Sie riefen „Raus“ und „Befreit Palästina“
Ein englischer Comedian hat im Londoner Soho-Theatre jüdische Zuschauer beschimpft und das Publikum gegen sie aufgehetzt. Das Theater distanziert sich und setzt den Mann vor die Tür.
Ein englischer Comedian hat im Londoner Soho-Theatre jüdische Zuschauer beschimpft und das Publikum gegen sie aufgehetzt. Das Theater distanziert sich und setzt den Mann vor die Tür.
„Der Raub der Sabinerinnen“ als Loblied auf das Theater. Christina Tscharyinski inszeniert im Schauspiel Frankfurt ein flottes Ensemblestück mit einer Glanzrolle für Wolfram Koch.
Sie hatte schon unter Gustaf Gründgens auf der Bühne gestanden und war mit dem Schlager „Das bisschen Haushalt“ berühmt geworden: Zum Tod der Schauspielerin Johanna von Koczian
Bernard Slades Komödie „Nächstes Jahr, gleiche Zeit“ ist jetzt im Offenbacher Theater t-raum zu sehen und zeigt: Auch in einer Affäre kann es spießig zugehen.
Ein Gespür für die Gegenwart: Der Produzent Nico Hofmann verlässt die Ufa und tut sich mit Beta-Film-Chef Jan Mojto zusammen. Was planen die beiden gemeinsam? Ein Interview.
Timon Gremmels ist seit Januar neuer hessischer Minister für Wissenschaft und Kunst. Der SPD-Politiker spricht über das Gendern in Hochschulen, den Umgang mit Antisemitismus und die Zukunft der Documenta.
Demonstrationen gegen Rechtsextremismus +++ „Parteienstaat“ +++ Gesamtausgabe der Werke Richard Wagners
Poem über die Hoffnungslosigkeit: Das „Letzte Wort“ des Angeklagten ist im Russland ein Refugium der freien Rede. Die seit neun Monaten inhaftierte Regisseurin Schenja Berkowitsch machte aus ihrem Auftritt eine Performance.
Trajal Harrells Zeit am Zürcher Schauspielhaus geht zu Ende: Gemeinsam mit der wunderbaren Alicia Aumüller zeigt er in „Tambourines“ noch einmal die vielen Facetten seiner Tanzkunst.
In der Komödie „Der Fleck“ bringt Philipp Mosetter vier Freunde zu einer Aussprache zusammen, die über 80 Minuten zwischen Realität und Fiktion wandelt.
Verwegene Choreographien und psychedelische Farben bietet Barrie Kosky für seine Inszenierung der Operette „Die lustige Witwe“ von Franz Lehár am Opernhaus Zürich auf. Doch lauert im Spaß eine Erzählung über den Verlust.
Chanson, Kabarett, Varieté und Schauspiel – all das gehört zur jüdischen Kulturtradition. Mit dem Jüdischen Theater Frankfurt lebt diese wieder auf. Den Anfang macht das Theaterensemble mit „Broadway Danny Rose“ nach dem Film von Woody Allen.
Für Blumen und Schokolade müssen Verbraucher in diesem Jahr deutlich mehr Geld in die Hand nehmen als noch zuvor. Hinzu kommt, dass Schnittblumen im Februar ohnehin teurer sind als in anderen Monaten.
Das von ihrem Vater gegründete Kabarett war für Effi Rolfs wie ein Kindergarten. Vor 34 Jahren übernahm sie die Leitung – und bis heute wird im Keller des Karmeliterklosters gegen den Stachel gelöckt.
Alexander Aigner studiert Kirchenmusik an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Frankfurt. Seine berufliche Zukunft sieht er aber nicht in der Kirche.
Julia Josts Romandebüt „Wo der spitzeste Zahn der Karawanken in den Himmel hinauf fletscht“ schaut mit unbarmherzigen Blick auf die Abgründe des Dorflebens.
Da bleibt noch manches wieder auf die Spielpläne zu bringen: Stephen Hintons exzellente Darstellung von Kurt Weills musikalischem Theater.
Der größte Rosenmontagszug des Landes findet auch in diesem Jahr traditionell in Köln statt. Trotz des schlechten Wetters feierten zahlreiche Jeckinnen und Jecken entlang der 8,5 Kilometer langen Zugstrecke. Das diesjährige Motto lautet: „Wat e Theater, wat e Jeckespill“.
Stars am Staatstheater Wiesbaden: Das Programm der Maifestspiele ist von Uwe Eric Laufenberg geprägt. Der aber ist seit 22. Januar nicht mehr Intendant.
Immer habe ich schweigsam weinen dürfen: Zur kleinen Renaissance des früh verstorbenen österreichischen Dramatikers Werner Schwab, dessen vergessene Stücke viel Radikales zur Zeit im Angebot haben.
Beim Pop- und Schlagerfestival in Italien setzte sich die Musikertochter Angelina Mango durch – und neben Hollywoodstars bekamen auch protestierende Bauern eine Bühne.
Jugendmaskenzug, Parade der närrischen Garden, Finther Zug der Lebensfreude: an den tollen Tagen läuft es in Mainz zackig auf den Rosenmontagszug zu.
Jeden Montag ziehen im thüringischen Meiningen wütende Demonstranten durch die Straßen und hetzen gegen „Asylanten“. Jetzt erheben auch die anderen ihre Stimme – und stellen fest: Sie sind viel mehr.
Als Bestatter ist Christoph Kuckelkorn eine kölsche Institution – als Präsident des Festkomitees Kölner Karneval von 1823 e.V. noch mehr.
Die Kamera läuft: Frankfurt bietet als Filmkulisse mehr als nur die Skyline. Noch gilt die Stadt für die Branche als unverbraucht. Dabei drehten hier schon Rainer Werner Fassbinder und Sönke Wortmann.
Sie will erst Gerechtigkeit, dann Rache: Das Staatstheater Darmstadt hat mit dem Jagdschloss Kranichstein den passenden Spielort für das Stück „Pirsch“.
Er war der erste deutsche Regisseur, der Hollywood eroberte: Als großartig arrangierte Sendung kommen Ernst Lubitschs Filme mit den Stimmen von Sandra Hüller, Jens Harzer und Florian Lukas ins Radio.
Flattert eine Kündigung wegen Eigenbedarf ins Haus, ist die Sorge groß. Benjamin Hersch, Fachanwalt für Mietrecht, erklärt, wie Betroffene sich wehren können.
Gender-Pause einmal anders, elegant und diskret: Die Bonner Karnevalisten von Pink Punk Pantheon stellen sich auch ohne Selbstbestimmungsgesetz geschlechtergerecht auf.
Die Münchner Musikhochschule hat das Ansinnen, in ihren Räumen Richard Wagner zu feiern, abgelehnt. Das hat auch mit einem anderen langen Schatten zu tun, den man dort nicht mehr haben möchte.
Wegen des schlechten Wetters sind an Weiberfastnacht weniger Jecken unterwegs gewesen als sonst. Der Kölner Karnevalspräsident sagt zum Auftakt: „Der Karneval steht immer fest an der Seite der Demokratie.“
1802 wurde das Hänneschen-Theater gegründet – und ist bis heute eine kölsche Institution. Jetzt steht die Puppenbühne vor der Herausforderung, die Tradition zu bewahren und zugleich auch künftig relevant zu bleiben.
Sie haben zehn Jahre lang zusammen im Frankfurter „Tatort“ gespielt. Am Schauspiel Frankfurt sind Isaak Dentler und Wolfram Koch in „Der Raub der Sabinerinnen“ zu sehen.
Vor hundert Jahren wurde die Pariser Galerie Montaigne umgebaut, in der Rodin, Modigliani und DADA zuvor Erfolge gefeiert hatten.
Mit den Bildern der Sprache Theater gemacht: Jossi Wieler inszeniert „Orlando“ nach Virginia Woolf am Schauspielhaus Hamburg als munter fabulierende Verwechslungskomödie.
Während der Woche treffen sich die Künstler zum Theaterlabor, am Wochenende gibt es ein Publikumsprogramm: Die Winterwerft will mehr sein als ein Festival.