Österreich verlängert Schengen-Ausnahme
Im Schengen-Raum sollen eigentlich keine Grenzkontrollen stattfinden. Seit 2015 wird das übergangen – durch Österreich, aber auch durch Deutschland und Frankreich.
Im Schengen-Raum sollen eigentlich keine Grenzkontrollen stattfinden. Seit 2015 wird das übergangen – durch Österreich, aber auch durch Deutschland und Frankreich.
Geringe Niederschläge setzen auch dem wasserreichen Österreich zu. Tourismus, Energiewirtschaft und Landwirtschaft spüren den Klimawandel und haben mit ausbleibenden Niederschlägen zu kämpfen.
Republikanischer Phantomschmerz: Richard Wagner, sein amerikanischer Zahnarzt und der Plan seiner Emigration.
Und überall ein Hauch Geschichte: Das Designhotel Leo Grand besticht durch einen gelungenen Mix aus Plüsch und klaren Linien.
Der Wiener Aktionist Hermann Nitsch bleibt ein Jahr nach seinem Tod international gefragt: Die New Yorker Pace Gallery widmet ihm eine Schau. Moderater als dort sind die Preise im Wiener Kinsky.
Der Augustinermönch Celso Gargia hat Francisco Pizarro bei der Eroberung des Inkareichs begleitet. So steht es in deutschsprachigen Schulbüchern. Die Geschichte ist eine Erfindung von Robert Grün.
Phantasievolle bunte Plakate sind letzte Zeugen einer Goldenen Ära der Eisenbahn. Die Zeit glamouröser Luxuszüge wie des legendären Orient-Expresses ist lange vorbei. Auch wenn es Wiederbelebungsversuche gibt.
Shelly Kupferberg berichtet in ihrem neuen Buch „Isidor“ über ein jüdisches Leben in Wien, das die Nationalsozialisten vernichteten.
Die Wiener Korruptionsstaatsanwaltschaft hat ein weiteres Ermittlungsverfahren gegen den früheren österreichischen Bundeskanzler eröffnet. Sebastian Kurz nimmt auf dem F.A.Z.-Kongress dazu Stellung.
Von der 1955 erklärten Neutralität ist nicht mehr viel übrig. ÖVP, Grüne und SPÖ scheuen die Debatte. Doch das nützt nur der FPÖ.
Trotz Rufen nach Reformen hält die Volkswirtschaftslehre an ihren neoklassischen Modellen fest. Die Klimafrage fordert die Wissenschaft nun neu heraus.
Die Welt ist eine Scheibe und wird von Reptilien regiert: An der Wiener Volksoper erlebt die Operette „Die letzte Verschwörung“ von Moritz Eggert ihre Uraufführung.
Zu schwer füreinander: Mateja Koležnik inszeniert Horvaths „Kasimir und Karoline“ am Wiener Burgtheater. Kein schlechter Abend, aber statt ums Gemüt geht es ihm vor allem um Stimmung.
Die Zukunft des Radio-Symphonieorchesters Wien steht auf dem Spiel. Jetzt bekennt sich Österreichs Bundesregierung zu dessen Erhalt. Einen Finanzierungsvorschlag hat sie freilich nicht.
Meine Fotos von georgischen Tagelöhnern wurden vor 16 Jahren in der F.A.Z. veröffentlicht. Nun entdeckte ich sie plötzlich wieder – als Werk eines Künstlers.
Hellwach und gut beschäftigt: Rieke Süßkow hat Handke am Burgtheater in Wien inszeniert und in Mainz Hans Henny Jahnn entstaubt. Jetzt arbeitet sie am Schauspiel Frankfurt und schwärmt vom Fassbinderhaften der Stadt.
Die ÖVP-Grünen-Regierung in Wien beschließt eine neue Finanzierung des öffentlichen Rundfunks ORF. Privilegien sollen gekappt werden, der Beitrag sinkt. Er wird jetzt wie in Deutschland pro Haushalt fällig.
Wie es in seiner Lehre um Vergessenes ging, so auch in seinem Kunstsammeln: Das Freud Museum in London widmet sich dessen Begehren nach Antikem.
Das Karikaturenmuseum in Krems an der Donau beschäftigt sich mit dem unsterblichen Österreicher. Das macht Laune – und spendet auch ein wenig Hoffnung.
Im Stil-Fragebogen verrät „Der Schwarm“-Schauspieler Oliver Masucci, was Roman Polanski ihm über Mittagspausen beigebracht hat, was das Gemeine am Bekanntsein ist, und wen er schon immer mal live hören wollte.
Noch am Mittwoch vermisste die UN-Atomaufsichtsbehörde IAEA in Libyen zweieinhalb Tonnen Uran. Einen Tag später sind die zehn Fässer offenbar wieder aufgetaucht.
Österreich will Bulgariens Beitritt zur Schengen-Zone so lange blockieren, bis weniger Migranten durch das Land in die EU kommen. Doch der Ausbau des Grenzschutzes ist ein Großprojekt – und Sofia erstarrt in einem Patt.
Von ihr könnten die lustlosen Mimengewerbler von heute viel lernen: zum achtzigsten Geburtstag der funkensprühenden Theaterschauspielerin Kirsten Dene.
Die österreichischen Sicherheitskräfte überwachen wegen eines aktuellen Hinweises besonders Kirchen in der Hauptstadt. Die „Vorsichtsmaßnahmen“ dauern seit Mittwochfrüh an.
Eigentlich war er gar nicht lange Kanzler. Aber Sebastian Kurz hat schon in sehr jungen Jahren verstanden, Interesse an seiner Person zu wecken. Das hat sich in vielen Büchern niedergeschlagen.
Das Jüdische Museum in Wien setzt zum Neuanfang auf gezielte Provokation. Die Ausstellung „100 Missverständnisse über und unter Juden“ geriet zu einem turbulenten Einstand für die Direktorin Barbara Staudinger.
In seinem großen Roman „Echtzeitalter“ erzählt der österreichische Autor Tonio Schachinger von einem Wiener Teenager, der sich mit Computerspielen seine Welt erobert. Und die Regeln bricht, die er gerade erst lernt.
Genau wie das „Ritz“ in Paris oder das „Hotel Sacher“ in Wien war das „Bauer Palazzo“ in Venedig lange eine Konstante der Luxushotellerie.
In unserer Märzausgabe geht es um Männer: Auf der Suche nach einem verschollenen John-Wayne-Film, auf den Spuren des letzten Playboy Porfirio Rubirosa – und Isabelle Huppert in Herrenmode fotografiert. Das und noch viel mehr im F.A.Z.-Magazin. Hier zum Download.
Der Intendant des ORF will das Symphonie-Orchester des Senders nicht mehr finanzieren. Damit ist nicht nur ein international geschätzter Klangkörper in Gefahr, sondern der wichtigste Auftraggeber für zeitgenössische Komponisten in Österreich.
Adriana Altaras erzählt in „Besser allein als in schlechter Gesellschaft“ von einer Seelenverwandtschaft.
Iran hat die Überwachung seines Atomprogramms immer mehr eingeschränkt. Nach Druck durch eine Resolution der IAEA-Staaten lenkt Teheran wohl ein.
25 Jahre lang hat ein Autor abseits der Öffentlichkeit in Wiener Altpapiercontainern nach Schriftlichem gefahndet: Jetzt erzählt Arno Geiger, wie ihn die Briefe und Tagebücher von Fremden zu einem besseren Schriftsteller gemacht haben.
In der österreichischen Sozialdemokratie rumort es. SPÖ-Chefin Rendi-Wagner ist umstritten. Nach anstehenden Landeswahlen dürfte der Streit offen entbrennen.
Iran hat die Überwachung seines Atomprogramms immer mehr eingeschränkt. Nach Druck durch eine Resolution der IAEA-Staaten lenkt Teheran ein. „Ja, es gibt eine Änderung“, sagt IAEA-Chef Grossi.
Schon vergangene Woche berichteten Medien, dass IAEA-Inspekteure in Iran auf rund 84 Prozent angereichertes Uran gefunden haben. Nun bestätigt die Internationale Atomenergiebehörde die Berichte.