Spaß an der Fremdscham
Endet mit der finalen Staffel von Larry Davids „Curb Your Enthusiasm“ die Epoche des „Cringe“-Humors?
Endet mit der finalen Staffel von Larry Davids „Curb Your Enthusiasm“ die Epoche des „Cringe“-Humors?
Das Kreuzworträtsel von Christian Meurer erscheint jede Woche am Freitag.
Schaut mich nicht an: Isabelle Huppert brilliert in einer furchtbaren Racine-Inszenierung von Romeo Castellucci. Was abstrakt wirken soll, ist in Wirklichkeit nur feuchter, dummer Kunstnebel.
Die darstellenden Künste leiden in Frankreich gerade unter enormen Sparzwängen und politischen Vorurteilen. Wenn sich nicht schnell etwas ändert, dann könnte das Kulturland Frankreich bald keines mehr sein.
Schluss mit dem ewigen Psychologisieren, fordert die Therapeutin Gitta Jacob. Im Interview erklärt sie, warum eine Therapie nicht für jeden zielführend ist – und wann man die Vergangenheit besser ruhen lässt.
Als Roman Haubenstock-Ramati 1966 seine Kafka-Oper „Amerika“ herausbrachte, waren Publikum und Kritik überfordert. Das Opernhaus Zürich beweist nun, dass das gigantische Experiment sich lohnt.
Die Historie des Bankhauses Metzler ist eng mit der seiner Heimatstadt verbunden. Die Metzlers haben in 350 Jahren Frankfurt geprägt – und umgekehrt. Dabei haben sie viele Krisen gemeistert.
Mit einer schrillen Farce von Rosa von Praunheim hat das traditionsreiche Festival im Bensheimer Parktheater begonnen. Bis zum 25. März folgen vier Gastspiele.
Die Kulturveranstaltungen in Flörsheim umfassen eine neue Kunstbiennale und einen Audio-Walk über Hexenprozesse vor 400 Jahren.
Joseph Süß Oppenheimer, genannt „Jud Süß“, wurde 1783 nach einem Schauprozess getötet. Die Gerichtsreporterin Raquel Erdtmann hat den Justizmord nun detailreich ausgeleuchtet.
Wer in der Cancel-Debatte von der Antike lernen will, muss genau hinschauen. Auch diese kannte künstlerische Formen jenseits der Moral. Eine Replik auf Jonas Grethlein.
Machtmissbrauch im Film und am Theater: Die NDR-Dokumentation „Gegen das Schweigen“ belastet die österreichischen Regisseure Paulus Manker und Julian Pölsler.
Er schrieb über Gewalt so selbstverständlich wie Jane Austen über Sitten und Eheanbahnungen geschrieben hat. Zum Tod des englischen Dramatikers Edward Bond.
Überraschung beim Pritzker-Preis: Der japanische Architekt Riken Yamamoto, einer der schärfsten Kritiker des aktuellen Bauens, gewinnt den „Nobelpreis der Architektur“.
Von Börse bis Zonta, von Moschee bis Club: Das Angebot rund um den Weltfrauentag in Frankfurt ist reichhaltig und füllt das Programm für mehrere Tage.
Stern, Hagel, Voll: Jan Bosse inszeniert „Die Affäre Rue de Lourcine“ an der Berliner Schaubühne als lustigen Comicstrip, der das Publikum ziemlich gut unterhält.
Vor der Pandemie war das Grüne-Soße-Festival, mit dem Köche und Künstler ein Frankfurter Traditionsgericht feiern, ein Publikumsrenner. Dieses Jahr ist es wieder im Mai geplant. Der frühe Termin im Jahr liegt nicht nur an der Fußball-EM.
Warum muss der Fußball für jeden da sein? Dario Minden spricht im Interview über die Kraft der Demokratie, die Gefahren des Kapitals, die missliche Lage der DFL und den Grundfehler der 50+1-Regel.
Aus dem Versuch mit der „Blauen Karte“ wird nichts. FIFA-Präsident Gianni Infantino hat für die Zeitstrafe den Daumen gesenkt. Das ist schade, denn der Welt des Fußballs täte Entspannung gut.
In „The Zone of Interest“ spielt Christian Friedel den KZ-Kommandanten Rudolf Höß. Im Interview erzählt er, was der Dreh in ihm angestoßen und wie sein Körper sich gegen die Rolle gewehrt hat.
Am Wochenende wurde abermals in mehreren deutschen Städten gegen Rechtsextremismus demonstriert. In Duisburg gingen 15.000 Menschen auf die Straße.
Achim Greser und Heribert Lenz sind unter anderem als langjährige Karikaturisten der F.A.Z. bekannt. Nun wurden sie mit dem Göttinger Satirepreis für ihr Lebenswerk geehrt.
Der große Dramatiker und Regisseur René Pollesch ist diese Woche plötzlich gestorben. Der Schauspieler Fabian Hinrichs erinnert sich an die Arbeit und das Leben mit seinem Freund.
Hundert Jahre nach seinem Tod ist Franz Kafka gegenwärtiger denn je. Mit Reiner Stach spreche ich über seine Neuausgabe von „Der Process“, die Signatur von Kafkas Schreiben und die Schwierigkeit, Kafka in der Schule zu behandeln.
Erinnerungsarbeit und Blicke in die Zukunft der Ukraine: Die Kiewer Kunstbiennale findet aktuell aus Sicherheitsgründen in Berlin statt. Zur künstlerischen Leitung zählt unter anderem Wolfgang Tillmans.
Noch bevor der erste Kilometer der neuen Saison absolviert wird, erregt die Formel 1 viel Aufsehen. Ganz gleich also, wer am Ende siegen wird: Es wird herrlich, es wird spannend – in jedem Fall neben der Piste.
In den vergangenen Jahren war Oliver Masucci vor allem in aufwändigen Serien- und Filmproduktionen zu sehen. Nun ist er wieder als Theaterschauspieler zu erleben: als Gaststar bei „Harry Potter und das verwunschene Kind“.
Fragen über Mensch und Welt: Am Finalwochenende geht es um Flucht, Philosophie und um das künftige Kindertheater im Frankfurter Zoo.
Im Frankfurter Römer wurde der diesjährige Kinder- und Jugendtheaterpreis „Karfunkel“ verliehen.
Gegen ein europaweites Verbot brachte Herzog Georg II. von Sachsen Meiningen 1886 Henrik Ibsens Drama „Gespenster“ zur Uraufführung. Jetzt kehrt das Stück als Oper von Torstein Aagard-Nilsen nach Meiningen zurück.
Was soll das Echo sein, wenn wir in Zukunft seinen Namen rufen? Zum Tod meines geliebten Freundes René Pollesch. Ein offener Brief des Schauspielers Fabian Hinrichs
Fast wie im richtigen Leben: Das Musical „Abenteuerland“ erzählt im Capitol Theater in Düsseldorf mit den Hits der Popband Pur und im Stile einer Soap eine Drei-Generationen-Geschichte.
Er war prägend, gleich für mehrere Generationen. Am TAT, am Mousonturm und am Schauspiel Frankfurt hat der Gießen-Absolvent der ersten Stunde gewirkt.
Heiter ist die Wiederverwendung von eigenem Material, besonders im Kintopp: Ein Münchner Vortrag über Erich Wolfgang Korngold machte den Geltungsverlust antipopulärer Vorurteile der Musikforschung deutlich.
It’s so easy, etwas schwer zu machen: Zum Tod des universellen Theatermanns, rastlosen Stückeschreibers, Regisseurs und Intendanten der Berliner Volksbühne René Pollesch.
Wenn wir den Kindern Kunst nicht vermitteln, versagt eine ganze Generation: Der Intendant des Frankfurter Theaterhauses über seine „Erzählzeit“ und ein Umdenken in Politik und Kultur.