Google Bildsuche verletzt nicht das Urheberrecht
Der Rechtsstreit hatte sich ausgerechnet an Erotikfotos entzündet. Jetzt hat der BGH entschieden: Suchmaschinen dürfen auch rechtswidrig veröffentlichte Fotos in ihrer Bildersuche anzeigen.
Der Rechtsstreit hatte sich ausgerechnet an Erotikfotos entzündet. Jetzt hat der BGH entschieden: Suchmaschinen dürfen auch rechtswidrig veröffentlichte Fotos in ihrer Bildersuche anzeigen.
Nickt der Bundestag die Reform des Wissenschaftsurheberrechts noch ab? Dann schießen die Große Koalition und Justizminister Heiko Maas den nächsten Bock. Sie sollten Sommerpause machen. Ein Kommentar.
Ein Gesetzentwurf sieht vor, dass Medien zukünftig auch genutzt werden dürfen, ohne dass sichergestellt ist, dass die Urheber dafür entsprechend honoriert werden. In der Union hat man offenbar massive Bedenken – und spricht von „perfider Lobbyarbeit“.
Bundespräsident Steinmeier macht gegen „Fake News“ mobil – und macht sich für den professionellen Journalismus stark. Aber wie soll der sich unter dem geplanten neuen Urheberrecht noch finanzieren?
Wenn der Justizminister mit seinem neuen Urheberrecht durchkommt, dann wird es keine freien Zeitungsverlage mehr geben. Kennt der Mann die Verfassung nicht?
Die Verwertungsgesellschaft Wort, die für Autoren und Verlage eintritt, hat ihre Existenzkrise bewältigt. Jetzt dürfen viele mit einem Geldsegen rechnen.
Ein Lehrer stellt einen Cartoon auf die Schulhomepage und verletzt damit das Urheberrecht. Wer haftet? Dazu hat das Oberlandesgericht Frankfurt jetzt eine Entscheidung getroffen.
Die neue Bildersuche stößt auf Kritik. Urheber und die Websites, auf denen die Fotos ursprünglich veröffentlicht wurden, gehen leer aus.
Sie sagen Vielfalt und fördern Monopole: Der Reformplan zum Wissenschaftsurheberrecht zerstört den Mittelstand und macht den Weg frei für den großen Staatsverlag.
Eine Hamburger Designagentur wollte der Großbrauerei Oettinger den Verkauf des Biers „5,0 Original“ verbieten lassen. Jetzt ist der Krach um das schlichte Design der Bierdosen vom Tisch.
Die Gema bekommt seit kurzem Geld von Youtube, doch das Grundproblem der illegalen Nutzung bleibt. Es ließe sich lösen: durch ein Modell in zwei Stufen.
Werden Kreative für Bücher und Kompositionen gut genug bezahlt? „Nein“, meint die Bundesregierung – und will ihre finanzielle Situation gesetzlich verbessern. Verleger erwarten von der Reform jedoch mehr Kosten als Nutzen.
Deutsche Künstler bekommen jetzt von Youtube Geld für ihre Musikvideos. Wird der Mutterkonzern Google etwa spendabel?
Betreiber von öffentlichen W-Lan-Netzen können nicht für Urheberrechtsverletzungen verantwortlich gemacht werden können, urteilt der Europäische Gerichtshof.
Das Urheberrecht soll eingeschränkt werden, um Nutzungen für Wissenschaft und Bildung kostenfrei zu erleichtern. Ein Gutachten des Forschungsministeriums liegt vor, doch es ist alles andere als überzeugend.
Wer bewusst und mit Gewinnabsicht auf rechtswidrige Inhalte verlinkt, macht sich strafbar. Das hat der Europäische Gerichtshof jetzt entschieden. Normale Bürger müssen sich aber keine Sorgen machen.
Die ins Auge gefasste Reform des Urheberrechts muss Verlage nicht schädigen. Denn die allgemeine Bildungsschranke wird Erlöse nicht mindern. Eine Erwiderung.
Produktpiraterie? Halb so schlimm. Das Bildungsministerium stützt sich im Urheberrecht auf ein dürftiges Gutachten. Und folgt damit dem blinden Urteil von Lobbyisten.
Nach dem folgenschweren Bombenanschlag in der Türkei sucht die Regierung weiter nach den Urhebern. Präsident Erdogan vermutet die Terrormiliz IS hinter der Tat.Die Zahl der Toten wird auf mindestens 50 beziffert.
Einerseits bieten Museen Selfie-Stationen an, andererseits werden Fotos untersagt. Was ist denn nun eigentlich erlaubt? Rechtsanwalt Florian Schmitdt-Gabain im Gespräch über Urheberrechte und Selfies vor Kunstwerken.
Hat Google sein wichtiges Handy-Betriebssystem teilweise illegal entwickelt? Darum drehte sich ein Gerichtsstreit, der nun zu Ende gegangen ist - in der ersten Instanz.
Im Streit um das neue Urhebervertragsrecht verschärfen beide Seiten den Ton. Journalist sein - das ist für viele ein Traumjob. Doch wie viele können noch davon leben?
Wem steht das Geld zu, das Bibliotheken oder Copyshops für den Gebrauch von Texten zahlen müssen? Bislang ging die Hälfte dieser Einnahmen an die Verlage. Jetzt sollen die Autoren alles bekommen.
Die Bundesregierung hat den Gesetzentwurf zu einem neuen Urhebervertragsrecht beschlossen. Die Kreativen sollen gestärkt werden. Doch nicht nur sie profitieren.
Offenbar hat die Partei „Bürger für Frankfurt“ nicht die Bildrechte für ihre Plakatmotive erworben. In dem Streit geht es um drei Bilder - und die können teuer werden für die Partei.
Die Urheberrechtsnovelle soll die Autoren stärken – doch das ist ein Trugschluss. Im belletristischen Buchgeschäft schadet sie allen Beteiligten. Es droht die Entsolidarisierung von Autoren und Verlegern. Ein Gastbeitrag.
Der Entwurf für ein neues Urhebervertragsrecht ruft Kritik und Zustimmung gleichermaßen hervor – Justizminister Heiko Maas glaubt dennoch, dass er allen gerecht wird.
Das Wissenschaftsurheberrecht soll in diesem Jahr vereinheitlicht werden. Das ist wünschenswert. Doch die Reform darf nicht die Fehler der jüngeren Rechtsprechung wiederholen.
Ist die Herausgabe der kritischen Edition von „Mein Kampf“ ein Fehler? Nein. Sie analysiert den völkischen Gedankensumpf und begleitet den Leser durch den historischen Wahnsinn. Ein Kommentar.
Das Bild des grinsenden Affen, der sich selbst fotografierte, ging um die Welt. Eine Tierschutzorganisation wollte für ihn das Urheberrecht erstreiten. Doch die Richter winken ab.
Für den gefallenen Internet-Star wird es nun eng: Ein Richter in Dotcoms Wahlheimat Neuseeland hat der Auslieferung nach Amerika zugestimmt. Dem Deutschen droht eine lange Haft wegen seiner früheren Tauschplattform.
Die Bundesregierung will das Urheberrecht verändern. Autoren sollen ihre Werke nach fünf Jahren von Verlagen zurückholen können. Das finden Schriftsteller falsch, die Journalistengewerkschaft hält das Gesetz für richtig. Wie erklärt sich der Konflikt?
Die Bundesregierung bereitet ein neues Gesetz zum Urheberrecht vor. Autoren sollen Verlagen nach fünf Jahren die Rechte an ihren Büchern abnehmen können. Namhafte Schriftsteller und Verleger sind entsetzt.
Der aktuelle Entwurf für das neue europäische Urheberrecht würde die Panoramafreiheit einschränken. Fotografien von Sehenswürdigkeiten dürften dann nur noch eingeschränkt genutzt werden. Das EU-Parlament gibt jedoch Anlass zur Hoffnung.
Sie fotografieren gern berühmte Bauwerke und stellen die Bilder ins Netz? Sollte das EU-Parlament falsch entscheiden, ist es damit bald vorbei. Dann wird kontrolliert, wer da das Brandenburger Tor oder den Eiffelturm knipst. Und es kostet Geld.
Die Republica, die am Dienstag eröffnet wird, steht diesmal im Zeichen Europas. Deshalb haben wir mit Julia Reda gesprochen, die für die Piraten im EU-Parlament sitzt – über Geoblocking, Lobbyisten und die Mühlen der Bürokratie.