Glaubwürdigkeit und Relevanz sind wichtiger denn je
ARD und ZDF sollen effizienter werden, sagen die Bundesländer. Den Chef des Zweiten schreckt das nicht. Wie sieht er sein Haus für die Zukunft gerüstet?
ARD und ZDF sollen effizienter werden, sagen die Bundesländer. Den Chef des Zweiten schreckt das nicht. Wie sieht er sein Haus für die Zukunft gerüstet?
Der Sylt-Krimi des ZDF schickt Kommissar Clüver durch die Tiefen und Höhen und wieder Tiefen des Amourösen. Wer Spannung sucht, ist hier nicht unbedingt richtig – dafür gibt es Sand, Wind und Salzwasser.
Altenburger Kleingärtner sind mit ihrer Anzeige gescheitert. Sie hatten dem ZDF-Moderator Verleumdung und üble Nachrede vorgeworfen. Der Vorsitzende des Verbands will Kleber weiterhin treffen.
Was der RTL-Chefredakteur Michael Wulf vorschlägt, wollen auch die anderen Sender: Zwei TV-Duelle mit Merkel und Schulz. Entscheidend dürfte aber sein, was die Bundeskanzlerin will.
Wie viele Aufeinandertreffen mit den Spitzenkandidaten von Union und SPD soll es im Fernsehen vor der Bundestagswahl geben? Der Chefredakteur von RTL, Michael Wulf, macht einen detaillierten Vorschlag.
Er sei gleich wieder da, sagt er noch, als er abgeführt wird. „Zweimal lebenslänglich“ erzählt die Geschichte eines Urteils und seiner Folgen. Julia Koschitz trägt sie in ganz einzigartiger Weise.
Glanz und Gloria an der Elbe: Zum 52. Mal wurde die Goldene Kamera verliehen. Auf dem roten Teppich herrschte großer Ansturm und Besuch aus Hollywood war auch da – doch es gab ebenso politische Botschaften zu hören.
Die ARD baut eine Anti-Fake-News-Einheit auf, das ZDF sagt den Faktenfeinden den Kampf an. Nicht ganz uneigennützig, wenn man genauer hinschaut.
Der Verbandsvorsitzende eines Altenburger Kleingärtnervereins hat Anzeige gegen ZDF-Moderator Claus Kleber gestellt. Grund sei die Anmoderation eines Beitrags über Altenburg.
Nicht nur ältere Menschen erkranken an Demenz. Das ZDF schildert das Schicksal zweier Männer, die in jungen Jahren ihre geistigen Fähigkeiten einbüßen. Ihre Geschichte ist erschütternd.
Mehr Menschen klagen gegen den Rundfunkbeitrag. Das ergibt eine Stichprobe in Schleswig-Holstein. Das zuständige Gericht macht den Klägern aber keine Hoffnung, dass sie Erfolg haben könnten.
Lars Beckers „Nachtschicht“ im ZDF ist nicht zu schlagen. Diesmal geht den Kommissaren ein Verdächtiger nach dem anderen durch die Lappen. Sie sind fast immer zu spät , nur am Ende nicht.
Mehr Tragik geht kaum: Der „Spreewaldkrimi“ handelt von einem jungen Kriegsheimkehrer, der sich in den Wald zurückgezogen hat. Nebenbei wird das Geheimnis des Kommissars gelüftet.
Beim „Starken Team“ im ZDF werden diesmal Rechnungen aus alten DDR-Zeiten beglichen. Das geht nicht ohne Mord und Totschlag ab. Aber leider fast ohne Spannung.
Vor dem Hamburger Landgericht findet Jan Böhmermann mit seinem Satire-Gedicht auf Recep Tayyip Erdogan keine Gnade. Der türkische Potentat kann sich freuen.
Ohne Psychologen kommt kein Krimi mehr aus. Beim ZDF wird nun Matthias Matschke als „Professor T.“ eingestellt. Er soll der Polizei in Köln auf die Sprünge helfen. Ob davon auch der Sender etwas hat?
Wechsel im „Literarischen Quartett“: Die Schriftstellerin Thea Dorn übernimmt in der ZDF-Sendung den Platz von Maxim Biller.
Eine ZDF-Reporterin ist mit einer Klage auf Lohngleichheit mit ihren männlichen Kollegen gescheitert. Das ZDF sieht sich bestätigt, Frauenverbände sprechen von einem „falschen Signal“.
Das ZDF hat Ursula Krechels Roman „Landgericht“ verfilmt. Die Geschichte der jüdischen Familie Kornitzer folgt realen Vorbildern. Die Fernsehfassung macht vieles richtig, aber auch Fehler.
Der Kriminalfilm „Ein Kommissar kehrt zurück“ beleuchtet die Natur des Verdachts. Ein ins Lilafarbene weggeschminkter Himmel verstärkt dabei den Eindruck, dass alles Lebendige bereits verschwunden sein könnte.
Im ZDF eröffnet das „Sacher“ als Bühne für eine Telenovela aus tausendundeiner Wiener Ballnacht. Da kommt ein Kind aus dem Keller, die Damen emanzipieren sich, die Herren sind schmuck.
Haute Cuisine mit Folgen: Jemand will einen Sterne-Koch vergiften, doch bei der Verkostung erwischt es den Assistenten. Die 68. Folge des „Starken Teams“ folgt bewährten Krimi-Rezepten, und das ist nicht schlecht.
Ein Strafprozess gegen ihn ist abgewendet, jetzt geht es um Inhalte: Satiriker Jan Böhmermann verlangt Einblick in die juristische Beurteilung seiner Schmähkritik an Erdogan.
Nicht nur das Internet gebiert „Fake News“: Sie kamen 2016 auch durch Pressemitteilungen der Polizei, Tageszeitungen und das Fernsehen in die Welt. Alles begann am 1. Januar.
Die ARD inszeniert eine Kurzgeschichte von Ferdinand von Schirach als kitschige Flüchtlingsfabel: „Der weiße Äthiopier“ ist ein schwacher Film mit einer starken Botschaft.
Am Abend der Terrorattacke in Berlin halten sich die Fernsehsender zurück. Sie treten in einer Weise leise, dass einem der Kopf dröhnt. Man wolle nicht „spekulieren“, heißt es lange – bis jeder sieht, dass da etwas nicht stimmt.
Der Zweiteiler „Gotthard“ erzählt von einem dramatischen Tunnelprojekt anhand einer Dreiecksgeschichte. Der Ansatz ist nicht schlecht, das Ergebnis durchaus enttäuschend.
Arte und das ZDF bescheren uns eine Emanzipationsgeschichte zu Weihnachten anno 1891: „Die Glasbläserin“ schildert den Kampf zweier Frauen um Anerkennung. Dem stehen die Männer im Weg.
Das ZDF-Magazin „Frontal 21“ nimmt sich vor, alle Hintergründe der massenhaften sexuellen Übergriffe in Köln zu beleuchten. Leider weist die journalistische Aufbereitung blinde Flecken auf.
Ginge es nach der AfD, hätten die Öffentlich-Rechtlichen 8,5 Milliarden Euro pro Jahr weniger. Die Partei will den GEZ-Beitrag streichen. Sie kritisiert die Berichterstattung zum Sexualmord in Freiburg.
Der alljährliche Kältetsunami hat uns mal wieder überrollt. Rentner levitieren, Nicht-Rentner saufen oder sind griesgrämig. Wie gut, dass das ZDF bessere Methoden gegen Kälte präsentiert.
Die erste Dramaserie von ZDFneo zeigt Männer im Besitzverteidigungsmodus – Spaghettiwestern sind subtiler. Ein Epos voller Schweiß, Blut, Nutten und Koks.
Die Gespräche mit ARD und ZDF zur Sublizenzierung scheitern. Damit sind die öffentlich-rechtlichen Sender bei den Spielen erstmals außen vor.
Mit mehr Hörern als sonst und einer hohen Akzeptanz verlässt Willi Steul sein Amt als Intendant des Deutschlandradios. Ab sofort werden Kandidaten gesucht – und die sollen möglichst „rot“ sein.
Bei Anruf Mord: Mit dem Vierteiler „Modus“ richtet das ZDF ein Fest für Schwedenkrimi-Puristen aus. Der Mörder kommt aus dem Wald und die Ermittler tappen im Dunkeln.
ARD und ZDF bereisen mit dem Bundespräsidenten Japan – mit aufwendigem Tross. Für alle anderen Medien ist die Rechnung einfach zu hoch.