Von wegen deutscher „Clásico“
Das Spiel des FC Bayern gegen Borussia Dortmund wurde zum deutschen Klassiker aufgebauscht. Aktueller denn je zeigt sich: Der Slogan war schon immer überhöht.
Das Spiel des FC Bayern gegen Borussia Dortmund wurde zum deutschen Klassiker aufgebauscht. Aktueller denn je zeigt sich: Der Slogan war schon immer überhöht.
„Birnenkuchen mit Lavendel“ war sein größter Erfolg. Éric Besnards neuer Kinofilm „Louise und die Schule der Freiheit“ folgt einer jungen Lehrerin, die im späten 19. Jahrhundert auf dem Land unterrichten soll.
„How to date a feminist“: Kate und Steve verlieben sich trotz gegensätzlicher Elternwünsche und planen eine Hochzeit. Doch dann erwischen sie seine Mutter und ihren Vater. Er flüchtet und ein Happy End scheint nicht in Sicht. Eine gelungene Premiere eines kleinen Theaters.
Verlassen Fußballer, Unternehmer und andere Millionäre das Land, wenn der Fiskus sie zur Kasse bittet? Eine Untersuchung aus London liefert überraschende Ergebnisse.
Jede Woche fragen wir Menschen aus dem Kulturbetrieb, was sie lesen und welches Buch in ihrem Schrank sie ganz bestimmt nicht lesen werden. Diesmal antwortet die Regisseurin und Autorin Helgard Haug.
Würzburger Gutachten +++ Vorstoß für Freihandelszone +++ Trump und die Folgen +++ Rainer Langhans im Interview +++ Denglisch-Unsinn
Tottenham bringt Frankfurt im Spektakel von London an den Rand der Niederlage. Torwart Kauã Santos verhindert mit etlichen Paraden Schlimmeres. Danach macht die Eintracht unterschiedliche Rechnungen auf.
Einst begnügten sich Tech-Mogule damit, die Zukunft vorherzusagen, heute verlangen sie, dass wir uns an ihre Vorhersagen halten. Und nutzen ihren Einfluss, um ihre Prophezeiungen in Politik umzuwandeln. Aber sie machen einen Fehler.
Die Hollywood-Komödie „Mrs. Doubtfire“ gibt es seit einigen Jahren auch als Bühnenstück. Ab November ist die deutsche Version des spaßigen Musicals in Düsseldorf zu sehen.
Festspielsommer 2025.
Der weltweit erfolgreichste Autofiktionalist macht in „Monique bricht aus“ ein weiteres Mal seine Mutter zum Thema, doch die eigentlich wichtige Geschichte ist eine andere.
Alles außer langweilig: Die Rocky Horror Show ist seit mehr als 50 Jahren fröhliches Mitmachtheater. Nun ist sie wieder auf Tournee.
Die Verhandlungen über einen Haustarifvertrag für die Tänzer der Bayerischen Staatsoper stocken. Die Tänzer, in der Spartenhierarchie ganz unten, hätten einen solchen Vertrag verdient.
Der Lieferservice bringt’s auch nicht mehr: Schorsch Kamerun inszeniert die Uraufführung der Betroffenheitsrevue „Große Gewinne Schwere Verluste“ am Deutschen Theater Berlin.
Ein Berliner Ensemble betreibt Theatersport. Das Publikum gibt Impulse, die Schauspieler improvisieren. Dann wird abgestimmt, wer eine Runde weiter ist. Besuch im Ballhaus Wedding.
Beim Frankfurter Klub haben sie immerzu die Europa League im Kopf und laufen Gefahr, die Bundesliga zu vernachlässigen. Dabei spielt die Eintracht dort darum, an der Champions League teilzunehmen.
Der ganz Andere ist auch Ich, möglicherweise: Der Schauspielers Werner Rehm vermochte es auf dem Theater immer wieder subtil vor Augen zu führen. Nun ist er im Alter von neunzig Jahren gestorben.
Simone Farresin und Andrea Trimarchi untersuchen Lieferketten für Artek,kuratieren Symposien für Prada, entwickeln Ausstellungen für die Serpentine Gallery – und rätselhaft-schöne Objekte entwerfen die Formafantasma-Designer auch.
Eigentlich wollte sich die Eintracht von Mainz absetzen. Doch bei Werder Bremen setzt es ein verdientes 0:2. Die Frankfurter analysieren den Abend zum Vergessen schonungslos.
Im Londoner Osten öffnet einer der größten Studio-Komplexe der Welt. Die britische Filmbranche wächst rasant – während die deutsche Filmwirtschaft über „bittere Zeiten“ klagt.
Robert Wilson zählt zu den vielseitigsten Künstlern der Gegenwart. Im Stil-Fragebogen erzählt er von einer seiner liebsten Inseln, seiner Abneigung gegenüber Autos und abergläubische Rituale.
Dino Toppmöller ist der Vater des Eintracht-Erfolgs in dieser Saison. Er „lebt“ für den Verein – und der Klub schätzt seine Arbeit. Wann kommt es zur vorzeitigen Vertragsverlängerung?
Der Grimme-Preis gilt als wichtigster deutscher Fernsehpreis und als „Statement für Qualitätsjournalismus und gegen Desinformation“. In diesem Jahr dominieren Serien unter den Ausgezeichneten. Maren Kroymann wird zum vierten Mal geehrt.
Kultur, heißt es immer, sei ein wesentlicher Bestandteil des gesellschaftlichen Zusammenhalts. Alle finden sie enorm wichtig. Aber wenn man genauer nachfragt, zeigt sich, dass sich in Wahrheit nur Wenige dafür interessieren.
Boerne und Thiel ermitteln unter Studenten. Doch statt der erhofften wilden Parodie zwischen bürokratischem Credit-Point-Irrsinn und woken Kulturkämpfen gibt es einen flügellahmen Münster-„Tatort“ von der Stange.
Die Kosten für den Umbau sollen steigen, aber an der Einrichtung eines Frankfurter Kinder- und Jugendtheaters im Gesellschaftshaus des Zoos führt kein Weg vorbei.
Auf der Leinwand schlüpft Peter Kurth meist in düstere Rollen – so auch in der zweiten Staffel der Netflix-Serie „Totenfrau“. Im Stil-Fragebogen erzählt der Schauspieler, worauf sein Glück basiert.
Für eine neue Erziehung des Herzens: Taugt das italienische Gegenwartstheater als Verbündeter für den Plan einer kulturellen Erneuerung à la Giorgia Meloni? Ein Blick nach Florenz und Rom.
Das sanierungsbedürftige Bad Homburger Kurhaus soll durch einen Neubau ersetzt werden. Der Kern ist ein Umzug der Spielbank vom Kurpark in die Innenstadt. Sie soll 50 Spielautomaten mehr bieten als derzeit.
Bis auf dem geplanten Kulturcampus in Frankfurt neu gebaut wird, vergehen noch mehrere Jahre. Mit Zwischennutzungen soll das Areal in Bockenheim schon einmal belebt werden.
Der World Press Photo Award vergibt Preise an Fotografen, deren Aufnahmen das russische Kriegsnarrativ bedienen. Die Jury erkennt die Propagandabotschaft nicht. Das ist erschütternd.
Ehemalige Häftlinge aus Argentinien erzählen ihre Geschichte: Mit „Los días afuera“ ist der Ibsen-Preisträgerin Lola Arias ein weiterer großer Wurf gelungen. Jetzt ist das Stück in Frankfurt zu sehen.
Auch das fröhlichste Kind ist manchmal traurig. Das gehört zum Leben dazu. Bedenklich wird es, wenn sich die Traurigkeit an nichts Konkretem festmachen lässt und einfach nicht weggehen will. Wie bei unserer Zehnjährigen.
Nach der OB-Wahl richten sich die Blicke in Wiesbaden auf die nächstjährige Kommunalwahl. Zwei Unikliniken helfen Betroffenen von seltenen Krankheiten. Und in Frankfurt gibt es eine Weinprobe mit Tanz. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
„Der Barbier von Sevilla“ erntet am Staatstheater Wiesbaden in Nikolaus Habjans Baseler Inszenierung als groteskes Spiel mit Klappmaulpuppen viel Lacherfolg.
Mit der Herz-Schmerz-Serie „Die Dornenvögel“ feierte Richard Chamberlain seinen größten Erfolg. Nun ist er im Alter von neunzig Jahren gestorben.