Kein Klartext beim „Klartext“
Im ZDF stellt sich die Kanzlerin den kritischen Fragen der Bürger. Doch der Titel führt in die Irre. Statt Klartext und Fronten klären, löst sich alles in einer Atmosphäre allgemeinen Wohlwollens auf.
Im ZDF stellt sich die Kanzlerin den kritischen Fragen der Bürger. Doch der Titel führt in die Irre. Statt Klartext und Fronten klären, löst sich alles in einer Atmosphäre allgemeinen Wohlwollens auf.
Wie haben „die“ Medien zur Zuwanderungskrise 2015 berichtet? Ein Vergleich der F.A.Z., der SZ sowie der Nachrichten von ARD und ZDF zeigt: Man muss differenzieren. Die Wirkung der Fernsehbilder ist ein eigenes Kapitel. Ein Gastbeitrag.
Die ARD hat bekannt gegeben, wie viel Geld sie für Sport und Experten ausgibt. Die Summen sind gewaltig. Viel gewaltiger aber ist, was die öffentlich-rechtlichen Sender insgesamt vorhaben.
Kommissionspräsident Juncker hält jährliche Rede zur Lage der EU. Das Bundeskabinett erörtert Förderung strukturschwacher Regionen ab 2020.Berlin Art Week beginnt mit 50 neuen Ausstellungen. Sind Gebühren für Strandbesuch rechtens?
Noch eine Sendung zur Bundestagswahl: Klaas Heufer-Umlauf zielt auf die Jüngeren und trifft einen Unterhaltungskünstler auf dem Schießstand und einen Politiker im Sportwagen. Brauchen die Zuschauer solche Mätzchen noch?
AfD-Spitzenkandidatin Alice Weidel verzichtete auf einen Auftritt bei „illner intensiv“. Stattdessen schickte ihre Partei einen Mann, für den einfache Fakten offenbar zur unüberwindbaren Hürde wurden.
Emanzipation leichtgemacht: Die neue ZDF-Serie „Zarah“ zeigt den erstaunlich effizienten Kampf einer einzelnen Journalistin gegen verhärtete Strukturen. Allerdings ist die Serie abgekupfert.
Die AfD-Politikerin Alice Weidel verließ die ZDF-Wahlrunde mit Marietta Slomka fluchtartig. Weidel fühlte sich von der Moderatorin unfair behandelt. Doch hat sie dafür einen Grund? Ein Kommentar.
Ein Wahlkampfthema? In den Programmen der Parteien wird man nicht fündig. Daran können auch die Sendungen von ARD und ZDF nichts ändern. Sie behelfen sich mit einem anderen Trick – und am Ende stellt sich doch die entscheidende Frage.
Die WM-Qualifikation läuft noch, doch zwei werden offenbar nicht zur Fußball-Weltmeisterschaft nach Russland fahren. Grund sind Sparpläne von ARD und ZDF, die auch andere treffen.
Das ZDF nimmt die Show von Jan Böhmermann kurzfristig aus dem Programm. Er hatte eine SPD-Politikerin zu Gast. Das ist kurz vor der Bundestagswahl nach den Richtlinien des Senders nicht erlaubt.
Wie war das nun mit dem „Duell“? Hat Merkel gewonnen oder Schulz? Die Kommentatoren, Spin-Doktoren und Fernsehjournalisten haben sich darauf ihren Reim gemacht. Wir auch.
Mitten im digitalen Umbruch wird die Ufa hundert Jahre alt. Ein Gespräch mit Wolf Bauer über die katastrophalen Folgen der deutschen Medienpolitik, den amerikanischen Markt und die Zukunft der Serie.
Sie zielen auf die Gunst des Publikums und versuchen doch, einander zu treffen: Das Fernsehduell zwischen Angela Merkel und Martin Schulz ist eine wichtige Sache. Und wird noch wichtiger genommen.
Auch wenn die Rundfunkgebühr deutliche Mehreinnahmen generiert - einige Intendanten fordern noch mehr Geld. Geht ARD und ZDF bald der Kraftstoff aus?
Ruth und Martin sind verheiratet, haben sich aber nichts mehr zu sagen. Neue Partner sind auch im Spiel. Und auf allem lastet die Trauer um eine tote Tochter: Der Film „Was ich von dir weiß“ ist ein starkes Stück.
Der SPD-Generalsekretär sagt, dass der Bund die Schulen mit vielen Milliarden Dollar unterstützen soll. Und was dafür seiner Ansicht nach abgeschafft gehört.
Er weiß, wie man ein Millionenpublikum erreicht: Der Produzent Nico Hofmann über neue Ansprüche, die Serie der Zukunft und die Liebe der Deutschen zum „Tatort“.
Nichts gegen Spaßköche und Heimatklänge, auch nichts gegen Arte und das Deutschlandradio. Doch wer behauptet, jeder müsse alles bezahlen, weil sonst das Gemeinwesen gefährdet sei, der verkauft die Bürger für dumm. Ein Kommentar.
Die ARD dementiert, dass sie den Rundfunkbeitrag pauschal auf 21 Euro erhöhen will. Die Frage ist aber, was passiert, wenn die Gebühr regelmäßig und automatisch steigt – so wie die Sender es vorhaben. Wird sie noch höher?
Späte DDR, Stasi, BND und RAF-Aussteigerinnen, die einen Mord begehen sollen: Der Film „Verräter – Tod am Meer“ fächert eine vertrackte innerdeutsche Verschwörungsgeschichte auf.
Bis 2029 sollen die Rundfunkbeiträge von heute 17,50 Euro auf 21 Euro steigen. So jedenfalls wollen es ARD, ZDF und Deutschland-Radio. Und begründen das ausgerechnet damit, ihr Einsparvolumen bis 2024 sonst nicht erreichen zu können.
Anthony Horowitz schrieb Drehbücher zu James Bond und „Inspector Barnaby“. Er bringt junge Leute zum Lesen: Jetzt zeigt das ZDF „New Blood“ mit Feuer, Tempo und Charme.
Zuerst schien es, als könnten ARD und ZDF von den Olympischen Spielen in den nächsten Jahren nichts zeigen. Nun dürfen sie angeblich so gut wie alles bringen. Wie kam es dazu?
Zuerst beleidigt „Emre“ Dunja Hayali auf Facebook. Dann beleidigt die ZDF-Moderatorin zurück. Facebook löscht ihren Beitrag und stellt ihn wieder hin. Aber das war noch nicht das Ende: Der Eiertanz der Woche.
Mit „Tod in Sevilla“ zeigt das ZDF einen Hochglanzkrimi mit dem spanischen Kommissar Falcón. Da gibt es viel nackte Haut zu sehen, etwas wirklich wichtiges fehlt allerdings.
Mehr Serien, mehr Filme, mehr Sport: Anbieter wie Netflix und Amazon setzen die klassischen Fernsehsender unter Druck. Doch auch dort tut sich jetzt einiges. Die Zuschauer kann es freuen.
Eine Tüte Gemischtes für Feinschmecker: ZDFneo setzt seine aparte Knast-Serie fort, und die wird immer besser.
Haus gegen Jawort: Wenn die indische Traditionsgroßmutter zum Kreuzberger Enkelkind kommt, ahnt man Schlimmes – bekommt jedoch eine bollywoodeske Komödie mit Radau und Gehalt.
Die öffentlich-rechtlichen Sender geben nicht auf: Sie verhandeln wieder mit Eurosport über Direktübertragungsrechte an den Spielen.
Die Öffentlich-Rechtlichen machen der Presse online Konkurrenz. Eine Studie soll belegen, warum das sinnvoll ist – und verbiegt dafür die Realität.
Was passiert, wenn Politiker zugleich oberste Vertreter des öffentlich-rechtlichen Rundfunks sind, kann man am Beispiel von Malu Dreyer (SPD) erkennen: Sie macht nicht Rundfunkpolitik, sondern Lobbyismus.
Die ARD würde online gern alles machen, auch das, was die vom Staat unabhängigen Zeitungen und Zeitschriften leisten. Zwei Rundfunkräte sprechen dazu Klartext. Setzen sie sich durch, muss sich die Presse warm anziehen.
Noch ein Krimi? Die „Mordkommission Königswinkel“ fängt gut an, müsste aber nicht unbedingt in Serie gehen, es sei denn, das ZDF will der ARD auch in Oberschwaben unbedingt Konkurrenz machen.
Bei Dunja Hayali wie auch bei Sandra Maischberger ging es um den G-20-Gipfel in Hamburg. Dessen Sinn ist zwar nicht sofort ersichtlich – aber dafür wissen ihn alle möglichen Leute für ihre Zwecke zu nutzen.
Die Privatfernsehkette stellt sich gegen die Idee von Pro Sieben Sat 1 und will kein Geld aus den Rundfunkabgaben. Das Unternehmen fordert einen fairen Wettbewerb und weniger Werbeverbote.