Der zauberhafte Sinnabbrecher
Er war ein Intendant, der Dialoge zerlegte, nicht ausdeutete. Auch bitterbösen Pointen und dem boulevardesken Ungefähr konnte er einiges abgewinnen. Nun ist René Pollesch mit 61 Jahren gestorben.
Er war ein Intendant, der Dialoge zerlegte, nicht ausdeutete. Auch bitterbösen Pointen und dem boulevardesken Ungefähr konnte er einiges abgewinnen. Nun ist René Pollesch mit 61 Jahren gestorben.
Das Fernsehspiel „Freunde“ war 2021 ein Erfolg. Auch in „2 Freunde“ sind Justus von Dohnányi und Ulrich Matthes wieder die einzigen Darsteller. Ein Gespräch über Vertrauen und den gesellschaftlichen Auftrag, miteinander zu reden.
Jahrelang rang das English Theatre Frankfurt um den Erhalt der Spielstätte. Eine Dokumentation des Hessischen Rundfunks zeichnet den Weg bis zur Einigung nach.
Rache oder Heilung? Ligia Lewis eröffnet die Tanzplattform Deutschland 2024 in Freiburg mit der großartigen Choreographie „A Plot / A Scandal“.
Immer mehr ältere Frauen leben wie früher nur die Männer: Sie haben Sex mit vielen Partnern und genießen es. Nach dem Motto: Was ihr Männer könnt, können wir schon lange. Und schämen tun wir uns dafür auch nicht.
Vor zwei Jahren begann der Angriffskrieg Russlands. Wir besprechen den aktuellen Stand und weitere Entwicklungen mit Kollegen, Experten und der Friedesnobelpreisträgerin Oleksandra Matviichuk.
Für ihre Darstellung in „Anatomie eines Falls“ kann die gebürtige Thüringerin auch noch den Oscar erhalten. Den Ehren-César bekam ein Hollywood-Erfolgsregisseur.
Im Bregenzer Festspielhaus feiert die Kunstmesse STAGE Premiere. Ausstrahlen soll sie auf die gesamte Kulturregion im Dreiländereck. Was bietet die erste Ausgabe?
Annika Henrich hat ein Stück über Millenials geschrieben, die Arbeit, Leben und Liebe nicht zusammenkriegen. Das ist in Mainz lustig, aber ziemlich ziellos.
Sie liebt das Theater. Und den Verlag der Autoren: Annette Reschke wird 60 Jahre alt.
Schlüssel zur Verständigung: Die französisch-deutsche Aussöhnung ist ein historisches Ereignis. Ihren Beginn bezeichnet ein Roman von Maurice Rostand aus dem Jahr 1921: „L'homme que j'ai tué“.
Berlin müsste sich darauf vorbereiten, dass Putin in der Ukraine siegte und Trump Präsident würde. Aber hierzulande setzt man auf das Prinzip Hoffnung.
Sie hat Merce Cunningham nach Deutschland geholt und das Tanztheater gefördert wie keine Zweite: Zum neunzigsten Geburtstag der großen Tanzermöglicherin Nele Hertling.
Wie will man sein? Was ist nur Fassade, und wo lauern Ängste? Die ersten Gastspiele des Festivals für junges Publikum laufen.
Das English Theatre stellt seine Pläne für die Spielstätte am Frankfurter Zoo vor, die abwechselnd mit dem Mousonturm genutzt wird. Auch ein Musical kehrt zurück.
Der Frühling kommt und mit ihm auch wieder die Fahrradfahrer in die Stadt. Am schlechten Zustand vieler Radwege hat sich seit Herbst aber nicht viel geändert.
Magnus Dietrich ist neu im Ensemble der Oper Frankfurt. Gerade singt er den Tamino. Es sei denn, er ist mit dem Rennrad unterwegs.
Umdeuten mit Kant im Gepäck: Das Staatstheater Wiesbaden beharrt auf seinem Foyergespräch „Latte“ und hat dafür einen renommierten Dramaturgen gewonnen.
Das Wachstumschancengesetz ist im Vermittlungsausschuss, die G-20-Außenminister treffen sich, der Bundestag berät über die Folgen von Nawalnyjs Tod – und was genau ist eigentlich beim Aschermittwoch der Grünen passiert? Der F.A.Z. Newsletter.
Die Theatercompagnie Tagträumer bringt mit „Das Herz eines Boxers“ ein Stück über eine Freundschaft zwischen zwei Generationen auf die Bühne im Gallus Theater.
Seit Jahren steht das ehemalige Theater in Wiesbaden leer, lange blieb seine Zukunft unklar. Aber jetzt gibt es Vorschläge, wie es dort weitergehen kann.
Jetzt stellen sich die Ampelfraktionen offen gegen den Kanzler. Aber die deutschen Irrungen und Wirrungen im Streit um die Taurus-Lieferung nutzen der Ukraine herzlich wenig.
Nach Ansicht der Schauspielerin Sharon Stone sollte der ehemalige US-Präsident Donald Trump „für den Rest seines Lebens im Gefängnis sitzen“. Auch andere Politiker kritisierte die 65-Jährige bei einem Auftritt in Berlin.
Seit 2007 veranstaltet die ODDO BHF Stiftung den Performance-Wettbewerb für Jugendliche an drei deutschen Theatern. Jetzt steht das Finale in Frankfurt an.
Szenen im Untergrund oder eben sonst wo: Am Burgtheater phantasiert Frank Castorf über Thomas Bernhards „Heldenplatz“. Ein Skandal ist das wirklich nicht.
„Stella - Ein Leben“ im Kino +++ Aufruf von Nachkommen des Widerstands gegen Hitler +++ Stutthofer KZ-Stenotypistin Irmgard F. +++ Spitzenhonorare im ZDF
In Frankfurt werden immer wieder leer stehende Häuser besetzt, weil Aktivisten dort „autonome Zentren“ schaffen wollen. Die Stadt tut wenig dagegen – und schafft damit einen rechtsfreien Raum.
Die Schuldfrage wird nach der Verhaftung geklärt: Karin Henkel inszeniert Franz Kafkas Romanfragment „Das Schloss“ am Münchner Residenztheater.
Wer „Sister Act“, „Cats“ oder „Cabaret“ auf die Bühne bringen möchte, kommt an diesen Agenturen nicht vorbei.
Mit „Fräulein Müller bitte zum Matriarchat“ zeigt das Stalburg Theater eine Eigenproduktion über Geschlechterrollen und Missstände in der Gesellschaft.
Wenn internationales Theater für Kinder und Jugendliche in die Rhein-Main-Region kommt, profitiert nicht nur das Publikum. Das Festival hat Strahlkraft. Auf dem Programm stehen Tanz für Babys, Klanginstallationen und Performances.
Schauspielerin Nine D’Urso gehört zu einer neuen Generation Pariserinnen mit Vorbild-Charakter. Im Stil-Fragebogen spricht die Tochter von Ines de la Fressange über ihre Liebe zu Italien und ihren einzigen Aberglauben.
Bei 19 Veranstaltungen wird beim Krimimärz in der hessischen Landeshauptstadt gemeuchelt und gemetzelt.
Die Osterfestspiele Baden-Baden richten sich ab 2026 neu aus. Sie setzen auf Jugend, Publikumsnähe und gleich zwei Festivalorchester von internationalem Rang.
In Ostthüringen feiern Rechtsextreme ihren Politischen Aschermittwoch. Die Szene ist hier schon lange groß. Jetzt bekommt sie Gegenwind.