Der Geschickte
Schauspieler war er selbst nur wenige Jahre. Zehn Jahre lang leitete der das Wiener Burgtheater, seit Sommer 2008 die Münchner Staatsoper. Zum Siebzigsten des Intendanten Nikolaus Bachler.
Schauspieler war er selbst nur wenige Jahre. Zehn Jahre lang leitete der das Wiener Burgtheater, seit Sommer 2008 die Münchner Staatsoper. Zum Siebzigsten des Intendanten Nikolaus Bachler.
Er ist „der Brandauer“, einer der wenigen Weltstars deutscher Zunge. Ein Gespräch über böse Kerle, seine Mutter, den Willen, aufzufallen, „Tosca“ und dass man auf sich aufpassen muss – aber jetzt noch nicht.
Unter größten Phantomschmerzen wird einmal wieder das alte Witzspiel aufgeführt: Itay Tiran inszeniert George Taboris „Mein Kampf“ am Wiener Burgtheater.
Spleenig, heiter, tagesaktuell: Das Burgtheater eröffnet seine Spielzeit mit Calderon, Köck und einem wunderbaren Schauspielstudentinnenabend nach Jane Austen.
Eigentlich wollte Peter Weck Dirigent werden. Zum Glück fehlte dafür die Ausdauer, denn sonst wäre ein großer Schauspieler an ihm verloren gegangen. Jetzt wird er 90 Jahre alt.
Eine wahre Offenbarung: Den roten Faden sucht man in „Dies Irae“, einer Endzeit-Oper im Wiener Burgtheater, vergeblich. Dafür gibt es makabere Anspielungen, ein aufwendiges Bühnenbild und jede Menge Nebelschwaden.
Am Wochenende beginnt an vielen Theatern des Landes die neue Spielzeit. Worauf können wir uns freuen? Was wird uns ärgern? Und welche Häuser lohnen den Besuch ganz besonders?
Nur wer das Unglück kennt, glaubt an Wunder: Christian Stückl inszeniert eine Bühnenfassung von Joseph Roths Roman „Hiob“ am Wiener Burgtheater.
Der geschasste Intendant Matthias Hartmann schließt einen Vergleich mit dem Wiener Burgtheater. Nach dem Schuldendesaster an der größten deutschsprachigen Sprechbühne sind alle Verantwortlichen weich gefallen – bis auf eine Person.
Michael Thalheimer inszeniert Horváths „Glaube Liebe Hoffnung“ am Wiener Burgtheater. Fast kann das letzte Bild die Produktion mit ihren überzeichneten Figuren retten.
Übertriebene Komödie und Panoptikum fremder Familienkultur: Dürrenmatts „Besuch der alten Dame“ und Ayad Akhtars „The Who & the What“ haben Premiere am Wiener Burgtheater.
Unerbittlicher Kampf der Lebenslügen: Andrea Breth inszeniert Eugene O’Neills „Eines langen Tages Reise in die Nacht“ am Wiener Burgtheater. Das Unglück ist längst geschehen, jetzt geht es um den Schmerzensprofit.
Die Welt ist dumm, gemein und schlecht: Ferdinand Schmalz amüsiert sich in seinem „Jedermann“ am Wiener Burgtheater über das ewige Spiel vom Sterben des reichen Mannes. So würde man es auch andernorts gern sehen.
Einen autokratischen Führungsstil? Lehne ich ab! Meine Vorbilder im Theater? Ich interessiere mich eher für Fußballtrainer! Ein Gespräch mit dem Intendanten des Münchner Residenztheaters.
Darsteller, die nur bisweilen schauspielern, blutende Kunststoffgenitalien, Fäkalien und viel Gebrüll: Frank Castorf verwurstet am Wiener Burgtheater Hans Henny Jahnns „Krönung Richards III.“ .
Nachdem Intendant Matthias Hartmann entlassen wurde, stellt sich die Frage: Wie geht es weiter mit dem Wiener Burgtheater? Es wäre klug, vor den Personalien die zukünftige Ausrichtung des Theaters zu diskutieren.
Auch der Intendant des Wiener Burgtheaters ist entlassen worden. Matthias Hartmann soll eine Mitverantwortung an der Finanzmisere des renommierten Hauses tragen. Er bestreitet dies und kündigt rechtliche Schritte an.
Haushaltslöcher, „kreative“ Buchhaltung, unsichere Beschäftigungsverhältnisse: Beim Wiener Burgtheaters geht’s drunter und drüber. Nun proben die Schauspieler den Aufstand gegen Direktor Matthias Hartmann.
Der Hausfrieden am Wiener Burgtheater ist zerstört. Das Ensemble begehrt gegen Intendant Matthias Hartmann auf. Der Grund sind finanzielle Unstimmigkeiten.
David Böschs Kompaktversion von Brechts epischem Theaterstück „Mutter Courage“ am Wiener Burgtheater zeigt großes Schauspiel. So lässt man sich gerne von dem Dramatiker belehren.
Wer im Burgtheater Karten kontrolliert, ist bei einer Firma angestellt, die auch Gefängnisse betreibt. Und die nimmt es auch mit dem Arbeitsrecht nicht so genau. Ein Bericht von ganz unten.
Hirnkasperls Abramakabra oder Wie es ihr monumental zerfällt: Regisseurin Andrea Breth scheitert am Wiener Burgtheater grandios an William Shakespeares „Hamlet“. August Diehl bleibt in der Titelrolle hysterisch leblos.
Einmal spielte er im Wiener Burgtheater den Ersten Schauspieler im „Hamlet“, den Anführer der Truppe, die dem Dänenprinzen mit der „Mausefalle“ gefällig ist,
Lektionen in wahrem Empfinden: Der Schauspieler Walter Schmidinger, eine der großen Figuren der deutschen Bühne, ist im Alter von achtzig Jahren gestorben.
Vaterliebe und Muttermord, Traum und Wahn - zu viel für eine Frau, die leben will. Michael Thalheimer trifft im Wiener Burgtheater die „Elektra“ des Hugo von Hofmannsthal groß und wuchtig in ihr todessüchtiges Herz.
Der Kapitalismus kommt zum Abendessen und frisst die Leute auf. Aber die dramatischen Verluste werden locker verdaut: ein Ausblick auf die Stücke und Stoffe der neuen Saison.
Der Satan stürzt Stalins Welt - mit einem Bananentrick. Dieser Geniestreich in Michail Bulgakows Roman „Der Meister und Margarita“ kommt in Simon McBurneys Wiener Theaterfassung unter die Klapsmühlenräder.