Wienern traut man nicht
Seiner Heimat Österreich in Hassliebe verbunden: Bernadette Reinhold fördert in ihrer gründlich recherchierten Biographie Oskar Kokoschkas bisher größtenteils Unbekanntes über den Maler als Homo politicus zutage.
Seiner Heimat Österreich in Hassliebe verbunden: Bernadette Reinhold fördert in ihrer gründlich recherchierten Biographie Oskar Kokoschkas bisher größtenteils Unbekanntes über den Maler als Homo politicus zutage.
Ihn kennt man vor allem aus Filmen, weil er so selten nördlich von Bayern gastiert. Wie sehr man das bedauern muss, zeigt Alfred Dorfer souverän im Unterhaus.
Bruce Caldwell und Hansjoerg Klausinger haben den ersten englischsprachigen Band einer voluminösen Biographie über Friedrich August von Hayek vorgelegt. Was die Quellenerschließung angeht, dürfte mit diesem Band in der Tat alles Relevante auf dem Tisch liegen.
Im Wiener „Tatort: Was ist das für eine Welt“ sagen die Kommissare zum Augenblick: Verweile doch. Und klären einen Mordfall an jemandem, dem Menschliches eher lästig war.
Koksen gegen Drogenmissbrauch, Bäume fällen gegen die Waldrodung: Die Klimakleber sind zunehmend verpeilt. Was in Wien geschah, ist nur noch peinlich.
Ist Erinnern Pflicht, Fluch, Arbeit oder eine Kultur? Lily Sykes inszeniert „Serge“ nach dem Roman von Yasmina Reza am Wiener Akademietheater. Die Uraufführung ist glänzend gespielt, aber nicht ohne Mühen inszeniert.
Die Abgeordneten bei der Parlamentarischen Versammlung der OSZE tun sich schwer mit der russischen Delegation. Manche verlassen bei deren Reden den Raum.
Der ORF soll wie die öffentlich-rechtlichen Kanäle in Deutschland künftig eine Haushaltsabgabe bekommen. Gleichwohl muss der Sender sparen. Die Regierung will die Geührenzahler entlasten.
Welche Rolle spielen Künstleragenten am Markt? Ein außergewöhnliches Beispiel liefert der Wiener Amir Shariat – der außerdem als Sammler, Händler und Berater auftritt.
Die Forderung, die russischen Abgeordneten von der Parlamentarischen Versammlung der OSZE auszuschließen, ist verständlich. Aber es gibt Gründe, sie trotz allem nach Wien reisen zu lassen.
Österreichs Außenminister Schallenberg fordert vor der Parlamentarischen Versammlung, „Dialogkanäle“ mit Russland offenzuhalten. Die OSZE sei kein Klub der Gleichgesinnten, man brauche sie „für den Tag danach“.
Für den Opernball hatte die Fitness-Ikone und Star-Begleitung von Richard Lugner eine Hose eingepackt. Ein No-Go in Wien. Wer half in letzter Minute?
Weil russische Abgeordnete anreisen, wollen die Ukraine und Litauen die Parlamentarische Versammlung der OSZE boykottieren. Was bedeutet das für die Sicherheitsorganisation? Drei Fragen an Österreichs Außenminister.
Ausgerechnet am 24. Februar sollen Russen auf der Parlamentarischen Versammlung der OSZE in Wien reden dürfen. Nach den ukrainischen haben auch die litauischen Vertreter ihre Teilnahme abgesagt.
Finanzminister Christian Lindner sucht in Den Haag, Helsinki und Wien Verbündete für eine stabilitätsorientierte Finanzpolitik. Als Hardliner will er sich aber nicht verstanden wissen.
Das Hessische Staatstheater hält an dem Auftritt der Opersängerin Netrebko zu den Maifestspielen fest. Der Intendant spricht von „Moralhysterie“. Wegen der Russin haben ukrainische Musiker abgesagt.
Ein sehr anregender Sammelband macht mit dem südslawischen Wien bekannt
Das reiche Österreich hat Milliardenbeträge zur Krisenbekämpfung ausgegeben. Jetzt will der Finanzminister auf die Bremse treten – und das nicht nur in Wien.
Desillusionierung auf allen Ebenen im Wien des Sommers von 1914: Die Fußstapfen, in denen Raphaela Edelbauer mit ihrem Roman „Die Inkommensurablen“ unterwegs ist, sind groß.
Als dynamische Konkurrentin der Wiener Messe Viennacontemporary wurde die Spark Art Fair 2021 gegründet – und scheint schon in die Knie zu gehen. Was ist da los?
Das Geschworenengericht am Straflandesgericht Wien verhängte gegen vier Angeklagte zweimal lebenslänglich sowie 20 und 19 Jahre Haft. Zwei Männer wurden in der Hauptsache freigesprochen.
Auf vier Bühnen – in Linz, Graz und zweimal in Wien – sind derzeit Operetten von Jacques Offenbach in neuen Inszenierungen zu sehen. Wird die Gegenwart des Landes darin sichtbar?
Spione auszuweisen ist in Österreich unüblich. Einen Zusammenhang mit einer OSZE-Tagung weist Wien zurück. Man müsse „nationale Interessen schützen“.
Der Beginn moderner Bildzeichen: Günther Sandner erzählt, wie Rudolf Modley und Margaret Mead das Glyphs-Projekt vorantrieben.
Im November 2020 erschoss ein Mann in Wien vier Menschen – ehe er selbst von der Polizei getötet wurde. Zunächst war von einem Einzeltäter die Rede. Nun wurden mehrere Mittäter verurteilt.
Der Attentäter, der im November 2020 in Wien vier Menschen tötete, wurde noch in der Nacht des Anschlags von der Polizei erschossen. Nun wurden vier seiner Helfer zur Rechenschaft gezogen.
Mit Sanktionen belegte russische Abgeordnete reisen ausgerechnet zum 24. Februar zur Parlamentarischen Versammlung der OSZE in Wien. Die Gastgeber sprechen von „Pflicht“, die Ukrainer von „Propagandashow“.
Wie man den Täter zum Opfer macht: Vor neunzig Jahren erschütterte der Fall des pädophilen Schauspielers Alfred Lohner das Wiener Burgtheater – aber nur kurz.
In Wien stehen sechs junge Männer vor Gericht. Sie sollen dem Attentäter vom 2. November 2020 geholfen haben. Am Mittwoch wird das Urteil erwartet.
Weitere Corona-Einschränkungen werden aufgehoben, in Wien fällt das Urteil im Prozess zum ersten islamistischen Anschlag in Österreich, und die Niederlande erinnern sich an eine nationale Katastrophe.
Er schrieb das Standardwerk zum politischen Antisemitismus: Der aus Wien gebürtige Oxforder Historiker Peter Pulzer ist gestorben.
Schon wieder? Immerhin! Zwei Romanadaptionen auf dem Theater: „ÖL!“ nach Upton Sinclair am Wiener Volkstheater und Thomas Manns „Der Zauberberg“ an der Burg.
Die iranische Regierung lässt den Angriff auf eine Militäranlage durch ein Expertenteam untersuchen. Derweil ist die US-Regierung zu allen Mitteln bereit, um Iran vom Atomwaffenbesitz abzuhalten.
Mythisch, gewaltig, umstritten: Milo Rau wird von Juli 2023 an als Intendant die Leitung der Wiener Festwochen verantworten. Er kündigt an, sich dort für ein vielstimmiges, kämpferisches Welttheater einzusetzen.