Die Bündnislose Republik Deutschland
Keine Partei hat noch Lust auf Koalitionen. Das hat der gestrige Talk im ZDF gezeigt. Aber wie kommen wir nach dem Scheitern von Jamaika aus den zubetonierten Verhältnissen wieder heraus?
Keine Partei hat noch Lust auf Koalitionen. Das hat der gestrige Talk im ZDF gezeigt. Aber wie kommen wir nach dem Scheitern von Jamaika aus den zubetonierten Verhältnissen wieder heraus?
Eine Nacht vor zehn Jahren irgendwo im tiefsten Voralpenland: Im ZDF-Drama „Brandnächte“ sucht die Schwester eines Mordopfers nach der Wahrheit.
Stadt, Land, Frust: Im Ersten geht es um einen „Hausbau mit Hindernissen“, der darauf aufmerksam macht, dass Wohnen natürlicherweise ein Mehrgenerationenprojekt ist. Eher romantisches Märchen als Pointenfeuerwerk.
Im Rechtsausschuss des EU-Parlaments ist eine wichtige Entscheidung zum Urheberrecht im Internet gefallen. Das sogenannte Territorialprinzip bei der Vergabe von Filmrechten bleibt erhalten. Europas Produzenten atmen auf.
Der Rechtsausschuss des EU-Parlaments stimmt heute über die Novelle der SatCab-Verordnung ab. Diese hält fest, wie es mit Urheberrechten an Film und Fernsehen im Netz weitergeht. Christoph Palmer, Chef der Allianz Deutscher Produzenten, erklärt im Interview ihre Bedeutung.
Die Auftritte der Bundeskanzlerin im Fernsehen nach dem Scheitern der Sondierungsgespräche setzen ein Zeichen. Dafür sorgen nicht die Journalisten, das macht Angela Merkel schon selbst. Sie will es nochmal wissen und regieren. Am liebsten, hören wir heraus, mit Schwarz-Grün.
In ZDF-Krimis werden zu oft Babys entführt und Familien erschüttert. Dass man sich „Der Kommissar und das Kind“ dennoch gut ansehen kann, liegt vor allem an Roeland Wiesnekker, dem Hauptdarsteller.
Vor zehn Jahren wäre Christina Hecke fast bei einem Unfall gestorben. Diese Erfahrung prägt ihr Spiel bis heute. Das sieht man auch in der neuen ZDF-Serie „In Wahrheit“.
Vier Jugendliche unternehmen einen Ausflug. Den kleinen Jesse schicken sie weg, weil er nervt. Der Junge verschwindet. Das macht den anderen ein Leben lang zu schaffen. Die Serie „The Five“ ist packend, doch warum sendet das ZDF sie in der Nacht?
Die ZDFneo-Serie „Lobbyistin“ verbrennt sich an dem heißen Eisen namens politische Interessenvertretung die gierigen Finger. Statt eines Berlin-Thrillers sehen die Zuschauer ein Märchen aus tausendundeinem Bundestag.
Bei Pro Sieben Sat 1 passt vieles nicht zusammen. Der Aktienkurs fällt sein Monaten. Ein Nachfolger für die Geschäftsführung wird bereits gesucht. Und dann finden gerade junge Menschen andere Angebote zusehends attraktiver. Nicht nur Netflix.
Zum Finale gibt es ein Puzzlespiel auf mehreren Zeit- und Erinnerungsebenen. Mit der Folge „Zwischen Tod und Leben“ endet die Krimireihe „Spreewaldkrimi“ - oder doch nicht?
Im ZDF geriert sich Ermittler Georg Dengler als Ein-Mann-Untersuchungsausschuss zum Rechtsterror des NSU. Das mündet in eine Verschwörungstheorie, die nicht mal als Fiktion einleuchtet.
Redakteure von ARD, ZDF und Deutschlandradio fühlen sich durch eine angebliche „Kampagne“ in Zeitungen und die Bezeichnung „Staatsfunk“ diskreditiert. Verlegerpräsident Mathias Döpfner hat eine Antwort.
Die Bundesrepublik erlebt zähe Regierungssondierungen. Kommt es zu Verwerfungen, weil der Motor Deutschland ausfällt? Oder formen sich gar neue Bündnisse für die Lösung der drängendsten Probleme?
Zum Reformationstag zeigt das ZDF Martin Luther nicht als coolen Superstar, sondern inmitten des erbitterten Kampfs um die Macht in Kirche und Staat: „Das Luther-Tribunal“.
Nehmt dies! Das ZDF deutet die Reformation als Befreiungsbewegung, die mehr als einen Urheber hatte. Und doch umgibt den Rockstar Luther eine Aura aus Kraft und Vorahnung.
Was erfährt man über den Zustand des Humors in Deutschland, wenn man Komödianten, Kabarettisten und Fernsehsatirikern auf Twitter folgt? Eine Bestandsaufnahme nach der Bundestagswahl.
Die Serie „Bruder – Schwarze Macht“ zeigt, wie sich zwei junge Männer in islamistische Terroristen verwandeln. Sibel Kekilli spielt eine Polizistin, die um ihre Familie kämpft. Warum läuft dieses starke Fernsehstück nur bei ZDFneo?
Die altehrwürdige ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY“ macht Zuschauer zu Gehilfen der Kripo. Oft wurde sie kritisiert, dabei liegt ihr Interesse bis heute nicht im Spektakel, sondern im Fahndungserfolg.
Kein Verlag wollte den Thriller „Der 7. Tag“ von Monika von Ramin haben. Also verlegte sie das Buch selbst. Es wurde zum Bestseller. Das ZDF macht einen spannenden Krimi daraus, dem es an nichts mangelt.
Die Bundesländer wollen ARD und ZDF im Internet mehr Spielraum geben. Doch werden den Sendern nicht alle Wünsche erfüllt. Vor allem mit den Sparauflagen wollen sich die Ministerpräsidenten noch befassen.
Der CDU-Politiker Rainer Robra macht einen radikalen Vorschlag: Die ARD soll auf das erste Programm verzichten, das ZDF als national ausstrahlender Sender reiche. Ob er mit dieser Idee durchkommt?
Nach der wahren Geschichte einer verfolgten Familie: Das ZDF hat Dirk Kurbjuweits Roman „Angst“ verfilmt. In dem treibt ein gefährlicher Stalker ein Paar in den Wahnsinn.
Ferdinand Piëch war viele Jahre der mächtige Mann im Volkswagen-Reich – dann trat er turbulent ab. Sein Cousin rechnet nun öffentlich mit ihm ab. Und verrät eine brisante Überlegung innerhalb der mächtigen Familie.
Im Juni tauchte auf der Sachbuch-Bestenliste ein Buch vom rechten Rand auf. Der Aufschrei war groß, das Verfahren wurde geändert. Doch das eigentliche Problem der Bestenliste ist ein anderes.
Die Ministerpräsidenten treffen sich in der nächsten Woche, um über die Zukunft von ARD und ZDF zu beraten. Annegret Kramp-Karrenbauer weiß schon, woran es den Anstalten mangelt.
Einsparungen von zwei Milliarden Euro haben ARD und ZDF versprochen. Schaut man sich an, wie die Summe zustande kommt, wird sie immer kleiner. Das wird nur gut camoufliert.
Teure Kulissenschieberei zwischen Wien und Gent: Der Historienfilm „Maximilian“ macht aus dynastischer Machtpolitik eine Seifenoper. Muss deutsches Fernsehen ein solcher Schinken sein?
ARD und ZDF wollen bis zum Jahr 2028 zwei Milliarden Euro sparen. Das haben sie den Bundesländern versprochen. Der Rundfunkbeitrag könnte trotzdem steigen. Wie erklärt sich der Widerspruch?
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk muss ein qualitativ hochwertiges journalistisches Angebot bereitstellen können. Das ist nur im Sinne der Nutzer. Ein Gastbeitrag.
Bald entscheiden die Bundesländer über das Netz-Angebot der Öffentlich-Rechtlichen. Presseverleger sagen: Was die ARD betreibt, bedroht unsere Existenz. Der BDZV-Präsident richtet einen Appell an die Politik.
Wir haben „ein politisches Beben“ erlebt, sagt einer der Kommentatoren, die den Untergang der großen Koalition und den Erfolg der AfD einzuordnen suchen. Das Erstaunen ist auf allen Kanälen groß. Aber war nicht genau das zu erwarten, was eingetreten ist?
In der „Schlussrunde“ von ARD und ZDF fehlten die Kanzlerin und ihr Herausforderer. Sie verpassten damit eine gute Gelegenheit zum harten Schlagabtausch mit Alexander Gauland von der AfD.
Mit „Ferien vom Leben“ wärmt das ZDF ein altbewärtes Rezept aus der Fernsehküche wieder auf, das den Zuschauer kalt lässt – und Hannelore Elsner grandios fehlbesetzt.
Oliver Berben und Hannu Salonen legen für das ZDF abermals vier Verfilmungen nach Ferdinand von Schirach an. Das Ergebnis ist superb: intelligente Krimi-Unterhaltung auf der Höhe der Zeit.