Die Mission Impossible ist gescheitert
Markus Lanz mag nicht mehr. Das will die „Bunte“ herausgefunden haben. Auch das ZDF denkt ans Scheiden. Wie lange heißt es nach einer Erfolgsstrecke von 33 Jahren noch „Wetten, dass ..?“
Markus Lanz mag nicht mehr. Das will die „Bunte“ herausgefunden haben. Auch das ZDF denkt ans Scheiden. Wie lange heißt es nach einer Erfolgsstrecke von 33 Jahren noch „Wetten, dass ..?“
Am Samstag hat die neue Krimireihe im ZDF alles andere in den Schatten gestellt. Wenn man sich ansieht, welche Shows da sonst noch laufen, weiß man auch warum.
Das Bundesverfassungsgericht will den Einfluss der Politik auf das ZDF begrenzen. Aber wer Staatsfunk bestellt, muss Staatskontrolle akzeptieren. Alles andere ist Mogelei.
Die Frisur sitzt, die Sonnenbrille passt: Stimmig und mit leichter Hand erzählt das ZDF die Geschichte der Flugpionierin Elly Beinhorn. In der Luxemburgerin Vicky Krieps ist eine fulminante Hauptdarstellerin zu bestaunen.
Witzige Dialoge, schräge Charaktere und eine spannende Handlung: Die neue ZDF-Krimireihe „München Mord“ hat Qualitäten, die wir im öffentlich-rechtlichen Fernsehen lange vermisst haben.
Keine Ratten, keine Flöhe, keine Verwesung, kein Dreck - der Tod im Plüschfeld: Das ZDF erzählt in „Mit Jubel in die Hölle“ zu harmlos von Soldatenschicksalen aus dem Ersten Weltkrieg.
Das Bundesverfassungsgericht hat den Einfluss von Staat und Parteien auf das ZDF erheblich gestutzt. Im Verwaltungs- und Fernsehrat des Senders muss der Anteil von Politikern und „staatsnahen Personen“ von derzeit 44 Prozent auf ein Drittel reduziert werden.
Gleich zwei Verfassungsgerichte prüfen an diesem Dienstag, auf welcher Grundlage die öffentlich-rechtlichen Sender stehen. In einem der beiden Verfahren geht es wirklich um die Wurst. Ein Kommentar.
Es ist eine Tat wie aus einem Albtraum und doch wie aus der Wirklichkeit: Das Psychodrama „Kein Entkommen“ im ZDF erzählt von einer Frau, die von Jugendlichen fast totgeprügelt wird und danach keinen Halt mehr findet.
Der Abosender Sky zeigt eine uralte Serie aus Amerika. Die aber ist viel moderner als vieles, was bei uns heute produziert wird: was das deutsche Fernsehen von „Oz - Hölle hinter Gittern“ lernen kann.
Das ZDF will Serien machen, wie sie die Welt noch nicht gesehen hat. Sie spielen in Bayern oder Hessen. Eine soll das deutsche „Breaking Bad“ werden. Doch was hat Bastian Pastewka damit zu tun?
Das ZDF produziert neue Serien. Eine soll nach dem Vorbild von „Breaking Bad“ mit allen bisherigen Vorstellungen brechen. Das scheint in jeder Hinsicht gewagt. Vor allem, was die Hauptrolle angeht.
Vor der 50. Verleihung verpasst der Grimme-Preis die historische Chance, sich vom Deutschen Fernsehpreis abzusetzen. Ausgezeichnet wurde abermals nur öffentlich-rechtliche Durchschnittskost.
Gleich acht von zwölf Auszeichnungen erhielt die ARD mit den Dritten Programmen und Arte bei den Grimme-Preisen 2014. Der Favorit „Unsere Mütter, unsere Väter“ ging leer aus. Besondere Ehrung wurde dem „Tatort“ zuteil.
Das ZDF setzt das Moderationsduo Katrin Müller-Hohenstein und Oliver Kahn bei der Fußball-WM in Brasilien ab. Kahn darf bleiben, neben ihm soll sein Vornamensvetter Welke auflaufen. Das könnte witzig werden.
Die Dänen und die Schweden rücken an. Und sie haben die Pest an Bord: Im ZDF setzt die zweite Staffel der Serie „Die Brücke“ ein. Ist sie so gut wie die erste?
Die Ministerpräsidenten senken den Rundfunkbeitrag um 48 Cent - nicht um 73. Ein salomonisches Urteil, findet der ARD-Sprecher Lutz Marmor. Doch da liegt er falsch.
Wie hoch die Mehreinnahmen sind, die der neue Rundfunkbeitrag den Öffentlich-Rechtlichen beschert, ist noch nicht klar. Entschieden aber ist: Der Beitrag wird sinken.
Sind die Öffentlich-Rechtlichen reicher, als wir denken? Ein Gutachten kommt zu dem Schluss: Der neue Rundfunkbeitrag spült den Sendern viel mehr Geld in die Kassen, als die Gebührenkommission sagt.
Der neue Rundfunkbeitrag bringt ARD und ZDF Mehreinnahmen von 1,15 Milliarden Euro - Geld, das den Anstalten nicht zusteht, wie der Kef-Vorsitzende Heinz Fischer-Heidlberger erklärt. Was passiert damit? Und mit den Gebühren? Ein Gespräch.
Am Montag beginnt der Prozess gegen Uli Hoeneß. Ein Urteil ist schon jetzt gefällt: Der Präsident des FC Bayern hat als Vorbild ausgedient.
Satte 450 Mitarbeiter von ARD und ZDF reisten zu den Olympischen Spielen nach Sotschi. Bis zu zwanzig Redakteure sind für den gemeinsamen Jugendkanal geplant. Für Beitragsenkungs-Pläne bleibt da natürlich kein Spielraum.
Das ZDF schickt eine neue Kommissarin an den Start. Anna Loos spielt „Helen Dorn“. Die macht nicht viele Worte. Und hat einen erstaunlichen Partner.
Ob der Rundfunkbeitrag jemals sinkt? Jetzt hat sich ein weiterer Ministerpräsident in die Beitrags-Diskussion eingemischt. Dabei gibt es längst einen Vorschlag, mit dem alle zufrieden sein könnten.
Der ewige Detektiv Matula und sein Anwalt sind mit der bekannten ZDF-Serie in Rente gegangen. Nun stehen die Nachfolger vor der Kamera. Respekt? Ein wenig. Begeisterung? Na klar. Ein Besuch am Set.
Ein Buchprüfer gerät an eine mafiöse Bank und verwandelt sich immer mehr in seinen verstorbenen Vorgänger: Mit dem Thriller „Der zweite Mann“ zeigt das ZDF einen erfrischend experimentellen Film.
Groß angekündigt, heftig kritisiert und nun vom Tisch: Das ZDF und Oliver Berben werden keinen Spielfilm über Anne Frank drehen. Die Geschichte eines missglückten Projekts.
Die Gebührenkommission Kef empfiehlt, den Rundfunkbeitrag um monatlich 73 Cent zu senken. Weil die Sender mehr Geld haben denn je. Die Politik scheint unentschlossen.
Wie war das eigentlich mit dem Rücktritt von Christian Wulff? War die Presse an allem schuld? Oder er selbst? Ein Film bei Sat.1 sucht die Antwort und wirft einen lehrreichen Blick auf das Wesen des politischen Betriebes.
So macht man aus einer gediegenen Kurzgeschichte von Siegfried Lenz einen Fernsehfilm, der richtig spannend ist. In „Die Flut ist pünktlich“ glänzen überdies die Schauspieler.
Steffen Henssler stürmt als kochender Entertainer durchs Fernsehen, jetzt gibt er für RTL den „Restauranttester“. Dieser Küchenchef lässt sich nichts vorschreiben.
So wenige Zuschauer wie nie zuvor kann „Wetten, dass..?“ noch an sich binden. Aufs Neue hoffnungslos überfordert war der Moderator Markus Lanz. Das Ende des Unterhaltungs-Klassikers scheint nahe.
Seit hundertfünfzig Jahren streiten sich die Wagners um ihr Erbe: Eine deutsche Musikerfamilie im Dauerclinch. Fürs ZDF-Fernsehspiel schrecken sie jetzt vor gar nichts mehr zurück. Nicht mal vor Mord.
Den Deutsche Fernsehpreis gibt es nur noch einmal. Dann ist er Geschichte. Damit endet eine von Skandalen geprägte Dekade. Doch was kommt jetzt? Die Beteiligten sollten das ganze System in Frage stellen.
Schauen Sie auch zu viel Fernsehen? Oder nicht? Normalerweise sagt die GfK-Quotenforschung, wer bei uns was wie lange sieht. Die Sender glauben daran. Wir nicht so ganz. Und haben darum selbst mal nachgefragt.
Ein knallharter Gangster, der an Alzheimer leidet. Dazu Polizisten, die Jack the Ripper jagen: ZDFneo zeigt zwei britische Krimi-Serien, die den Vergleich mit „Breaking Bad“ nicht fürchten müssen.