Mit dem Blick nach Köln
Eine Filmproduktionsfirma behauptet sich in Frankfurt. Die Gesellschafter sind überzeugte Frankfurter, wie sie immer wieder sagen.
Eine Filmproduktionsfirma behauptet sich in Frankfurt. Die Gesellschafter sind überzeugte Frankfurter, wie sie immer wieder sagen.
Totgeburt im Kölner Stadtgarten: Helge Schneiders eigene Fernsehshow ist an Langeweile und Witzlosigkeit kaum zu überbieten. Allein die Musik hat Potential.
Er hat als Autor das Medium Fernsehen in Deutschland geprägt wie kaum ein Zweiter. Von ihm stammt unter anderem die Serie „Ein Herz und eine Seele“ und das „Millionenspiel“, er hat „3 nach neun“ mitgegründet: Zum Tod von Wolfgang Menge.
Darf’s noch ein „Tatort“ mehr sein? Der WDR hat gerade erst eine Filiale der Sonntagabendreihe in Dortmund eröffnet, da kündigt der Bayerische Rundfunk den
Neue Medikamente werden zunehmend in Schwellen- und Entwicklungsländern wie Indien und China getestet. Kritiker verurteilen diese Praxis der Pharmakonzerne als Forschung auf Kosten der Ärmsten.
Viva macht überraschend eine knappe Dreiviertelstunde eigenes Programm; die Redaktion des ZDFkultur-Aushängeschilds "Der Marker" verabschiedet sich von der eigenen Sendung; die "Sesamstraße" hat einen neuen Vorspann; und WDR und MDR ergründen ihre gemeinsame Bedarfslage. Was diese Woche im Fernsehen los war.
Überraschend klares Urteil aus Köln: Die Tagesschau-App ist presseähnlich - und das darf nicht sein. Die Richter machten diese Entscheidung an der App vom 15. Juni 2011 fest.
Zum ersten Mal spielt ein Ruhrpott-„Tatort“ nun in Dortmund. Die Premiere bietet einen leicht schizophrenen Kommissar, spielt mit Viererkette und lässt noch Luft nach oben.
Erst gab es eine Interview-Offensive in Zeitschriften, nun hat Bettina Wulff ihre geplanten Fernsehauftritte abgesagt. Ihr Buch „Jenseits des Protokolls“ wurde in den vergangenen Tagen viel kritisiert.
Ein Junge wird an einer deutschen Schule zu Tode gemobbt: Der eindringliche Film „Lucas’ letzter Brief“ beleuchtet die Hintergründe einer skandalösen Ereigniskette.
Der Kölner Spieler Kevin Pezzoni wurde beleidigt und bedroht, daraufhin löste er seinen Vertrag auf. Der Vorsitzende eines Fanklubs spielte dabei eine Rolle. In einer WDR-Talksendung bezeichnet er sich als Initiator der Facebook-Gruppe gegen Pezzoni - und ist uneinsichtig.
Ihre Moderation ist von einer eleganten Süffisanz. Lässig lächelnd präsentiert sie uns den nächsten Skandal, den das Magazin mit der gebotenen Strenge aufzeigt.
Der 10. Januar 2012 war ein fataler Tag für das deutsche Fernsehen. Am Abend lief im Ersten "Der Lidl-Check" mit über 6 Millionen Zuschauern, die bei den Programmchefs der Landessender augenblicklich alle Sicherungen durchbrennen ließen. Seitdem jagt ein "Check" den nächsten. Es ist höchste Zeit, den Overkill wieder zu stoppen.
Tatort Hamburg (NDR) Kniffliger Fall zum Einstand für Kommissar Tom Stiller (Til Schweiger): Wer ist der Unhold, der in Hamburger Kinderläden süßen
Eine Ära geht in Köln zu Ende: Gründerin Gennarina Campi hatte in ihrer legendären Eisdiele schon Romy Schneider und Maria Callas zu Gast. Nun wird auch das Restaurant im Funkhaus verabschiedet.
Zwar gut gemeint, aber nicht gut gemacht: Der Digitalkanal Einsplus geriert sich in neuen Shows als Jugendkanal. Aber das Konzept ist schon fast Realsatire.
Die Verlage haben sich mit den öffentlich-rechtlichen Sendern nicht im Internetstreit nicht einigen können und führen die Klage gegen die „Tageschau"-App fort. ARD und ZDF sagen, weiter an Gespräche interessiert zu sein.
Krippenausbau, Sozialpolitik, Landeshaushalt: In ihrem Fernsehduell beharkten sich Hannelore Kraft und Herausforderer Norbert Röttgen nach Kräften - einen klaren Sieger hatte die Veranstaltung trotzdem nicht.
Für seine "Comedy-Woche" zwingt RTL vier Alleinunterhalter in eine Ensemble-Show; "Serengeti" hat seine Kino-Erzählweise ins Fernsehen rübergemogelt; der WDR erzählt, wie der Döner an den Rhein kam; "Rachs Restaurantschule" macht unnötig Show; und ZDFneo legt sich noch eine überflüssige Vorabendshow zu. Was diese Woche im Fernsehen los war.
Die Zusammenarbeit von Norah Jones und Produzent Danger Mouse trägt Früchte. Auf dem neuen Album lässt die frühere Blues-Jazz-Folk-Musikerin polierte Klänge hören.
Elton und Simon beenden ihre gespielte Dauerrivailtät bei Pro Sieben als Ganzkörperblaueflecke; der WDR feiert schöne Tierparks in einer unterirdischen Hitlistenshow; n-tv hat eine hochseriöse Nazi-Reportagereihe produziert; und Kabel 1 inszeniert "Die Geldeintreiber" als "K11"-Schultheaterversion. Was diese Woche im Fernsehen los war.
Programmdirektor gegen Intendanten: In der ARD gibt es Streit um „Gottschalk live“. Soll im Sommer Schluss sein? Bisher seien noch keine Entscheidungen gefallen, heißt es.
Umfragen sagen einen klaren Sieg von Rot-Grün in Nordrhein-Westfalen voraus. Die CDU wird nach Aussage ihres designierten Spitzenkandidaten Röttgen ohne Koalitionsaussage in den Wahlkampf ziehen. Ob er sein Amt als Bundesumweltminister auch im Falle einer Niederlage aufgeben würde, ließ er offen.
Wandel durch Abbildung: Mit dem „Tatort“ aus Dortmund zeichnet der WDR ein neues Bild vom Ruhrgebiet. Das will den neuen Strukturen gerecht werden, ohne auf gängige Muster zu verzichten.
Die Gewinner des Grimme-Preises stehen fest: Die ARD holt die meisten Preise, unter anderem mit einem Film über Online-Mobbing. Hannelore Hoger erhält eine Sonderehrung.
Tim Mälzer stürzt die Diätindustrie in die Krise; Axel Prahl lässt sich vom WDR beim Urlaubmachen in Lissabon zusehen; Dennis Gastmann ist ausnahmsweise mal zuhause geblieben und bei einer Vereinsfeier eingeladen; Murat Topal fährt "Quiz Taxi"; und Sarah Kuttner ist wieder total Zwinker-zwinker. Was diese Woche im Fernsehen los war.
Detlef D! Soost lässt bei Pro Sieben einen "Gefühlswasserfall" ertanzen; Sabine Heinrich hat sich ein paar Tage frei genommen, um bei "Europas verlorener Generation" auf der Couch zu pennen; die ARD präsentiert stolz Bilder aus dem Biosphärenreservat Facebook; und RTL 2 baut Scripted Reality endgültig zur Comedy um. Was diese Woche im Fernsehen los war.
„Sind wir doch blöd?“ Der Media Markt bestreitet das bekanntlich. Er war gestern Abend das Thema im Marken-Check der ARD. Frank Plasberg versuchte sich anschließend an der Kritik der Konsumgesellschaft.
Beim ZDF firmieren die "Die Charts der deutschen Schätze" als Doku; Jörg Pilawa moderiert sich in seine Vergangenheit zurück; ein Plüschhund revanchiert sich bei Oliver Pocher; Sat.1 bewirbt sich um die beeindruckendste Kamerastuntszene in einem Krimi; und Desirée Nick krempelt Comedy-Talenten ihre Auftritte um. Was diese Woche im Fernsehen los war.
Der WDR zeigt die Dokumentation „Tahrir 2011“ vom Beginn des Aufstands. Sie schildert den Freiheitskampf aus der Perspektive der Demonstranten - und der Sicherheitskräfte.
Bei Sat.1 versucht Julia Leischik hoffnungslose Verbrechen aufzuklären; Itunes zeigt einen Mix aus Teenager-, Superhelden- und Zombieserie; das Erste erklärt mit Cartoongrafiken, warum unsere Rentensystem versagt; der WDR überrascht mit Kreuzfahrt-Kritik; und "Unser Star für Baku" startet mit einer Wegzapp-Provokation. Was diese Woche im Fernsehen los war.
“Nicht die Tatsachen sind entscheidend, sondern das, was wir davon halten.“ Dieses Zitat der Gräfin Dönhoff bestimmte gestern Abend die Talkrunden bei Illner und Beckmann. Allein der bayerische Finanzminister blieb von ihm seltsam unberührt
Die Degeto-Gesellschafter haben Geschäftsführer Hans-Wolfgang Jurgan suspendiert. Die Filmproduktionsfirma steht so nicht nur ohne Liquidität, sondern auch ohne Führung da.
In Marokko dreht der WDR einen Film über Bundeswehrsoldaten in Afghanistan: „Auslandseinsatz" handelt vom Krieg, schonunglos. Alle Beteiligten gehen bis an ihre Grenzen.
Die Supermarktentfremdung ist oft ein schleichender Prozess. Und Sterneköche bilden die größte Risikogruppe. Wie gut, dass der WDR eine Wiedereingliederungs-Maßnahme zur Rückführung in den Einkaufsalltag anbietet. Bei der lernt nämlich auch der notorische Microwellenaufwärmer, woher eigentlich sein Fertigessen kommt.