Die Kunst des Trennens
Paravents schützen vor Wind und fremden Blicken. Doch nicht nur das: Manche von ihnen sind auch wahre Kunstwerke, wie eine Ausstellung in Mailand zeigt.
Paravents schützen vor Wind und fremden Blicken. Doch nicht nur das: Manche von ihnen sind auch wahre Kunstwerke, wie eine Ausstellung in Mailand zeigt.
Erleichterte Einbürgerung +++ Vorwürfe gegen Mitarbeiter von UNRWA +++ Temporäre Hilfsorganistaion UNRWA +++ 80. Geburtstag von Angela Winkler
Sie war die große alte Dame der DDR-Fotografie. Aus banalen Alltagsbeobachtungen machte sie kleine Bildgeschichten. Nun ist Helga Paris im Alter von 85 Jahren gestorben.
Auch 2024 wird es ein Stoffel-Festival geben. Für das organisierende Stalburg-Theater ist die Freiluft-Veranstaltung existenziell wichtig.
Russland baut Kultur und Geisteswissenschaften nach chinesischem Vorbild um. Kontakte zu ausländischen Forschern werden verboten oder überwacht. Ein Buch über die Ideale der Universität entsteht im Gefängnis.
Mit „Doctor Faustus“ bringt die Theatergruppe Shakespeare Frankfurt ein Werk von Christopher Marlowe in englischer Sprache auf die Bühne.
Seit vier Jahrzehnten ist Gardi Hutter mit ihrer Clown-Pantomime erfolgreich. Im Neuen Theater Höchst zeigt sie, warum ihre Kunst noch immer begeistert.
Modellprojekt: Das English Theatre und die Junge Theaterwerkstatt sollen sich das Zoogesellschaftshaus teilen.
Schwieriges Verhältnis: An vielen Theatern müssen sich künstlerische Intendanz und Geschäftsführung zusammenraufen. Nicht immer geht das gut.
Dagegen kann nun wirklich niemand etwas sagen: Doris Uhlichs neues Stück an den Münchner Kammerspielen ist aufgeräumt, gut sortiert und sehr viel überschaubarer, als es dem Tanztheater und seinen Zuschauern guttut.
Die Oper „Valuschka“ von Péter Eötvös ist eine Groteske über das Erstarken totalitärer Bewegungen. In Regensburg kam die deutsche Fassung zur Uraufführung.
Was muss man tun, um mehr und andere Leute in Kunstorte zu bringen? Frankfurt diskutiert für den Kulturentwicklungsplan.
Was braucht es, damit wir wieder mehr mit den Ohren hören? Wie verändert die Digitalisierung den Genuss klassischer und moderner Werke? Antworten darauf gibt eine fünfzig Jahre alte Oper.
Die ehemalige dänische Königin hat auch als Künstlerin ihr Heimatland geprägt. Nun wurde sie als beste Kostümdesignerin für einen Netflix-Film ausgezeichnet. Die Produzentin bedauerte jedoch, dass Margrethe nicht vorab informiert worden war.
Am Sonntag ermitteln Miroslav Nemec und Udo Wachtveitl im „Tatort: Das Wunderkind“. Es ist eine der letzten Ausgaben mit den beiden. 1989 traten sie an, bei 100 Fällen ist Schluss. Zeit für ein Gespräch über die normative Kraft des Fernsehens.
Unser Autor denkt darüber nach, wie es ist, wenn Nachrichtensprecherinnen und Moderatoren im Fernsehen krank sind.
Seit Jahren ist Philipp Mosetter mit der Frankfurter Volksbühne verbunden. Dass er hier sein neues Stück zur Uraufführung bringt, steht für den Autor außer Frage.
Leerstand besetzen können nur Off-Bühnen? Falsch gedacht. Das Staatstheater betreibt mit der „Residenz“ einen wundervollen Ort für Bühnen-Experimente und Begegnung. Und hat einen Star zu Gast.
Die Stadt mietet, und in einem Hochhaus in Frankfurt werden auch künftig Theaterstücke auf Englisch gespielt. Das haben die Stadtverordneten beschlossen.
Hier gibt es mehr als kalte Häppchen: Das Fundus in Frankfurt ist ein gutes Theaterlokal. Im Sockel des Opernhauses überzeugt das Restaurant mit soliden Gerichten und einem schnellen Service.
Arte und 3Sat +++ UN-Generalsekretär Guterres +++ Gehört die AfD zu Deutschland +++ Gastbeitrag von Peter Voß
Erlebnisrundgang durch ein Leben: In Cottbus erlebt das Stück „Alles“ des britischen Dramatikers Alistair McDowall seine deutschsprachige Erstaufführung.
Furios und fein: Brigitte Fassbaender und Stefan Vladar entwickeln an der Oper Lübeck Musik und Szene in „Elektra“ von Richard Strauss ganz aus der Sprache Hugo von Hofmannsthals heraus.
Bei ihren Konzerten mischen Leonhard Dering und Raphaël Languillat vertraute Musik mit Überraschungen. Inspirationen holen sich die Kuratoren auf Reisen.
Er hat in Privatwohnungen und großen Hallen angefangen, jetzt ist er der neue Leiter der Ruhrtriennale: Ein Interview mit dem weltweit beschäftigten Regisseur Ivo Van Hove.
Immer wieder spielt sie, wie man dem Leben eine Frist des Glücks abschleicht: Jetzt wird die zarte, tolle Charakterdarstellerin Christine Schorn achtzig Jahre alt.
Hoffnungslos harmlos: „Nora oder Wie man das Herrenhaus kompostiert“ von Sivan Ben Yishai am Deutschen Theater in Berlin entpuppt sich als aufgeblähtes Agitprop-Brimborium.
Zwei Unbeugsame, die ihre Epoche maßgeblich beeinflussten: Eine fesselnde Wiener Ausstellung erinnert an die Verbindung von Arnold Schönberg und Karl Kraus.
Nicht zum ersten Mal wagen sich die Frankfurter an die Herkulesaufgabe, eine neue Oper zu errichten. Manche Debatte von vor 150 Jahren kommt einem allzu vertraut vor.
Der Fragebogen, den der Schriftsteller Marcel Proust gleich zweimal ausfüllte, war ein beliebtes Gesellschaftsspiel. Wir spielen es weiter. Heute mit der Schauspielerin Luise Wolfram
Nach all den Querelen um den Intendanten ein rundum positives Erlebnis am Staatstheater Wiesbaden: Arthur Schnitzlers „Komödie der Worte“ ist eine Wiederentdeckung.
Im F.A.Z.-Interview zeigt sich Polens Außenminister verwundert über die deutsche Sorglosigkeit angesichts russischer Atomwaffen in Kaliningrad. In der EU fordert Radosław Sikorski ein Ende der deutsch-französischen Dominanz.
Grausame Schule, die man nicht verlassen kann: Moritz Sostmann bringt Serhij Zhadans Okkupationsroman „Internat“ in Münster poetisch-artistisch auf die Theaterbühne.
An der Kinokasse, im Theater oder in der Bahn: Überall verdrängt der QR-Code die gedruckte Karte. Was dabei verloren geht, ist die physische Erinnerung an schöne Momente.
Sexismus ist für viele Frauen leider noch immer Alltag – auch in Unternehmen und besonders in männerdominierten Branchen. Doch sollten Betriebe nicht nur aus normativen Gründen etwas dagegen unternehmen – denn er bewirkt auch wirtschaftlichen Schaden.
Die Rettung des English Theatre Frankfurt wird von der Stadt zu Recht als diplomatischer Erfolg gefeiert. Möglich wurde er auch durch das große Interesse der Öffentlichkeit.