Tschernobyl bekommt eine Schutzhülle
Das zerstörte Atomkraftwerk Tschernobyl in der Ukraine bekommt einen neuen Sarkophag. Die Finanzierung ist vorerst gesichert: Auf einer Geberkonferenz in London kamen 530 Millionen Euro zusammen.
Das zerstörte Atomkraftwerk Tschernobyl in der Ukraine bekommt einen neuen Sarkophag. Die Finanzierung ist vorerst gesichert: Auf einer Geberkonferenz in London kamen 530 Millionen Euro zusammen.
Der neue Sarkophag für das zerstörte Atomkraftwerk Tschernobyl in der Ukraine soll von der Fläche her fast dreimal so groß wie der Petersdom werden. Der Bund will rund 18 Millionen Euro geben.
Vor knapp 30 Jahren kam es im ukrainischen Kernkraftwerk Tschernobyl zur Katastrophe. Bis heute sind in Bayern noch viele Wildschweine belastet. Die Grünen werfen der Landesregierung vor, das Thema nicht ausreichend zu beachten.
Eine Lektüre, die Sie nie wieder loslassen wird: Emmanuel Lepages Reisereportage „Ein Frühling in Tschernobyl“
Drei Jahre nach der Reaktorhavarie in Japan sind dort noch ganze Landstriche verlassen. Nun gibt es erste Daten über die ökologischen Folgen des Desasters.
Am Pfingstsamstag vor 36 Jahren kam es im Atomforschungsreaktor Jülich zu einem Störfall. Die Grünen sagen, Deutschland sei nur um Haaresbreite einer Katastrophe wie in Fukushima entgangen. Doch Belege dafür gibt es nicht.
Gerd Ludwig war einer der ersten ausländischen Fotografen, die nach der Nuklearkatastrophe von Tschernobyl den Reaktor betreten durften. Seit 1993 besucht er das Katastrophengebiet immer wieder. Nun erscheint ein Band mit einer Auswahl seiner Bilder. FAZ.NET zeigt sie vorab.
Das Flusswasser mit Öl und Quecksilber verunreinigt, der Boden mit Blei und Chemikalien verseucht, eine ganze Region radioaktiv verstrahlt - es gibt zahlreiche Orte, an denen die Umweltverschmutzung dramatisch ist. Und der globale Müllberg wächst und wächst.
Mitten in Hamburg feiert ein Museum den KPD-Führer als Helden. Früher schauten Breschnew und Jelzin vorbei. Heute kommen manchmal Rentnergruppen aus dem Osten. Sie suchen ihre Vergangenheit.
Erst mal mit einer Gewissheit anfangen, so machen wir’s. Es werden hier gleich noch genug Ungewissheiten eine Rolle spielen.
Dostojewski hat gesagt, dass erst das Leid den Menschen zum Menschen macht: Die weißrussische Autorin Swetlana Alexijewitsch weiß aus Erfahrung, wovon der Dichter spricht.
Wem alles gelingt, der bleibt stur bei seiner Masche. Das kann sogar tödliche Folgen haben.
„Erst Tschernobyl - jetzt Chevron“ steht auf dem Schild an einem ostpolnischen Feldrand. Einwohner der Region haben es aufgestellt, um sich gegen den Bau einer ...
ul. WARSCHAU, 27. November. In Tschernobyl ist ein erster wichtiger Bauabschnitt für die langfristige Sicherung des 1986 explodierten Reaktors abgeschlossen ...
Tschernobyl und New York. Verwüstung hier, Verwüstung da. Moment, halt, das geht doch nicht. Die Atomkatastrophe und das von Hurrikan „Sandy“ entfesselte ...
Ein Bild von früher: Obstkörbe auf Frauenschultern. Schürzen voller Pfirsiche, glänzende Pferde. Jetzt tanzen sie im Kreis, Männer und Frauen, eine Fiedel ...
Pfifferlinge haben zurzeit Saison. Verbraucher finden sie im Supermarktregal und auf dem Wochenmarkt ebenso wie auf der Speisekarte vieler Restaurants.
In Donezk, wo das erste EM-Halbfinalspiel ausgetragen wird, haben neunzig Prozent der Leute Präsident Janukowitsch gewählt - weil er „einer der Ihren“ war. Doch sie wurden enttäuscht - und die Stimmung kippt.
Europas letztes Territorium: Oksana Sabuschko erklärt uns ihre ukrainische Heimat, den Unterschied zwischen Oligarchen- und Volks-Fußball und die Welt nach Tschernobyl.
Ein halbes Jahr nach dem Unglück in Japan zeigt sich, dass man nur knapp einer noch größeren Katastrophe entgangen ist. Das große Aufräumen wird Jahrzehnte dauern.
mic. PARIS, 7. September. Der Reaktorunfall von Tschernobyl im April 1986 hat in Frankreich keine "messbaren Schäden" an der Volksgesundheit verursacht. Zu diesem Schluss ist das Pariser Berufungsgericht am Mittwoch gekommen.
(Wiederhergestellter Beitrag, Kommentare fehlen noch)
Es sind bittere Zeiten für Konservative: Zuerst wurde aus dem Führer, der Lichtgestalt ein windiger Plagiator, der auch noch dreist in die Kamera log. Und jetzt kommt neben dem Strom aus der Atomsteckdose auch noch die Nuklearwolke aus einem sicher geglaubten, westlichen Atomkraftwerk, und zwar gleich mehrfach. Weil man sich auf nichts mehr verlassen kann, müssen jetzt neue, verlässliche Werte her, an denen man sich, in höchster Not und moralisch wieder überlegen, festhalten kann.