Staatsmedien
Jetzt will auch Pro Sieben Sat 1 Geld aus dem mit Zwangsabgaben gut gefüllten Gebührentopf. Diese Idee ist verführerisch – und gefährlich.
Jetzt will auch Pro Sieben Sat 1 Geld aus dem mit Zwangsabgaben gut gefüllten Gebührentopf. Diese Idee ist verführerisch – und gefährlich.
Der ProSieben-Sat1-Vorstand Conrad Albert startet einen Generalangriff auf ARD und ZDF. Sein Argument: Öffentlich-rechtliche Sender erreichen die jungen Leute nicht mehr.
Eigentlich wollte der Medienkonzern aus München seine Filmsparte abstoßen. Aber nun steht das Herzstück des Sportgeschäfts zum Verkauf. Interesse hat wohl auch der Springer-Konzern.
Ob blasser Geschäftsmann, suizidaler Teenager oder frustrierte Ehefrau – in „Blaumacher“ scheitert jeder nach Strich und Faden. Einig sind sich alle nur in einem: So kann es nicht weitergehen.
Eine Frau, ein Mann, eine Geiselnahme: Im Film „Am Ruder“ treffen sich zwei Verlierer in der Bank. Ihre Lage scheint aussichtslos. Oder haben sie am Ende doch etwas zu gewinnen?
Hier geht zusammen, was nicht zusammen passt: In der fünften Folge der ARD-Krimireihe „Zorn“ kommt sich jeder mit jedem ins Gehege. Das kann man schön absurd oder absurd schön finden, aber taugt es als Krimi?
Der Schriftsteller und Philosoph Rüdiger Safranski erhält in der Frankfurter Paulskirche den Ludwig-Börne-Preis. Das entschied der alleinige Preisrichter Christian Berkel – und begründet es mit dieser Rede.
Der Bayerische Rundfunk hat Klage gegen einen Anwalt eingereicht, der in den letzten fünfzehn Jahren Millionen veruntreut haben soll. Warum fiel das erst jetzt auf?
Gekündigt werden oder den Chef ermorden – wer hat sich da amoralisch entschieden? Fritzi Haberlandt drückt der Krimikomödie „Der Chef ist tot“ als Smoothie schlürfende Kommissarin ihren Stempel auf.
Statt eines TV-Duells der Spitzenkandidaten von CDU und SPD fordern Linke, Grüne und FDP, „die amtierende Regierung auf den Prüfstand“ zu stellen. Auch die AfD solle zur Fernsehdebatte eingeladen werden.
Politik und Medienaufsicht in Deutschland sind auf den Trichter gekommen, wie sie das Netz regulieren können: Sie erklären es zum Rundfunk und schaffen ein Gesetz, das Grundrechte tangiert.
Auf ZDFneo treten acht gelehrige Schüler zum Fach Internetkunde an. Referendar Sascha Lobo doziert über die Tücken der sozialen Medien. Doch um welches Lernziel geht es hier eigentlich?
Es kann sein, dass die Champions League bald nicht mehr im ZDF läuft. Das ist kein Wunder, die Senderechte kosten Unsummen. Die sollte ein öffentlich-rechtlicher Sender nicht bezahlen. Ein Kommentar.
Das ZDF versucht, mit einem prominenten Namen das Publikum für ein Wirtschaftsthema zu locken. Ist es die Lidl-Doku wert, sich für sie vor den Fernseher zu setzen?
Opas letzte Infamie: Die ZDF-Filmreihe über ein sinistres Dorf in Österreich geht mit einem Rufmord in die dritte Runde. Man mag sich kaum vorstellen, was als nächstes kommt.
„Ein schrecklich reiches Paar“: Stöckelschuh-Eva und Heuschrecken-Rainer befinden auf dem Selbstfindungskriegspfad. Im ZDF sind arme Reiche immer für eine Komödie gut.
Ikea, Roller und Höffner: Das ZDF hat Möbeldiscounter getestet – und das zur besten Sendezeit. Der Test zeigt, welch gruseliges Bild das ZDF von den Kunden haben muss.
ARD und ZDF wollen zeigen, dass sie sparen. Im Zwischenbericht für die Gebührenkommission Kef sieht es auch danach aus. Wieso „muss“ dann 2021 der Rundfunkbeitrag wieder deutlich steigen?
Whole Lotta Lovestory: Die ZDF-Saga, die davon handelt, wie man mit Herz und Mädchencharme die triste Wirklichkeit überrumpelt, biegt auf die Zielgerade ein. Josefine Preuß macht das mit links.
Wie lautet ein Grundgesetz der deutschen Medienpolitik? ARD und ZDF sparen und sparen und brauchen doch immer mehr Geld. Wie der zuständige Experte sagt, geht es um erkleckliche Summen.
Ein ehemaliger Anwalt, der das Institut für Rundfunktechnik von ARD und ZDF bei Verwertungsgeschäften beraten hat, soll die Forschungsstelle um eine gigantische Summe geprellt haben. Es ging über Jahrzehnte.
Das Deutschlandradio sucht einen Chef, einziger Kandidat ist der MDR-Chefredakteur Stefan Raue. Dass die Wahl auf ihn zuläuft, hat auch politische Gründe. Doch die sollten nicht den Ausschlag geben.
Am 3. September treffen die Kanzlerin und ihr Herausforderer von der SPD im Fernsehen aufeinander. Ihr „Duell“ läuft parallel auf vier Sendern. Neuerungen gibt es beim Ablauf.
Zwei Schwestern aus Erfurt suchen im Urlaub am Plattensee in Ungarn die große Freiheit. Dass es die für sie im Jahr 1986 noch nicht gibt, zeigt der nur scheinbar harmlose Dreiteiler „Honigfrauen“ im ZDF.
Für die meisten Eltern ist es die größte anzunehmende Tragödie ihres Lebens: Die Serie „The Missing - Wo ist Oliver?“ zeigt am Sonntag das Verschwinden eines Kindes.
Mit der Gefängnis-Simulation „Diktator“ macht ZDFneo einen auf schlau: Acht junge Leute werden eingesperrt und absurden Regeln unterworfen. Was sehen wir? „Big Brother“ auf öffentlich-rechtlich.
Claus Theo Gärtner war eine Hälfte von „Ein Fall für zwei“, doch 2013 war Schluss: Nun kehrt er allein zurück und ist in „Matula“ ganz der Alte.
Mit Drohnen lassen sich Luftaufnahmen heute ganz leicht machen. Für Nachrichtenmacher ist das verführerisch. Das sieht man auch bei ARD und ZDF, für die aber nicht jeder fliegen darf.
Gehört der virtuellen Realität im Film und im Journalismus die Zukunft? Solange man sich dafür ein Brikett vors Gesicht schnallen muss, eher nicht. Die neue Rundumsicht kann jedoch überwältigend sein.
Für manche war er vor 20 Jahren schon ein „Mann von gestern“. Doch Frank Elstner ist geblieben – und hat unermüdlich Neues erfunden. Zum Geburtstag widmet ihm die ARD ein großes „Wetten, dass..?“-Revival.
Welche Folgen hat eine amerikanische Intervention im syrischen Bürgerkrieg? Muss Assad nun doch abtreten? Maybrit Illners Gäste sind sich uneins, ob sich dieser Konflikt durch eine hochgerüstete Supermacht lösen lässt.
Das ZDF zeigt den Norden von seiner unterkühlten und geheimnisvollen Seite: Im Krimi „Ostfriesenkiller“ ist eine Polizistin hellsichtig.
Vor einem Jahr setzte Jan Böhmermann sein Erdogan-Gedicht ab, jetzt bekommt er den Grimme-Preis – allerdings für andere Witze. Um einen weiteren Preisträger gab es in der Jury heftigen Streit.
Wenn ein Schauspieler im Irrenhaus lernt, verrückt zu spielen: Mit dem Comedyformat „neoManiacs“ zeigt ZDFneo von heute Abend an Durchgedrehtes aus der Anstalt.
Die Neuauflage des ZDF-„Jahrhunderthauses“ vermittelt Geschichte nicht nur in Statistiken: Die Musterfamilie Müller reist in Sketchen durch die Epochen und zeigt, dass früher gar nicht alles besser war.
Schläfrige Bilder, erwartbare Musik und uninspirierte Dialoge: Die Agentenstory „Der gleiche Himmel“ will den Kalten Krieg dramatisieren, serviert aber nur kalten Kaffee.