18,36 Euro pro Monat sind jetzt amtlich
Dass die Finanzkommission Kef vorschlägt, der Rundfunkbeitrag solle auf 18,36 Euro im Monat steigen, ist keine Überraschung mehr. Aufschlussreich ist, wie sie der Kritik an ihrer Empfehlung begegnet.
Dass die Finanzkommission Kef vorschlägt, der Rundfunkbeitrag solle auf 18,36 Euro im Monat steigen, ist keine Überraschung mehr. Aufschlussreich ist, wie sie der Kritik an ihrer Empfehlung begegnet.
Als wäre das Coronavirus in Finnland: In der Serie „Arctic Circle“ werden Frauen in Lappland Opfer eines tödlichen Erregers. Lässt sich eine Pandemie verhindern?
Die kleinste Landtagsfraktion stellt in Erfurt den Ministerpräsidenten. Die Reaktionen schwanken zwischen Aufregung und Empörung. So durften die Zuschauer einen interessanten Fernsehabend erwarten, trotz König Fußball.
Für die 100. Folge „Terra X“ im ZDF dreht der Moderator Dirk Steffens in der Antarktis. Im Skype-Interview erklärt er, wie sich Isolation auf das menschliche Gehirn auswirkt und wie man Weltraum-Tomaten züchtet.
Ein letzter Tanz: 2021 soll das Deutsche Fernsehballett aufgelöst werden. Die öffentlich-rechtlichen Sender wollen kein Geld mehr für die Tänzer und Tänzerinnen ausgeben.
Eben noch standen sie als Profis auf dem Fußballfeld, dem Tennisplatz oder sausten über die Skipiste, jetzt sind sie hinterm am Mikro: Sind einstige Sportlerinnen und Sportler die besseren Experten? Eine Übersicht.
Nach dem ZDF beendet auch die ARD ihren Gesellschaftervertrag mit dem Institut für Rundfunktechnik – ein zur millionenbeladenen Farce degenerierter Vorgang nimmt sein höchst unrühmliches Ende.
Im Sommer 1945 nahmen die Briten 732 Kinder auf, die den Holocaust überlebt hatten. Der ZDF-Film „Die Kinder von Windermere“ erzählt ihre bewegende Geschichte.
Die ZDF-Serie „Die verlorene Tochter“ erzählt spannungsvoll von einer Heimkehr in den Selbstverlust. Starke Darsteller und ihre unaufgeregte Tonalität zeichnen diese außergewöhnliche ZDF-Serie aus.
Das deutsche Medienkonzentrationsrecht ist veraltet. Es kennt nur Sender und keine Netzkonzerne. Die Länder wollen das endlich ändern. Haben Google und Konsorten etwas zu fürchten? Ein Gastbeitrag.
Der Schweizer Regisseur Urs Egger ist gestorben. Für ARD und ZDF drehte er zahlreiche herausragende Filme. Für zwei erhielt er den Grimme-Preis.
Von Seiten der Länder kommt in Sachen Rundfunkreform wenig Neues. Wer an prominenter Stelle Kritik äußert, muss sich belehren lassen. Dabei haben ARD und ZDF die Zukunft in ihrer Hand.
ARD und ZDF wurde es zu bunt: Allzu prominent hielten einige Skirennfahrer Energydrink-Dosen in die Kamera. Jetzt haben die Sender die Werbung verboten. Unter den Athleten regt sich Widerstand.
Die Serie „Ein starkes Team“ läuft im ZDF seit 25 Jahren. Ist das Jubiläum ein Grund, ans Aufhören zu denken? Mitnichten! Das zeigt die heutige Folge mit Stefanie Stappenbeck und Florians Martens: „Abgetaucht“.
Pünktlich zum 200. Geburtstag will eine neue Verfilmung von Theodor Fontanes „Unterm Birnbaum“ de Novelle als Krimidrama beleuchten – mit, immerhin, seelendramatischen Erfolg.
Zu Weihnachten tritt Florian Silbereisen seinen Dienst als „Traumschiff“-Kapitän an. Ändert das etwas an der beliebtesten Tourismus-Dauerwerbesendung im deutschen Fernsehen?
Drei Kinder, sieben Zwerge und zwölf Monate: Zu Weihnachten präsentieren ARD und ZDF Märchen im neuen Gewand. Darin brillieren vor allem die bösen Königinnen.
Amazon hat die Rechte an der Champions League gekauft. Der Deutschlandchef Ralf Kleber glaubt, das sei nur im Sinne der Fans. Und er meint auch zu wissen, warum.
Vor dem Bundesgerichtshof ist Jan Böhmermann mit der Beschwerde gegen ein Urteil, das ihm den Großteil seines Anti-Erdogan-Gedichts verbietet, gescheitert. Ob es für den ZDF-Moderator vor dem Bundesverfassungsgericht besser läuft?
Das ZDF bilde ein breites Meinungsspektrum ab, sagt der Chefredakteur des Senders, Peter Frey. Bei Antisemitismus und Rassismus aber sei Schluss. Und der AfD-Rechtsaußen Björn Höcke für Talksendungen nicht geeignet.
Die Finanzkommission Kef schlägt vor, dass der Rundfunkbeitrag auf 18,36 Euro steigt. Der ARD-Vorsitzende Ulrich Wilhelm will darüber verhandeln. Im Interview sagt er, warum. Er bemängelt eine „Umverteilung von der ARD zum ZDF und zum Deutschlandradio“.
Produzent Nico Hofmann prägt das hiesige Fernsehen mit seinen Filmen wie kaum ein Zweiter. Würde er „Unsere Mütter, unsere Väter“ noch einmal machen? Was sagt das Programm des Jahres 2019 über unser Land? Und wieso reden in der Branche alle über die AfD?
Das ZDF stellt einen Kommissar vor, von dem wir gern mehr sähen: In „Danowski – Blutapfel“ lernen die Zuschauer einen Ermittler kennen, dessen „Columbo“-hafter Ermittlungsstil Wiederholungsbedarf hat.
Dem Institut für Rundfunktechnik, das öffentlich-rechtlichen Sendern gehört, ist in einem Patentrechtsstreit eine dreistellige Millionensumme entgangen. Für die Mitarbeiter gibt es trotzdem einen beachtlichen Geldsegen.
Das ZDF sagt dem Institut für Rundfunktechnik als Gesellschafter servus. Das Institut, getragen von öffentlich-rechtlichen Sendern, verlor in einem Patentstreit eine dreistellige Millionensumme. Doch deshalb geht das ZDF angeblich nicht.
Und wie sich selbst? Das Requiem „Winterherz“ im ZDF zeigt ergreifend, wie nach einem tragischen Verlust Schuldgefühle, Verzweiflung und Rachedurst miteinander ringen.
Die ARD weist die Kritik der Finanzkommission Kef, die Mitarbeiter des öffentlich-rechtlichen Rundfunks verdienten im Vergleich zu anderen „überproportional gut“, zurück. Wir haben dazu ein paar Zahlen.
Die Finanzkommission Kef sagt, die Gehälter bei ARD und ZDF seien zu hoch. Die Sender sehen das natürlich anders. Gutachten steht gegen Gutachten. Wie fällt die Rechnung aus?
Das ZDF legt einen internationalen Agententhriller auf, der auf der Höhe der Zeit sein will. „West of Liberty“ wirkt aber ein wenig verstaubt. Daran kann auch Hauptdarsteller Wotan Wilke Möhring nichts ändern.
Die Finanzkommission Kef schlägt vor, wie hoch der Rundfunkbeitrag sein soll. Sie prüft, wofür die Öffentlich-Rechtlichen Geld ausgeben. Jetzt stellt die Kommission fest, die Gehälter bei ARD und ZDF seien zu hoch. Besonders bei einigen Sendern.
Der Rundfunkbeitrag soll 2021 bei 18,36 Euro liegen. Automatisch steigen soll er künftig erst einmal nicht. Die Länder wollen lieber weiter über den Auftrag von ARD und ZDF reden. Wozu führt das?
Eine deutsche Weihnachts-Miniserie auf Netflix mit Corinna Harfouch und Christiane Paul erzählt von der familiären Aufarbeitung alter Verletzungen. Das ist unprätentiös, zum Verlieben schön und sollte ARD und ZDF eine Lehre sein.
Der Rundfunkbeitrag, den jeder Haushalt in Deutschland entrichten muss, ist seit Jahren nicht gestiegen. Sachverständige bringen jetzt ein Plus ins Spiel.
Das ZDF zeigt einen eindringlichen Film über Gewalt in der Familie: In „Stumme Schreie“ gibt Hanna Hilsdorf als überforderte Mutter eine glaubwürdige, geradezu furiose Vorstellung.
ARD und ZDF wachsen im Netz zusammen. Mehr als 200 Formate und Suchbegriffe wollen die Sender künftig austauschen. Und die Kooperation soll künftig noch weiter reichen.
Einen Rundfunkbeitrag, der automatisch steigt, wird es vorerst nicht geben. Das muss für die Beitragszahler kein Nachteil sein. Aber die Reformprobleme bleiben.