Abstraktes aus dem Regenwald
Zwei Ausstellungen als Glücksfall für Wien: Im Mumok und in der Secession wird das Mutter-Tochter-Gespann Elisabeth Wild und Vivian Suter gewürdigt.
Zwei Ausstellungen als Glücksfall für Wien: Im Mumok und in der Secession wird das Mutter-Tochter-Gespann Elisabeth Wild und Vivian Suter gewürdigt.
Tiere, die Züge aufhalten – das gibt es in Großstädten nicht allzu oft. In Wien waren es am Freitag ausgerechnet Lamas, die für Stillstand sorgten. Alle Tiere konnten aber wieder unversehrt eingefangen werden.
Bei den Wiener Festwochen wird viel politisiert, aber wo bleibt die Kunst? Alban Bergs Oper „Lulu“ jedenfalls wurde im Schwimmbad versenkt.
Christian Krachts Roman „Eurotrash“ bekommt in der Produktion des Wiener Burgtheaters bei den Maifestspielen im Staatstheater Wiesbaden viel Tragikomik.
Im Konzert der Reihe „Barock plus“ orientiert sich das hr-Sinfonieorchester programmatisch an den Orten Dresden, Prag und Wien.
Von Peter Stein bis Til Schweiger: Zum Tod des wunderbaren Wandelschauspielers und späten internationalen Filmstars Peter Simonischek
Der späte Ruhm kam durch den Film: Auf dem weiten Feld bundesrepublikanischer Theatergeschichte nahm Peter Simonischek eine zentrale Stellung ein. Nun ist er im Alter von 76 Jahren gestorben.
Wien sehen und sterben: Der „Tatort: Azra“ ist ein spannender Mafiathriller und eine Moritat zugleich. Adele Neuhauser und Harald Krassnitzer sind wie gewohnt groß in Form.
Kaum ein Komponist unserer Zeit hat so viel Forschung ausgelöst wie György Ligeti. Das Berliner Symposion zum Hundertsten erschloss anhand von Skizzen aus dem Nachlass, wie penibel er die Realisierung seiner Kompositionen vorbereitete – durch planmäßige Überforderung der Interpreten.
Die Albertina modern feiert den japanischen Zeichners Yoshitomo Nara, der mit seinen wütenden Mädchenfiguren berühmt wurde.
Kunst aus Italien und ein Stillleben von Jawlensky: Vorschau auf die Auktionen moderner und zeitgenössischer Kunst im Dorotheum.
Österreichs Zeitungsverleger bringen sich durch Abhängigkeit von öffentlichen Geldern in Korruptionsnähe.
Ja, sagt Alexander Pürzel. Aber nur, wenn die Bedingungen stimmen. Der Kraftdreikämpfer und Sportwissenschaftler weiß, welche das sind. Ein Gespräch darüber, worauf es im Fitnessstudio ankommt.
Monica Bleibtreu spielt Klaus Pohls Hamburger Erfolgsstück über einen abgemeldeten Schauspieler nach.
Im Kampf gegen die hartnäckige Inflation stehen Strom- und Gasanbieter sowie der Lebensmittelhandel unter Druck. Jetzt setzt die Regierung auf Gewinnabschöpfung.
Auf dem diesjährigen Wiener Motorensymposium diskutierten Experten den Weg zu einem klimaneutralen Verkehr. Bis zum Jahr 2039 könnte demnach vollständig auf den Verkauf fossiler Kraftstoffe verzichtet werden.
Die österreichische Hauptstadt ist stolz auf ihr Wasser. Seit 150 Jahren fließt es über ein revolutionäres Leitungssystem aus den Bergen in die Stadt. Eine Wanderung von der Quelle bis an den Kaffeehaustisch.
Orientalismus und magischer Realismus bleiben gefragt: Ergebnisse der Auktionen alter Kunst und von Werken des 19. Jahrhunderts aus dem Wiener Dorotheum und dem Kinsky.
Paul Zifferer erzählte vor hundert Jahren im Roman „Die Kaiserstadt“ den Untergang Alt-Österreichs als Gesellschaftsallegorie.
Mieczysław Weinbergs Oper „Der Idiot“ wird im Musiktheater an der Wien von Thomas Sanderling und Vasily Barkhatov mustergültig auf die Bühne gebracht.
Das Theater als unverzichtbare Schmiere der verschleißanfälligen Bürgerexistenz: „Der Raub der Sabinerinnen“ in Anita Vulesicas rasanter Inszenierung am Wiener Akademietheater.
Robert Seethaler schaut in seinen Romanen wie durch ein Mikroskop auf Milieus. „Café ohne Namen“ porträtiert die Wiener Leopoldstadt der Sechzigerjahre. Geht das auf?
Pamela Rendi-Wagner kämpft darum, SPÖ-Vorsitzende zu bleiben. Den Tag der Arbeit nutzt sie für Werbung in eigener Sache — und einen Seitenhieb gegen die FPÖ.
Rechts blinken, links blinken, geradeausfahren? Österreichs Sozialdemokraten stimmen über den Chefposten ab. Es geht um Rivalitäten, aber auch um die Strategie für die nächste Wahl.
Nicht nur Artemisia Gentileschi war eine bemerkenswerte Malerin des Barockzeitalters. Im Wiener Dorotheum lassen sich Werke weiterer Künstlerinnen entdecken – und erwerben.
Beckett auf der schlüpfrig-schiefen Bahn der Boulevardkomödie: Dieter Dorn kombiniert am Wiener Theater in der Josefstadt „Glückliche Tage“ mit einem Einakter von Feydeau.
In Wien treffen sich Teile der afghanischen Opposition. Eine realistische Alternative zu den Taliban sind sie jedoch nicht.
In „Der weiße Kobold“ spielt Frederick Lau einen korrekten Normalbürger, der unter Kunstbetrüger und Drogendealer gerät. Die Story ist herrlich durchgedreht, allerdings zu sehr mit Gags für Insider gespickt.
Die Veröffentlichung der vermeintlichen Hitler-Tagebücher 1983 gilt als eine der größten Medienaffären der bundesdeutschen Geschichte. Das Fälschermuseum in Wien präsentiert neben vermeintlichen Tagebucheinträgen Hitlers viele andere Fälschungen und zeigt die Hintergründe zu den Werken auf.
Der Drahtzieher des Ibiza-Videos sieht sich als verfolgter Whistleblower. Aus der Haftstrafe wegen Kokainhandels entlassen, tritt er nun als „politischer Akteur“ auf.
Österreichische Nachrichtendienstler wollten den israelischen Kollegen einen Gefallen tun. Sie verschafften einem aussagewilligen syrischen General Asyl. Ist das Amtsmissbrauch?
Die starke Ausrichtung österreichischer Unternehmen nach Osteuropa schreckt Anleger derzeit ab. Dabei ist der Leitindex ATX vergleichsweise günstig bewertet.
Elisabeth Badinter beschreibt mit einem reichen Schatz von Quellen die Beziehungen zwischen Kaiserin Maria Theresia und ihren Kindern.
In der nicht enden wollenden Springer-Story geht der ehemalige „Bild“-Chef Julian Reichelt in die Offensive – bevor alle Welt über Benjamin von Stuckrad-Barres Roman spricht.
Der Abbau von Rohstoffen hat in vielen Ländern erhebliche Auswirkungen auf die Umwelt. So werden große Flächen entwaldet, wie eine Erhebung der Umweltorganisation WWF und der Wirtschaftsuniversität Wien ergibt.
Der Moskau-Chef der Wiener OMV schwadroniert über das „enorme Potenzial“ Russlands. In Wien ist man entsetzt und kündigt personelle Konsequenzen an.