Wiedergänger, bitte zum Mauseloch!
Ibsen mit irregulärem Schluss-Schuss und einem Hang zur Eindeutigkeit: Thomas Ostermeier inszeniert im Lausanner Théâtre Vidy „Gespenster“.
Ibsen mit irregulärem Schluss-Schuss und einem Hang zur Eindeutigkeit: Thomas Ostermeier inszeniert im Lausanner Théâtre Vidy „Gespenster“.
Der deutsche Aktienmarkt hat am Montag trotz der Sorge um Zypern kaum verloren. Sorgenkinder im Dax waren die Titel von Banken und Versicherungen.
FRANKFURT. Die Torflaute ist beendet, die Mannschaft rückte auf den vierten Platz vor - und doch herrschte allenthalben keine Erleichterung.
Nach fünf Spielen ohne Torerfolg erzielt Eintracht Frankfurt wieder ein Tor. Trotzdem verlieren die Hessen gegen den VfB Stuttgart. Die Eintracht rückt dennoch auf Rang vier vor. Und Trainer Armin Veh will die Entscheidung über seine Zukunft bekanntgeben.
Über die berühmteste Popgruppe der Welt sind selbst in deren Heimatstadt jede Menge Irrtümer im Umlauf. Ein Streifzug durch viele Vergangenheiten und eine ziemlich lebendige Gegenwart.
Rund um den Globus, am 20. März eines jeden Jahres, wird der „Welttag des Theaters für Kinder und Jugendliche“ begangen.
Ein Liebesfilm, der in keine Schablone und keine Schublade passt: „Paulista“ von Roberto Moreira handelt vom Versuch, in Kunst und Leben die kleine Utopie zu wagen.
Freitagabend. Eine kleine Schulsporthalle am Rande von Pforzheim. Der Meister kommt spät. Wintereinbruch. Schnee auf den Straßen.
Unrat, alte Textreste und kapitalismuskritisches Durcheinander: Elfriede Jelineks neues Theaterstück „Aber sicher!“ wird in Bremen aufgeführt. Es ist ein Tänzchen um alles und nichts.
Als sie 1980 von München an das Frankfurter Schauspielhaus kam, ging dort das Mitbestimmungsexperiment in seine Endrunde.
Schon immer wollte Michael Caine Schauspieler werden. Als sich schließlich der Erfolg einstellte, musste er sich mit Whisky beruhigen - und mit vielen weiteren Rollen. Heute aber feiert er Geburtstag.
Bislang taten sich die Planer des Humboldtforums schwer zu erklären, was sie in dem Schlossneubau in Berlins Mitte eigentlich vorhaben. In den Dahlemer Museen bekommt man jetzt ein paar Anhaltspunkte.
Die Regierungskoalition von CDU und Grünen greift nach Meinung der Linken mit ihrem Sparkonzept den kleinen Leuten in die Tasche und schont die Reichen.
Ein Suizid überschattet die Regierungsumbildung in Tunis. Das neue Kabinett, gespickt mit parteilosen Kandidaten, will unterdessen den politischen Übergangsprozess vorantreiben. Und muss dafür Vertrauen zurückgewinnen.
In Alt-Sachsenhausen in Frankfurt soll mehr Normalität einziehen. Das wünscht sich nicht nur ein Investor, sondern auch die Stadt - trotzdem verzichtet sie auf den Paradieshof.
Ein Märchen für Erwachsene: Genf gibt gnädig glitzernde Gaben ganz großer Güte. Wer ein lustiges, famos inszeniertes „Rheingold“ sehen will, sollte ans Grand Théâtre de Genève fahren.
Kulturdezernent Felix Semmelroth (CDU) hat sich im Gespräch mit dieser Zeitung gestern noch einmal deutlich für den Cantate-Saal als Übergangsspielstätte der
Michael zu Löwenstein ist ein ruhiger, freundlicher Mensch. Wenn er nun sagt, das „Gerede“ der vergangenen zwei Wochen über einen angeblichen Kahlschlag in der ...
ROM, 11. MärzWie unterschiedlich Italien mit seinen Dienstgeheimnissen umgeht, haben in den vergangenen Tagen drei Fälle gezeigt: ein Urteil gegen Silvio ...
In Shakespeares Tragödie „König Lear“ steht die ganze Welt auf dem Spiel. In den Münchner Kammerspielen ist diese Welt zum Dorf geschrumpft: Bauerntheater mit Borstenvieh.
Welcher Tourist will sich schon wie ein Tourist fühlen? Eine neue Internetseite vermittelt Einheimische als Begleiter. Wer Glück hat, kann mit Flavia durch Rio de Janeiro radeln.
Staffan Valdemar Holms Düsseldorfer Inszenierung von Henrik Ibsens "Peer Gynt" ist ein visuell faszinierender, musikalischer, genau choreographierter Theaterabend. Dem subtilen Zusammenspiel der Künste liegen kluge Thesen zur Moderne zugrunde
Das Säureattentat auf den Ballettchef des Bolschoi-Theaters, Sergej Filin, scheint aufgeklärt zu sein. Doch glauben in Moskau viele, dass noch mehr darin verstrickt sind, als jetzt im Gefängnis sitzen.
Er brauchte die Verstellung von innen heraus: Rachel van Kooij porträtiert George Psalmanazar, der sich im frühen achtzehnten Jahrhundert als Wilder aus Formosa ausgab.
Der Intendant des Burgtheaters spricht über Kontinuitäten, Krisen und Wiener Eigenheiten - und erklärt, warum die Menschen wieder in die Schauspielhäuser strömen.
Dieter Dorn hat eine beglückende Autobiographie geschrieben: Aus dem Regisseursleben eines Figuren- und Menschenfischers, der Dichter und Schauspieler wie kaum ein anderer respektierte.
Er war „Bloch“ und „Der Dicke“, seine besten Rollen hat er mitentwickelt: Über den Fernsehschauspieler Dieter Pfaff, der mit fünfundsechzig Jahren gestorben ist.
Ein prominenter Tänzer des Bolschoi-Theaters hat gestanden, den Auftrag für die Säureattacke auf Ballettchef Sergej Filin erteilt zu haben. Auch der Attentäter und ein Helfer haben offenbar Geständnisse abgelegt.
Mit einem nicht angekündigten Warnstreik haben Busfahrer in Wiesbaden des Busverkehr lahmgelegt. In ganz Hessen waren Beschäftigte des Landes in Schulen, Hochschulen, Theatern, Straßenmeistereien oder auch Finanzämtern aufgerufen.
Der Skandal um die zweifelhaften Werke aus der New Yorker Galerie Knoedler zieht weite Kreise - und erlebt nun eine kuriose Wendung.
Saphia Azzeddines „Zorngebete“ erzählen vom Drama einer jungen Frau, die in der patriarchalischen Gesellschaft Nordafrikas ums Überleben kämpfen muss.
Zirkus statt Didaktik: Mit dem Entsetzen der Zuschauer trieb Jérôme Savary seine Scherze. Nun ist der große Spaßmacher des Theaters gestorben.
Die NPD ist mit ihrem Vorstoß gescheitert, ihre Verfassungstreue vom Bundesverfassungsgericht prüfen zu lassen. Eine solche Feststellung sei im Gesetz nicht vorgesehen, entschied das Karlsruher Gericht.
Rüsselsheim muss in den nächsten Jahren sparen. Auch über die Schließung des Stadttheaters wird diskutiert. Die Gegner dieser Pläne haben 13.000 Unterschriften gesammelt.
Die Stadt Frankfurt muss und wird sparen - auch in der Kultur. Der Aufschrei in der Szene ist groß. Aber es wird schwer werden, die richtigen Worte zu finden, wenn es wirklich wehtut.
Russische Szene mit Razzia: Wie ein Schweizer Film- und Theatermacher die „Moskauer Prozesse“ gegen Künstler und Oppositionelle aufrollt und nachstellt.