jackisch.
Die Kursausschläge der vergangenen Tage erschweren es Charttechnikern, einen echten Trend auszumachen. Viele Prognosen fallen aber alles andere als gut aus.
Der erste börsennotierte Indexfonds (ETF) auf den 50 Jahre alten Aktienindex der F.A.Z. kommt an den Markt.
An den Börsen legen die Kurse den zweiten Tag in Folge zu. Hoffnungen auf Fortschritte in der Euro-Krise, einige Konjunkturdaten und die Notenbanken sorgen für Kauflaune.
Nach einer Bombendrohung ist ein kleinerer Handelsteil der Frankfurter Börse am Mittwochnachmittag für etwa eine Stunde lahmgelegt worden. Das Gebäude in der Frankfurter Innenstadt wurde gegen 16.45 Uhr geräumt. Inzwischen wurde Entwarnung gegeben.
Der Handel an der Frankfurter Börse verlief am Mittwoch kürzer üblich. Der Grund: Eine Bombendrohung war eingegangen.
tim./maf. FRANKFURT, 30. September. Die Aussicht auf eine schwächere Wirtschaftsleistung in China sowie die Sorge über die anziehende Inflation in Europa hat am Freitag die Aktienkurse belastet. Zudem gab es Gewinnmitnahmen, da vor ...
Nach der Zustimmung des Bundestages zu einer Erweiterung des Euro-Rettungsschirms EFSF und der Veröffentlichung positiver Konjunkturdaten aus den Vereinigten Staaten haben die Börsen am Donnerstag zugelegt.
Europas Börsen haben am Dienstag den dritten Tag in Folge zugelegt und die Kursgewinne bis zum Handelsschluss immer mehr ausgebaut. Dahinter standen Hoffnungen, dass es den Regierungen in Europa gelingen wird, die Schuldenkrise einzudämmen.
Wenn die Angst dominiert, fallen die Kurse: Nach einer einwöchigen Kurserholung haben die wichtigsten Aktienindizes wieder nachgegeben. Wachstumssorgen und Griechenlands Finanzen belasten Aktien und Euro.
Mit sinkenden Kursen erhöhen sich die Dividendenrenditen. Als Kennziffer für die Aktienauswahl ist sie jedoch ungeeignet. Ein scharfer Kursrückgang kann selbst eine hohe Dividende mickrig aussehen lassen.
kann. Frankfurt. Die Frankfurter FDP warnt davor, dass die geplante Fusion von Deutscher Börse und New York Stock Exchange Euronext (Nyse) zu erheblichen Nachteilen für den Finanzplatz Rhein-Main führen könnte.
Die Finanzmärkte sind nicht mehr das, was sie einmal waren. Anleger orientieren sich deswegen stärker als zuvor an technischen statt an fundamentalen Faktoren.
Der Börsenrechtler Burgard hat eine Streitschrift gegen die Fusion von Deutscher Börse und New Yorker Börse aufgelegt und mit Betriebsräten vorgestellt. Zeit für eine Bestandsaufnahme.
Nach außen sieht es so aus, als brauchte die neue Megabörse mit Hauptsitzen in New York und Frankfurt nur noch einen neuen Namen. 4000 Vorschläge sind bei der damit beauftragten Agentur Interbrand eingegangen.
100 Tage nach der Umstellung des Frankfurter Parketthandels fällt die Bilanz gemischt aus. Unter Wertpapier-Händlern ist eine zunehmende Nervosität ob der weiter sinkenden Umsätze zu spüren.
Frankfurt. 100 Tage nach der Umstellung des Parketthandels an der Frankfurter Börse fällt die Bilanz gemischt aus. Zwar sind die Umsätze im August stark gestiegen, was jedoch auf die Turbulenzen an den weltweiten Finanzmärkten zurückzuführen ist.
Amerikas Regierung blockiert den Verkauf von T-Mobile an AT&T. Der Telefonanbieter will die amerikanische Tochter der Telekom für 39 Milliarden Dollar übernehmen. Der Telekom-Aktienkurs sinkt.
lid. NEW YORK, 31. August. Die Deutsche Telekom muss um den von ihr angestrebten Verkauf ihrer amerikanischen Tochtergesellschaft T-Mobile USA an den Wettbewerber AT&T bangen: Das mit der kartellrechtlichen Prüfung beauftragte ...
Links sind höchstens noch die Erinnerungen: Als die Finanzmärkte entfesselt wurden, entschied sich die rot-grüne Regierung, das Großkapital zu fördern. Wir brauchen bürgerliche Kontrollen, die der Fuck-you-Politik der Finanzwelt etwas entgegensetzen.
Es geschah Ende 1999 während einer vorweihnachtlichen Sitzung des rot-grünen Bundeskabinetts im alten Staatsratsgebäude der ehemaligen DDR. (Der kleine Staat war unter anderem aufgrund seines chronischen Kapitalmangels in der Geschichte ...
Kassel. Zum neunten Internationalen Glockenspielfestival in Kassel haben sich Akteure aus Belgien, Frankreich und Deutschland angemeldet. Mit dabei sind außer dem Kasseler Wilhelm Ritter auch Charles Dairay (Frankreich), Jean-Pierre ...
Die Korken knallen, als am Freitagmittag vor der Frankfurter Börse Finanzwirtschaft auf Realwirtschaft trifft. Im Handelssaal hinter den dicken Mauern fallen die Kurse rasant, das Geschäft von Brigitte Weyerhäuser berührt das trotzdem nicht.
Zertifikatekäufer können sich gegen den Zahlungsausfall des Emittenten absichern: Bei pfandbesicherten Zertifikaten werden für den Fall einer Isolvenz Wertpapiere hinterlegt. Bislang ist die Nachfrage in Deutschland gering.
Aus der Bankenkrise ist eine Staatenkrise geworden. Gegen die Krise hilft aber nicht, die Spekulanten zu bekämpfen. Spekulanten sind weder böse noch gut.
Kaum hat die Bundesregierung mit ihrer "Energiewende" begonnen, da fallen die ersten Früchte ihres Eifers wie unreife Äpfel nach einem Sommergewitter vom Baum. Einst starke Konzerne wie Eon und RWE gehen in die Knie, die Staatskonzerne ...
Die Regierung musste nicht lange warten, bis sie die sauren Früchte ihrer überfallartigen Energiewende erntet: Die Konzerne schwächeln, die Preise steigen und der Einfluss Russlands erhöht sich.
Zahlen über wirtschaftliche Wertverluste an der Börse und die Strahlenbelastung Fukushimas wurden jüngst höchst unterschiedlich aufgenommen. Welche Ausdrucksfähigkeit haben nackte Zahlen?
Die Börsenturbulenzen bescheren den regionalen Banken zusätzliche Arbeit. Besonders die Nachfrage nach Immobilien ist gestiegen.
Tirana, 7. August. Mit 100 trächtigen Kühen fing es an. Die bedauernswerten Viecher wurden 1988 aus Bayern nach Albanien verschifft, dem damals ärmsten und verrücktesten Land Europas. Fünfzig Jahre lang hat hier ein Diktator regiert, ...
In aller Welt stürzen die Aktienkurse. Allein der Dax verliert 1000 Punkte. Und alle zittern vor dem Montag, wenn die Börsen wieder öffnen. Dann müssen die Börsen auf die Ratingherabstufung der Vereinigten Staaten reagieren.
Von Selbstmorden auf dem Börsenparkett ist nichts bekannt. Aber sie mussten befürchtet werden: "Woche des Grauens" sagten die einen, "das Tor zur Hölle ist auf", sagten andere. Die Wortwahl von Analysten und Aktienhändlern war dramatisch.
Zur weltumspannenden Eintrübung passt eigentlich nicht, dass Deutschlands Wirtschaft scheinbar unverdrossen voranschreitet. Aus gegenwärtiger Sicht spricht wenig dafür, dass Deutschland auf Dauer die Insel der Seligen bleibt.