Dionysos der Malerei
Der Maler-Priester und Frankfurter Städelprofessor Hermann Nitsch wollte sein Publikum mit kathartischen Riten reinigen. Am Ostermontag ist er im Alter von 83 Jahren gestorben.
Der Maler-Priester und Frankfurter Städelprofessor Hermann Nitsch wollte sein Publikum mit kathartischen Riten reinigen. Am Ostermontag ist er im Alter von 83 Jahren gestorben.
Galeristin Eva Presenhuber expandiert an die Donau: Ihre neue Galerie in Wien eröffnet mit Bildern von Tobias Pils.
Andreas Schager weckt in Richard Wagners „Tristan und Isolde“ an der Wiener Staatsoper große Vorfreude auf seinen sommerlichen Siegfried in Bayreuth. Die Regie von Calixto Bieito erkundet die Traumata der Hauptfiguren.
Mit Witz und Hingabe liest Peter Kaempfe das „Doppelporträt“ über Oskar Kokoschka und Agatha Christie.
Im Regen klärt sich alles auf: Torsten Fischer und Herbert Schäfer zeigen in den Kammerspielen in der Josefstadt eine brillante Neubearbeitung von Shakespeares „Was ihr wollt“.
Der in Wien geborene deutsche Künstler Yadegar Asisi ist bekannt für seine Panoramen. Neben der antiken griechischen Stadt Pergamon zeigte er auch das Treiben der Lutherstadt Wittenberg vor 500 Jahren und die Berliner Mauer zur Zeit des Kalten Krieges. Jetzt schafft er ein realistisches Bild New Yorks am 11. September 2001.
Erst die Hinterbühnenkarriere, dann die Professur: Der Maler Rudolf Schönwald erzählt seine beeindruckende Geschichte als Überlebenskünstler.
Der Breslauer Augenarzt Hermann Cohn warb mit Goethe für die Impfpflicht. Dabei stand ihm die Maske des Dichters vor Augen, die Spuren von Pockennarben konserviert.
Erst vor zwei Jahren war Andrés Orozco-Estrada von Frankfurt am Main nach Wien gewechselt. Jetzt schmeißt er sein Amt bei den dortigen Symphonikern hin. Offenbar im Zorn.
Alma und Gustav Mahler verbrachten drei dramatische Sommer in Wien, New York und im Südtiroler Pustertal. Eine Spurensuche.
Künstlerisches Wirken als lebenslängliche Arbeit: Zum Tod des Theater-Enthusisasten Hellmuth Matiasek.
Nach einigem Zögern schließt sich Österreich der EU an und fordert russische Diplomaten auf, das Land zu verlassen. Die Regierung weiß, dass im neutralen Österreich besonders viele Agenten tätig sind.
Ein scheinbar glasklarer Fall für Bibi Fellner und Harald Eisner: Doch dann wird es kompliziert in dem blutigen Familiendrama. Zum Glück hilft Inkasso-Heinzi weiter.
Auf der Wiener Investmentplattform Bitpanda können Anleger mit Kryptowährungen und Gold handeln. Als Arbeitgeber bindet das mit mehr als einer Milliarde Euro bewertete Fintech mit ungewöhnlichen Mitteln Beschäftigte an sich.
Bei den Frühjahrsauktionen im Kinsky mit moderner und zeitgenössischer Kunst kommt Farbprächtiges und Gewitztes zum Aufruf. Der Schwerpunkt liegt auf Heimischem.
Bei der Standortentscheidung haben die nahe gelegenen Windräder gepunktet.
Bekannt wurde der rechtsextreme Rapper „Mr. Bond“ weil der Attentäter von Halle den Livestream seiner Tat mit dessen Musik hinterlegte. Nun wurde der 37-Jährige wegen Verstößen gegen das NS-Verbotsgesetz zu einer Haftstrafe verurteilt.
Die 31 Jahre alte Frau hat sich laut Angaben des Achterbahn-Betreibers in einem abgesperrten Bereich aufgehalten. Sie starb noch an der Unfallstelle.
Valentina verlässt Charkiw in der umkämpften Ost-Ukraine. Ihren Mann lässt sie zurück, um ihre Kinder zu retten – die Rekonstruktion einer Flucht vor den russischen Bomben.
Unter dem Motto „Yes, we Care“ versammeln sich am Sonntag Zehntausende zu einer Solidaritätsveranstaltung für die Ukraine auf dem Wiener Heldenplatz. Präsident Wolodymyr Selenskyj wird für eine aufrüttelnde Ansprache zugeschaltet.
Vom aufstrebenden Rittergeschlecht bis zum Untergang: Martin Rady erzählt anekdotenreich neunhundert Jahre Habsburger Dynastiegeschichte.
Der „Wiener Kreis“ und seine Folgen: eine Edition nachgelassener Texte von Rudolf Carnap beginnt mit Tagebüchern der Jahre 1908 bis 1935.
Die FPÖ lehnt eine Einladung rundweg ab, und die anderen Parteien sind dankbar, dass die rechte Partei die Rolle des Spielverderbers übernimmt.
An der Wiener Staatsoper weiß der Regisseur Simon Stone nicht so recht, wo er mit Alban Bergs „Wozzeck“ hin will. Christian Gerhaher in der Titelrolle feilt vorbildlich am Text, aber man hört ihn kaum.
Durch alle Domänen der Gelehrsamkeit: Michael Kempe legt eine kenntnisreiche Biographie über den Universalgelehrten Gottfried Wilhelm Leibniz vor.
Von Aprikosenkern bis Mohn über Pistazie: die Auswahl an Speiseölen ist groß. Wie kann man mit ihnen seine Gerichte veredeln? Und gilt wirklich: Je hochwertiger das Öl, desto besser werden die Bratkartoffeln?
Was hat Warhol so fasziniert an ihm? Die Albertina zeigt in ihrer Ausstellung „Munch im Dialog“, wie der angebliche Meister der Oberfläche und fünf weitere Weltklasse-Maler miteinander in Verbindung stehen.
Ein Shakespeare-Klassiker hängt in der Luft und ein Debüt rührt zu Tränen: Das Wiener Burgtheater zeigt eine besinnungslose Inszenierung von "Der Sturm" und das berührende Jugendwerk "Adern"
Anne-Sophie Mutter spielt John Williams’ zweites Violinkonzert.
Die Europäer äußern sich „enttäuscht“ über die Unterbrechung der Wiener Atomgespräche. Eine Einigung schien zum Greifen nahe. Nun gefährdet eine Intervention aus Moskau alles.
„Externe Faktoren“ seien der Grund für die Pause, sagt der EU-Außenbeauftragte Borrell. Gemeint sind offenbar Sonderwünsche Moskaus als Belohnung für russisches Mitwirken. Auch Teheran wirkt irritiert.
Stängelgläser und moderne Frauen in Rot: Die im Museum Leopold erstmals gezeigte Sammlung Schedlmayer birgt Schätze.
Die Kunden können mit fast 1 Milliarde Euro rechnen.
Fachleute sehen Risiken durch Kontrollverlust und Stromausfall in ukrainischen Kernkraftanlagen. Sie warnen aber vor zu lautem Alarm. Eine größere Gefahr würde womöglich nicht mehr richtig eingeschätzt.
esundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) und Justizminister Marco Buschmann (FDP) haben sich bei der Überarbeitung des Infektionsschutzgesetzes geeinigt. Zum Frühlingsbeginn am 20. März sollen die strengen Corona-Beschränkungen entfallen, etwa die 2- oder 3-G-Regeln. Stattdessen können die Länder sogenannte Basisschutzmaßnahmen erlassen und spezielle Auflagen in gefährdeten Gebieten, den „Hotspots“.
Wien hat die Notbremse gezogen. Denn: Die allgemeine Impfpflicht hat die Impfkampagne in Österreich nicht vorangebracht, sondern im Gegenteil verlangsamt.