Die Elefanten sind in der Warteposition
Das Auftaktpodium der Münchner Medientage zeigt, dass sich die Medienmanager des Wandels in ihrer Branche bewusst sind. Die Konsequenzen daraus sind noch offen.
Das Auftaktpodium der Münchner Medientage zeigt, dass sich die Medienmanager des Wandels in ihrer Branche bewusst sind. Die Konsequenzen daraus sind noch offen.
Das Bundesverfassungsgericht verhandelt im November über den ZDF-Staatsvertrag. In dem verwickelten Verfahren geht es letztlich um die Frage, welchen Einfluss die Politik auf den öffentlich-rechtlichen Rundfunk haben darf.
Vor 25 Jahren gab es im ZDF eine Quiz-Show, in der Prominente gegen Klassenkameraden von einst antraten. Jetzt will RTL das Konzept wiederbeleben - mit Thomas Gottschalk als Moderator.
Damit die Quoten nicht weiter sinken, will das ZDF wieder ein „Wetten dass..?“ fast wie früher. Dafür saßen jede Menge Hollywood-Größen auf der Couch. Nur der Moderator heißt immer noch Markus Lanz und sieht vor Selbstbegeisterung nicht, wie sehr der Show an den entscheidenden Stellen Tempo und Ideen fehlen.
ARD und ZDF werden dank der Gebührenreform etwas mehr Geld zur Verfügung haben. Eine erste Schätzung haben die Sender nun vorgelegt.
Beim Deutschen Fernsehpreis war die Stimmung auf dem Gefrierpunkt. Das lag nicht nur an der Moderation von Cindy aus Marzahn und Oliver Pocher. Zwar gab es Grund zu feiern, aber alles wirkte wenig souverän und deshalb lau.
Dass die Amerikaner großes Serienfernsehen können, wissen wir. Wie sieht es mit den Europäern aus? Das wollen wir vom Doyen der hiesigen Szene und Produzenten von „Borgia“, Jan Mojto, wissen.
Die Geschichte des berüchtigtsten aller päpstlichen Familienclans geht weiter. Leider sieht „Borgia“ oft so aus, als sollte die Serie eine Weihrauch-Variante der „Tudors“ sein.
Volksmusiker sind im Musikgeschäft keine Randgruppe. Sie stemmen sich gegen den Abwärtstrend – wie 30 Jahre Erfolg der Kastelruther Spatzen zeigen.
Das ZDF warf sein Programm durcheinander, um mit Hinterbänklern über die Möglichkeit einer schwarz-grünen Koalition zu sprechen. Das liegt zwar nahe, ist allerdings überstürzt. Die Parteien müssen sich erst einmal selbst finden.
Mit diesem Ergebnis hatte niemand gerechnet: ARD, ZDF, RTL, n-tv, N24 und Phoenix berichten über eine denkwürdige Bundestagswahl. Das vorläufige Fazit: Verwirrung.
Matthias Brandt ist in der Rolle des Stalkers in „Eine verhängnisvolle Nacht“ nicht zu beneiden. Er muss nicht nur gegen den Täterstempel, sondern auch gegen Robert DeNiro anspielen.
Noch mehr Kochshows? Das ZDF meint ja und verpflichtet Christian Rach. Der knüpft beim Mainzer Sender an das an, was er für RTL seit Jahren leistet. Da wird weniger gekocht denn getestet.
Die ARD bringt ihre letzte Erhebung zur Bundestagswahl zehn Tage vor dem Stichtag. Das ZDF fragt noch drei Tage vor der Stimmabgabe. Für taktische Wähler macht das die Sache spannender.
Die Kanzlerin weilte beim G-20-Gipfel in Sankt Petersburg. Von Mainz aus interviewte sie der ZDF-Moderator Christian Sievers für das „heute journal“. Dabei wurden seine Fragen zunehmend absurd.
Das TV-Duell war der Höhepunkt des politischen Fernsehens. Aufschlussreicher sind aber andere Formate wie der zweiteilige Reportagen-Polittalk „Wie geht`s, Deutschland?“ Das ZDF hat Mut bewiesen, nun sollten Politiker das Angebot ebenso mutig nutzen.
Nach dem Duell ist vor der Wahl: Was haben ARD, Pro Sieben, RTL und ZDF aus dem Aufeinandertreffen von Angela Merkel und Peer Steinbrück gemacht? Die Sender sehen sich selbst als Sieger, soviel ist schon mal klar.
Vom „TV-Duell“ hängt angeblich der Ausgang der Bundestagswahl ab. Folgt man der Forschungsgruppe Wahlen, haben sich an die 75 Prozent der Bürger noch nicht entschieden, wie sie am 22. September abstimmen.
Neu ist das nicht, eher ein Trend von vor zehn Jahren: eine Talkshow am Nachmittag. Doch beim ZDF soll Inka Bause für etwas Besonderes sorgen. Wir wollen wissen, wofür genau.
Brauchen ARD und ZDF, um junge Zuseher zu erreichen, einen Jugendkanal? Nicht unbedingt, es könnte auch anders gehen. Mit mehr Einsatz im Internet vor allem.
Der Science-Fiction-Thriller „Transfer“ ein tief wirkender Beitrag zum Nachdenken über die Unmenschlichkeit des medizinisch Möglichen, sensibel erzählt und ebenso kalt wie klar fotografiert.
Der Autovermieter soll 718.000 Euro an Rundfunkbeitrag für ein Quartal zahlen und rechnet mit Abgaben von drei Millionen pro Jahr. Das will das Unternehmen nicht hinnehmen.
ZDF-Moderator Theo Koll versucht ein neues Talk-Format. Es geht nur um die Sache. Dieser lobenswerte Ansatz stößt aber durchaus an seine Grenzen.
Die deutsche Nationalelf blamiert sich gegen Paraguay. Und auch der ZDF-Experte Oliver Kahn zeigt sich wenig abwehrbereit. Kaum kommt der Bundestrainer, gibt er mit Kritik klein bei und fragt sich, ob er Ronaldos Frisur braucht.
In dem Film „Macht Mensch Merkel“, der heute Abend im ZDF zu sehen ist, kommen zahlreiche Kritiker zu Wort. Je mehr sie hadern, desto besser dürfte sich die Bundeskanzlerin fühlen.
Die ARD macht nach siebenundzwanzig Jahren weiter, wo das ZDF 1986 aufhörte. Mit der Show „Dalli Dalli“ des verstorbenen Hans Rosenthal. Dessen Sohn Gert erklärt im F.A.Z.-Gespräch, was das bedeutet.
Trotz einiger Peinlichkeiten hat sich die Jubiläumsausgabe des „Aktuellen Sportstudios“ recht wacker geschlagen. Dass sich die Internet-Gemeinde vor allem über Beckenbauers Strümpfe echauffierte, spricht für sich - und gegen sie.
Claus Richter und Thomas Fuhrmann schauen sich fürs ZDF den Wahlkampf des SPD-Kandidaten an, die Wertung überlassen sie am Ende aber dem Zuschauer. Gut so.
So nah ist bisher niemand an die Haie der Tiefsee herangekommen. Sogar ein Riesenmaulhai zeigte zwei japanischen Meeresbiologen die Zähne. Das ZDF blickt den Tieren in den Rachen.
Noch im Herbst soll der Moderator zwei Ausgaben einer neuen Zeitreise-Show präsentieren. Kerner wieder als Sport-Moderator einzusetzen, ist aber offenbar nicht geplant.
Dem Kölner Sender ist mit dem Kauf der Rechte für die Quali-Spiele der Nationalmannschaft ein echter Coup gelungen. Bei der Konkurrenz herrscht ungläubiges Staunen. Ein Ende des Fußball-Hypes ist jedenfalls nicht in Sicht.
RTL hat den Zuschlag erhalten: Die Qualifikationsspiele der deutschen Fußball-Nationalmannschaft für die EM 2016 und die WM 2018 werden erstmals nicht von ARD oder ZDF übertragen.
Der Programmchef des ZDF, Norbert Himmler, kündigt im Gespräch mit der F.A.Z. Neuerungen an, eine Krimiserie mit Anna Loos und neue Sitcoms zum Beispiel. Und er verrät, wie er zu Markus Lanz steht.
Sonntag abend haben ARD und ZDF ernst gemacht. Der "Tatort“ war eine Wiederholung. Zwei Monate soll es so weitergehen. Die GEZ-Gebühr wird trotzdem weiter abgebucht. Was sich keine Zeitung leisten könnte, passiert im Fernsehen Jahr für Jahr.
In Polen erreicht die Kriegstrilogie „Unsere Mütter, unsere Väter“ sensationelle Quoten und spaltet die Kritik: Wut über Geschichtsfälschung im nationalen Lager, Lob für Selbstkritik bei den Linksliberalen.
Markus Lanz hat jetzt 500 Ausgaben seiner Talkshow im ZDF absolviert. Gern würde er fünfhundert weitere machen. Doch davor kann man nur warnen.