Wer übernimmt den Job?
Das notorische Gejammer über unsere schlechten TV-Serien ist eine Qual. Die Polit-Serie aus Deutschland, die „House of Cards“ alt wirken lässt: So könnte sie aussehen.
Das notorische Gejammer über unsere schlechten TV-Serien ist eine Qual. Die Polit-Serie aus Deutschland, die „House of Cards“ alt wirken lässt: So könnte sie aussehen.
Die Artisten unter der Zirkuskuppel, ratlos: Im „Tatort. Zirkuskind“ wirkt Kommissarin Lena Odenthal so unterfordert wie noch nie. Tödlich ist hier vor allem die Langeweile.
Seit dreißig Jahren ist Curtis Mozie mit der Kamera in Washingtons Getto unterwegs. Eine Reportage begleitet ihn und zeigt eine amerikanische Realität: das Sterben der schwarzen Jugend in den Städten.
Das gute alte ZDF-Kulturformat „aspekte“ wurde radikal renoviert: Die erste, zu hektische Ausgabe der neuen Live-Sendung aber zeigte, dass mit dem alten Kulturbegriff leider auch alles Analytische über Bord geworfen wurde.
Der Passauer Jurist Ermano Geuer klagt vor dem Bayerischen Verfassungsgericht gegen den Rundfunkbeitrag. Am 25. März wird verhandelt. Glaubt er wirklich, dass ARD und ZDF Probleme kriegen? Ein Gespräch.
Generation Satire: Max Uthoff und Claus von Wagner sind die Neuen in der selbstbezüglichen ZDF-Reihe „Anstalt“. Den möglichen Erfolg des Formats beurteilen sie nüchtern, Pointen aus der Wundertüte schließt das nicht aus.
Die Schauspielerin Veronica Ferres verrät, warum sie soviel spielen muss, wie sie mit Verrissen umgeht und was sie mit Gerard Depardieu und John Malkovich verbindet. Heute Abend ist sie im ZDF zu sehen.
Maren Müller hat die Petition gegen Markus Lanz angezettelt und nun die Zeichnungsfrist vorzeitig beendet. Der Zulauf ist riesig, die Kritik auch. Was folgt nun? Was hält man beim MDR, für den sie gerade arbeitet, davon? Das verrät Maren Müller auf FAZ.NET.
Um sportliche Großereignisse ausstrahlen zu dürfen, zahlen ARD und ZDF viel Geld. Vor allem für die Fußball-Weltmeisterschaft greifen sie tief in die Tasche. Die Olympischen Spiele sind im Vergleich dazu geradezu günstig.
Vorstoß in Grauzonen: Das ZDF zeigt mit dem Zweiteiler „Nicht alles war schlecht“, dass man die Geschichte der DDR mit ironischer Grundierung wunderbar erzählen kann.
Das Online-Portal OpenPetition hat seine Nutzungsbedingungen geändert und lässt künftig keine Petitionen gegen Personen mehr zu. Der Aufruf, die Talkshow von Markus Lanz abzusetzen, bleibt dennoch online.
Krimi, Rührstück und überhaupt eine irre Mischung mit einer tollen Hauptrolle: „Inspektor Jury“ ermittelt fürs ZDF an der englischen Südküste.
Das soll der Moderator sein, den das ZDF wegen zu harten Rannehmens von Studiogästen schassen soll, wie eine Online-Petition fordert? Markus Lanz erweist sich bei „Wetten, dass...?“ als dermaßen streichelzoozahm, dass es schwer fällt, wachzubleiben.
Das Interview mit Sahra Wagenknecht war ein Chaos. Auch deshalb soll Markus Lanz aus dem ZDF verbannt werden - mittels einer Online-Petition. Sie hat inzwischen mehr als 170.000 Unterstützer. Was passiert hier?
Jörg Pilawa wechselt vom ZDF zur ARD. Dort wird er weniger Shows präsentieren, aber ganz besondere, wie er findet. Dass er beim Zweiten nicht „Wetten dass ..?“ übernahm, hat auch einen Grund.
Nach zwanzig Jahren und fünfzig Folgen verabschiedet sich Wolfgang Stumph von seiner Rolle des Kommissars Stubbe im ZDF. Aber den Hauptdarsteller erwartet schon ein neues Projekt.
Amerikanische Kinos zeigen den Dreiteiler des ZDF zum Zweiten Weltkrieg. Die Kritiker sind gespalten, es gibt Lob und scharfe Ablehnung. Die „New York Times“ hält den Film für Propaganda.
Erst war sie dafür, jetzt ist sie dagegen: Warum sich die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer neuerdings gegen eine Senkung des Rundfunkbeitrags ausspricht.
Exzellenzfernsehen vom Feinsten: In „Zauberberg“ geht der von Heino Ferch gespielte Wiener Kriminalpsychologe Richard Brock am Semmering den „Spuren des Bösen“ nach: Die kleine Aline Staller ist entführt worden.
Das renommierte, aber etwas ins Abseits geratene Grimme-Institut bekommt eine neue Chefin. Die muss gleich zu Beginn ihrer Amtszeit eine einschneidende Entscheidung fällen.
Heino Ferch spielt fürs ZDF den Psychologen Richard Brock. Der hat es mit den übelsten Fällen zu tun. Da ist eine zurückhaltende Spielkunst gefragt. Genau darauf versteht er sich.
Wo kann man sehen, wie eine gute Nachrichtensendung gemacht wird? Im Kinderkanal Kika. „logo!“ macht Abstraktes verständlich und wird auch von Erwachsenen gern gesehen. Seit fünfundzwanzig Jahren.
Was Sat.1 mit der „Wanderhure“ recht ist, ist dem ZDF nur billig: „Die Pilgerin“ zeigt eine junge Frau in Hosenrolle auf mittelalterlicher Sinnsuche. Sinnfrei.
Rund achtzehn Jahre berichtete er für das ZDF aus der russischen Hauptstadt. Nun ist der Journalist Dirk Sager im Alter von 73 Jahren gestorben.
Vor dreißig Jahren startete das Privatfernsehen in Deutschland. Wo steht es heute? Die Bilanz zeigt wenig Licht und viel Schatten.
Vom Steward zum „Traumschiff“-Kapitän: Sascha Hehn beerbt Siegfried Rauch am Steuer des einstigen ZDF-Quotengaranten. Aber von voller Fahrt voraus kann jetzt nicht mehr die Rede sein.
Auch 2013 haben uns Fernsehen und Radio einiges geboten. Wir küren ein paar beste Stücke des Jahres. Und den größten Flop.
Früher lief an Weihnachten das „ARD-Wunschkonzert“. Die Öffentlich-Rechtlichen sollten sich diese Zeiten in Erinnerung rufen - und wieder ein Programm nah an den Gebührenzahlern machen.
Promi-Big Brother ohne Skandal: Ein britischer Dokumentarfilmer begleitet Queen Elisabeth II. ein Jahr lang. Und was kommt dabei heraus? Nichts. Es sei denn: die Sache mit der Holzkiste.
Die Gebührenkommission Kef empfiehlt, die Abgabe für ARD, ZDF und das Deutschlandradio auf 17,25 Euro im Monat zu senken. Und jetzt wissen wir auch, wie viele Milliarden die Sender mehr einnehmen. In ersten Stellungnahmen begrüßen zwei Ministerpräsidenten den Vorschlag.
Dieser Familie ist nichts heilig: Mit „Beste Bescherung“ zeigt das ZDF einen besinnlich-witzigen Weihnachtsfilm, der durch eine Schwarzgeldjagd auf Trab gehalten wird.
In Augsburg beschließt „Wetten dass..?“ das Jahr mit einer Show, die ganz darauf ausgelegt war, ihr Publikum nicht durch unnötige Überraschungen zu stören. Nur ein Ex-Abba-Mitglied ragte aus der Unterhaltungsroutine hervor.
Bezogen auf vier Jahre, nehmen die Öffentlich-Rechtlichen durch die neue Rundfunkgebühr 1,15 Milliarden Euro mehr ein. Bekommen wir Geld zurück oder steht das System in Frage?
Das ZDF zeigte auf seiner Facebook-Seite ein Brustimplantat - zu viel nackte Haut für den puritanischen Sittenkodex des Netzwerks, das das Bild von der Seite löschte. In anderen Fällen ist man weniger zimperlich.
ARD und ZDF haben sich darauf geeinigt, wer welche Spiele bei der Fußball-WM zeigen darf. Die Rechte an allen Spielen haben sie schon vor 6 Jahren gekauft, für eine nicht unerhebliche Summe.
Eine Beitragssenkung reicht nicht: Die sächsische FDP fordert angesichts einer Milliarde Euro Mehreinnahmen der öffentlichen Sender eine grundlegende Reform.